Veranstaltungen

Januar – Juni 2024, OnlineWeiterbildung von CEOPS (AVP e. V.)

CEOPS – Lehrgang für junge Engagierte

Die Fortbildungsreihe der Kolleg*innen des Center for Education on Online Prevention in Social Networks (CEOPS) geht in die nächste Runde. Durch die Fortbildung befähigt CEOPS bundesweit junge Menschen durch digitale Lehrgänge dazu, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in den sozialen Netzwerken zu erkennen und dieser im Sinne der Demokratieförderung entgegenzuwirken. Im Winter und Frühjahr 2024 werden drei Durchgänge der mehrteiligen Fortbildung angeboten:

29.01.2024 – 08.04.2024: Montag & Mittwoch; 16:00 – 17:30 Uhr
27.02.2024 – 12.05.2024: Dienstag & Donnerstag; 15:00 – 16:30 Uhr
15.04.2024 – 24.06.2024: Montag & Mittwoch; 16:00 – 17:30 Uhr

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16.-19. April 2024, BerlinFortbildung von ufuq.de

Bundesweite Train-the-Trainer-Fortbildung im Themenfeld Islam, antimuslimischer Rassismus und Islamismus

Die Kolleg*innen von ufuq.de bieten vom 16.-19. April eine Fortbildung für Trainer*innen, Multiplikator*innen und andere Fachkräfte im Themenfeld Islam, antimuslimischer Rassismus und Islamismus an.

Ziel der Fortbildung ist es, pädagogisch und/oder thematisch bereits ‚vorgebildete‘ Fachkräfte darin zu unterstützen, selbst Fortbildungen zu konzipieren und durchzuführen, die sich an der Schnittstelle von Jugendarbeit, politischer Bildung und universeller Prävention mit Fragen und Konflikten im Themenfeld von Islam, antimuslimischem Rassismus und Islamismus auseinandersetzen. Methodisch liegt ein Schwerpunkt auf dem Austausch über Fallbeispiele, an denen unterschiedliche Wahrnehmungen, Rollenerwartungen und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Das Seminar richtet sich bundesweit an Fachkräfte in der schulischen und außerschulischen Bildungs-, Jugend- und Präventionsarbeit sowie an Mitarbeiter*innen von Behörden und zivilgesellschaftlichen Trägern.

Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt und die Anmeldefrist endet am 4. März 2024. Hat die Veranstaltung Ihr Interesse geweckt? Dann schreiben Sie ein kurzen Text zu Ihrer Person, Ihrem Träger bzw. Ihrer Tätigkeit im Themenfeld an jochen.mueller@ufuq.de.

Weitere Informationen zur Fortbildung erhalten Sie hier.

14. März 2024, OnlineWorkshop von Multikulturelles Forum e. V.

„Noch normal oder doch schon radikal?“

Die Kolleg*innen von Multikulturelles Forum e. V. laden am 14. März 2024 zum Online-Workshop „Noch normal oder doch schon radikal?“ ein. Die Veranstaltung findet von 10 bis 12:30 Uhr statt.

„Die Menschen sollten in der Lage sein, deutlicher zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden.“ Diesen Wunsch haben nicht nur Forscher verschiedenster wissenschaftlicher Richtungen, sondern auch die Mehrheit der Muslim:innen in Deutschland, insbesondere muslimische Jugendliche. Viel zu oft werden diese nämlich unter Generalverdacht gestellt und der Islam mit Terror gleichgesetzt. Der Workshop soll aufzeigen, wie wenig Extremismus eigentlich mit dem Islam zu tun hat und wie eine Religion instrumentalisiert und auch kriminalisiert werden kann. Gleichzeitig sollen folgende Fragen beantwortet werden: Was ist der Islamismus eigentlich? Wer sind diese Islamist:innen? Welcher Ideologie folgen sie? Warum hat der Islamismus eine so große Anziehungskraft – insbesondere auf junge Menschen und Heranwachsende?

Hier finden Sie weitere Informationen, u. a. zur Anmeldung.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Wegweiser-Beratungsstelle Dortmund/Kreis Unna/Hamm und der Integrationsagentur Lünen/Bergkamen durchgeführt. Sie ist Teil einer kostenfreien Online-Workshopreihe.

14. März 2024, BerlinFachtag der Beratungsstelle Leben (Grüner Vogel e. V.) und ProKids (IFAK e. V.)

Fünf Jahre nach dem Ende des Kalifats. Eine Zwischenbilanz der Deradikalisierungsarbeit mit Rückkehrer*innen und ihren Kindern

Die Kolleg*innen der Beratungsstelle Leben (Grüner Vogel e. V.) und des Projekts ProKids des Beratungsnetzwerkes Grenzgänger Bochum (IFAK e. V.) laden am 14. März 2024 zu ihrem Fachtag ein. Die Veranstaltung findet von 09:30 bis 17:00 Uhr in Berlin statt.

Das Ende des Kalifats vor fünf Jahren wollen die Kolleg*innen für eine Zwischenbilanz ihrer Arbeit nutzen. Welche Annahmen, und Befürchtungen in Bezug auf zurückgekehrte „mögliche IS-Terroristen“ oder „IS-Bräute“, wie sie in der Presse bezeichnet wurden, sowie ihre Kinder haben sich bewahrheitet oder auch nicht? Mit welchen Herausforderungen waren wir konfrontiert und welche Erkenntnisse lassen sich zusammenfassen auch im Hinblick auf zukünftige Präventionsmaßnahmen? Und welche Aufgaben liegen noch vor uns, da die hinter dem Kalifat stehende IS-Ideologie nach wie vor virulent ist?

Die Kolleg*innen möchten mit dieser Fachtagung Raum für einen konstruktiven Dialog mit allen beteiligten Akteur*innen schaffen, denn Wege aus dem Extremismus aufzuzeigen und individuelle Distanzierungs- und Ausstiegsprozesse zu unterstützen sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben.

Eine Anmeldung ist bis zum 08. März möglich. Für weitere Informationen, wenden Sie sich bitte an die Kolleg*innen: fachtag@gruenervogel.de. (mehr …)

April – September 2024, BerlinWeiterbildung von Violence Prevention Network gGmbH im Rahmen von KN:IX

Antisemitismus wirksam begegnen – eine Qualifizierung zum handlungssicheren Umgang in Strafvollzug und Bewährungshilfe

Die Kolleg*innen von Violence Prävention Network setzen im Rahmen des Kompetenznetzwerks „Islamistischer Extremismus“ (KN:IX) ein bundesweites Train-the-Trainer-Programm für Fachkräfte der Extremismusprävention (Rechtsextremismus und islamistischer Extremismus) um.

Die Train-the-Trainer-Qualifizierung „Antisemitismus wirksam begegnen“ stärkt Fachkräfte zivilgesellschaftlicher Organisationen in der Umsetzung zielgruppengerechter, innovativer und methodenvielfältiger präventiver Angebote im Strafvollzug. Durch Information und Sensibilisierung, praktische Übungen sowie individuelle Beratung können die Teilnehmenden nach dem Lehrgang wirksame antisemitismuskritische Maßnahmen der Distanzierungsarbeit und Extremismusprävention eigenständig umsetzen. Referent*innen aus ganz Deutschland führen in die verschiedenen Erscheinungsformen des Antisemitismus ein und üben in einem praktischen Methodenteil individuelle Handlungssicherheit. Bei der Konzeptionierung von neuen Ansätzen im eigenen Arbeitskontext werden die Teilnehmenden von zwei Experten aus den Phänomenbereichen Rechtsextremismus und islamistischer Extremismus in (digitalen) Einzel- oder Kleingruppencoachings beraten.

Termine
18. und 19. April 2024
13. und 14. Juni 2024
5. und 6. September 2024

Donnerstags 10.00 – 17.00 Uhr
Freitags 09.00 – 16.00 Uhr

Zwei weitere Termine werden in Abstimmung mit den Teilnehmenden digital durchgeführt.

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April – November 2024, Berlin & onlineFortbildung von IZRD e. V.

Fortbildungskurs – Kinderschutz, religiös begründeter Extremismus & antidemokratische Weltanschauungen

Das IZRD bietet 2024 erneut 20 Plätze für Fachkräfte von Berliner (Grund-)Schulen (Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen, Schulpsycholog*innen, o.Ä.) sowie der (offenen) Kinder- und Jugendarbeit für den Fortbildungskurs „Kinderschutz, religiös begründeter Extremismus und antidemokratische Weltanschauungen“ an.

In acht Modulen lernen Sie, Situationen im Kontext von Radikalisierung und religiös begründetem Extremismus im Zusammenhang mit Kindeswohl und Kindeswohlgefährdungsfragen einzuordnen. Sie trainieren praxisnah, die Resilienz betroffener Kinder und Jugendlicher zu stärken und mit Erziehungsberechtigten sowie Kolleg*innen konstruktiv ins Gespräch zu gehen. Darüber hinaus erhalten Sie einen Überblick darüber, welche Hilfs- und Unterstützungsangebote in Berlin bestehen und tragen als Multiplikator*in entsprechendes Wissen in Ihr Arbeitsfeld. Das gewonnene Wissen integrieren Sie in das (bestehende) Kinderschutzkonzept Ihrer Einrichtung.

  • Kostenfreie, berufsbegleitende Fortbildung mit insgesamt 8 Präsenzterminen in Berlin
  • Blended-Learning: begleitendes E-Learning zu allen Modulen zum Selbststudium + Austauschmöglichkeiten
  • Online-Fachvorträge mit Expert*innen zu spezifischen Themenwünschen (freiwillige Teilnahme)
  • Insgesamt umfasst der Kurs 60 Stunden

(Präsenzmodule: 33h + E-Learning: 21h + Online-Fachvorträge: 6h)

Anmeldeschluss ist der 08. April 2024.
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11. April 2024, OnlineWorkshop von Multikulturelles Forum e. V.

„Nicht alles ist so, wie es scheint!“ – Workshop zum Thema Propaganda und Medienkompetenzen

Die Kolleg*innen von Multikulturelles Forum e. V. laden am 11. April 2024 zum Online-Workshop „Nicht alles ist so, wie es scheint!“ – Workshop zum Thema Propaganda und Medienkompetenzen ein. Die Veranstaltung findet von 10 bis 12:30 Uhr statt.

Warum entscheiden sich Jugendliche dafür, ihr bisheriges Leben aufzugeben und wieso schließen sie sich einer extremistischen-islamistischen Terrororganisation an? Die Ursachen dafür sind vielseitig, aber eines steht fest: das Internet spielt bei der Radikalisierung von Jugendlichen eine bedeutende Rolle. Hier nämlich werben extremistische Gruppierungen, oftmals mit den professionellsten Methoden, junge Menschen an. Doch wie gelingt den Extremistin:innen das? Was ist Propaganda, was sind Fake News und Verschwörungsmythen? Wie geht man mit Online Propaganda um? Der Workshop soll sich diesen und weiteren Fragen widmen. Gleichzeitig soll anhand von Beispielen die Medienkompetenz und die Fähigkeit des kritischen Umgangs gestärkt werden.

Hier finden Sie weitere Informationen, u. a. zur Anmeldung.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Wegweiser-Beratungsstelle Dortmund/Kreis Unna/Hamm und der Integrationsagentur Lünen/Bergkamen durchgeführt. Sie ist Teil einer kostenfreien Online-Workshopreihe.

24. April 2024, BerlinKN:IX Beiratstreffen 2023

KN:IX Beiratstreffen 2024

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25. - 26. April 2024, BerlinFortbildung von cultures interactive e. V.

Übersehen und betroffen – Mädchen* und Radikalisierung

Die Kolleg*innen von cultures interactive e. V. laden im Rahmen des Projekts „M*IA – Mädchen im Austausch“ am 25. und 26. April 2024 zur zweitätigen Fortbildung ein.

Mädchen* und junge Frauen* werden in ihren extremistischen Haltungen und gewalttätigem Handeln oft übersehen. Gerade bei Polizei und Sicherheitsbehörden bleiben sie häufig „unter dem Radar“, da ihr Handeln weniger im öffentlichen Raum stattfindet. Studien und Erfahrungen der Radikalisierungsprävention zeigen dagegen, dass Mädchen* und Frauen* im Islamismus (wie auch im Rechtsextremismus) eine wichtige Rolle in verschiedenen Gruppierungen spielen, etwa in der Weitergabe von Ideologie on- und offline, in der Familien- und Erziehungsarbeit sowie in der geschlechtsspezifischen Rekrutierung von anderen jungen Frauen*. Dabei greifen sie häufig antimuslimischen Rassismus auf, der sich bei ihnen zu einem „Opfernarrativ“ genereller Muslimfeindlichkeit in der westlichen Welt verdichtet. Damit können sie nicht selten erfolgreich bei den persönlichen Erfahrungen von jungen muslimischen Frauen* andocken.

Deswegen ist eine zentrale Frage, was es für eine genderreflektierte und mädchen*orientierte Prävention braucht, bei der junge Frauen*, die sich radikalisieren, nicht übersehen werden, deren gegebenenfalls erhöhte Benachteiligungen dennoch sachgerecht einbezogen werden können. Außerdem stellt sich die Frage, wie das Zusammenwirken von Fachträgern der Präventionsarbeit mit Polizei und Sicherheitsbehörden durch einen mädchen*orientierten und diskriminierungssensiblen Blick gut gelingen kann. Diesen Fragen möchten wir am 25. und 26. April in einer zweitägigen Fortbildung nachgehen. Hier finden Sie ein ausführliches Programm der Fortbildung und hier geht es zur Anmeldung.

14.-15. Mai 2024, Frankfurt am Main & onlineFachtag der BAG RelEx

Der Nahostkonflikt als Katalysator

Unser Fachtag „Der Nahostkonflikt als Katalysator. Antisemitismus, Rassismus und Radikalisierung in Deutschland“ findet am 14. und 15. Mai 2024 in Frankfurt am Main statt.

Der Nahostkonflikt wird regelmäßig von Akteuren aus dem islamistischen Spektrum instrumentalisiert, um für ihre Ideologie zu werben und Anhänger*innen zu mobilisieren. Vor dem Hintergrund des seit den Angriffen der Hamas auf Israel am 7. Oktober wieder aufgeflammten Nahostkonflikts wird dies erneut deutlich: sowohl auf Demonstrationen als auch in sozialen Medien werben Islamist*innen seitdem verstärkt für ihre Zwecke.

Doch nicht nur die Instrumentalisierung durch islamistische Akteure stellt eine Herausforderung für die zivilgesellschaftliche Präventionsarbeit dar. Auch werden politische, mediale und gesamtgesellschaftliche Diskussionen um die erneute Eskalation des israelisch-palästinensischen Konflikts emotional und polarisierend geführt und beeinflussen die Debatten im Arbeitsbereich. Dabei ist zu beobachten, dass sich in der Debatte auch andere Themen abbilden, für die der Konflikt einen Katalysator darstellt. Inwiefern schwingen hier auch Debatten über Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus mit? Welche Auswirkungen hat das Aufflammen des Konflikts auf das islamistische Radikalisierungsgeschehen in Deutschland, aber auch international? Welche Herausforderungen ergeben sich hieraus für die zivilgesellschaftliche Demokratieförderung sowie Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit? Diesen Themen möchten wir uns mit Ihnen im Rahmen unseres Fachtags widmen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt.
Eine Anmeldung ist bis zum 26. April 2024 möglich.

Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

Zur Präsenzveranstaltung (14.-15. Mai) anmelden.

Download Programm (PDF)

 

Der Fachtag wird an zwei Tagen in Präsenz in Frankfurt durchgeführt. Der erste Tag wird über einen Livestream hybrid angeboten. Dadurch können ausgewählte Inhalte auch Menschen zur Verfügung gestellt werden, denen eine Anreise an den Veranstaltungsort u. a. aus körperlichen, gesundheitlichen, zeitlichen oder familiären Gründen nicht möglich ist. Hier können Sie sich zum Streaming des ersten Tags anmelden.

Der erste Tag ist für Pressevertreter*innen geöffnet. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei unserem Pressekontakt an.

 

 

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Die Veranstaltung wird im Rahmen des Kompetenznetzwerks „Islamistischer Extremismus“ (KN:IX) durchgeführt.

KN:IX Logo

16. Mai 2024, OnlineWorkshop von Multikulturelles Forum e. V.

Islamistische Ansprachen in Sozialen Medien

Die Kolleg*innen von Multikulturelles Forum e. V. laden am 16. Mai 2024 zum Online-Workshop Islamistische Ansprachen in Sozialen Medien ein. Die Veranstaltung findet von 10 bis 12:30 Uhr statt.

In diesem Workshop wird die Präsenz von Islamist:innen in den sozialen Medien wie Youtube, Instagram und Tiktok beleuchtet. Der Workshop informiert darüber über welche Kanäle und welche Inhalte Jugendliche in Kontakt mit islamistischen Ansprachen kommen können und vermittelt medienpädagogische Anregungen, um Jugendliche diesbezüglich zu stärken und ihre eigene Mediennutzung kritisch zu reflektieren. Außerdem wird auf antimuslimischen Rassismus und die Instrumentalisierung dessen von Islamist:innen eingegangen.

Hier finden Sie weitere Informationen, u. a. zur Anmeldung.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Wegweiser-Beratungsstelle Dortmund/Kreis Unna/Hamm und der Integrationsagentur Lünen/Bergkamen durchgeführt. Sie ist Teil einer kostenfreien Online-Workshopreihe.

13. Juni 2024, OnlineWorkshop von Multikulturelles Forum e. V.

Türkischer Ultranationalismus in Deutschland

Die Kolleg*innen von Multikulturelles Forum e. V. laden am 15. Februar 2024 zum Online-Workshop Geschichte, Religion und Recht des Islam ein. Die Veranstaltung findet von 10 bis 12:30 Uhr statt.

Der Workshop zur „Ülkücü Bewegung“ richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen. Zunächst wird im Workshop auf die Ideologie der Bewegung eingegangen. Hier steht die sogenannte „Türkisch-Islamische Synthese“ im Vordergrund. Anschließend gibt es einen Einblick in die Organisationsstruktur der „Ülkücü-Bewegung“ in der BRD. Im Fokus stehen hier die Gewalt und Terror bis in die 90er Jahre und der Strategiewechsel in den 1990er Jahren hin zum „legalistischen Islamismus“. Es wird eine Einschätzung über aktuelle und zukünftige Entwicklungen gegeben und die Teilnehmenden werden über die Symboliken der Anhänger:innen aufgeklärt. Abschließend wird ein Vergleich zwischen dem „deutschen“ und „türkischen“ Rechtsextremismus angestellt und wir sprechen über Möglichkeiten der Prävention.

Hier finden Sie weitere Informationen, u. a. zur Anmeldung.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Wegweiser-Beratungsstelle Dortmund/Kreis Unna/Hamm und der Integrationsagentur Lünen/Bergkamen durchgeführt. Sie ist Teil einer kostenfreien Online-Workshopreihe.