Events (in German only)

Juni - Oktober 2022, Baden-WürttembergQualifizierung der Fachstelle PREvent!on (Jugendstiftung Baden-Württemberg)

Qualifizierung

Die Fachstelle PREvent!on (Jugendstiftung Baden-Württemberg) bietet auch dieses Jahr wieder eine Qualifizierung im Bereich religiös begründeter Extremismus an. Hier finden Sie weitere Informationen.

Juni - November 2022, BerlinTrain-the-Trainer-Qualifizierung von Violence Prevention Network

Antisemitismus wirksam begegnen – eine Qualifizierung zum handlungssicheren Umgang in Strafvollzug und Bewährungshilfe

Die Kolleg*innen von Violence Prevention Network laden zur Train-the-Trainer-Qualifizierung ein. Die sechsteilige Qualifizierung findet vom 27. Juni bis zum 11. November 2022 in Berlin statt.

In Strafvollzug und Bewährungshilfe tätige Fachkräfte können in ihrem Arbeitsfeld unterschiedlichen antisemitischen Erscheinungsformen begegnen. Dabei ist Antisemitismus nicht allein rechtsextremen und islamistischen Szenen vorbehalten; Studien weisen judenfeindliche Verschwörungsnarrative auch (zunehmend) in der „Mitte“ der Gesellschaft nach. Die Qualifizierung der Zielgruppe zu aktuellen fachlichen Inhalten und pädagogischen Handlungsansätzen und Methoden des Querschnittthemas Antisemitismus schließt diese Lücke. Durch Information, Sensibilisierung, Stärkung der Handlungssicherheit in der praktischen Arbeit und Konzeptionierung von Maßnahmen im eigenen Arbeitskontext (z. B.: Workshop, Informationsveranstaltung, Diskussion etc.) können die Teilnehmenden nach dem Lehrgang wirksame Maßnahmen der Distanzierungsarbeit in Strafvollzug und Bewährungshilfe eigenständig umsetzen.

Die Train-the-Trainer-Qualifizierung „Antisemitismus wirksam begegnen“ bietet den Transfer von fachlichem Wissen sowie pädagogischen Ansätzen und Materialien in den Bereichen der selektiven und indizierten Prävention in den Regelstrukturen. Ziel ist die Stärkung von Fachkräften und Einrichtungen in der Umsetzung zielgruppengerechter, innovativer und methodenvielfältiger präventiver Angebote.

Expert*innen aus ganz Deutschland führen in die verschiedenen Erscheinungsformen des Antisemitismus ein und üben in einem praktischen Methodenteil individuelle Handlungssicherheit. Auf Grundlage dieser Expertisen und Praxiserfahrungen identifizieren die Teilnehmer*innen eigene arbeitsweltliche und pädagogische Herausforderungen und stärken ihre professionelle Haltung.

  • Modul 1 Einführung und Überblick über die Erscheinungsformen des Antisemitismus
  • Modul 2 Klassischer und moderner Antisemitismus und Verschwörungsdenken
  • Modul 3 Sekundärer Antisemitismus
  • Modul 4 Israelbezogener Antisemitismus und Nahostkonflikt
  • Modul 5 Antisemitismus und Religion
  • Modul 6 Konzeptpräsentation der Teilnehmer*innen

 

Der Lehrgang ist für teilnehmende Personen kostenfrei und auf 18 Plätze begrenzt. Als Referent*innen sind verschiedene Organisationen angefragt. Eine Anmeldung ist bis zum 17. Juni 2022 möglich Hier finden Sie weitere Informationen zur Qualifizierung.

Die Veranstaltung von Violence Prevention Network wird im Rahmen von KN:IX umgesetzt.

07. Juli 2022, OnlineOnline-Workshop vom Violence Prevention Network

Radikal gekontert-Strategien für den Umgang mit Verschwörungserzählungen

Im Rahmen der Workshop-Reihe „Ins Netz gegangen – wie Extremist*innen digitale Räume besetzen“  lädt das Violence Prevention Network herzlich zum Online-Workshop “Radikal gekontert- Strategien für den Umgang mit Verschwörungserzählungen” ein, der in Zusammenarbeit mit Gegenargument umgesetzt wird.

Verschwörungserzählungen scheinen überall präsent zu sein. Plötzlich äußern Freund*innen oder Bekannte einen Kommentar gegen eine angebliche Impfpflicht, Arbeitskolleg*innen sprechen von einer „mächtigen Elite”, die im Hintergrund die Fäden in der Hand hält. Nach anfänglichen Versuchen, mit den Personen zu diskutieren wird deutlich, dass es schwer ist, sich sachlich über die Themen auseinanderzusetzen. Es zeigt sich, dass es keine gemeinsame Faktenlage (mehr) gibt, um miteinander zu kommunizieren. Gleichzeitig handelt es sich möglicherweise um vertraute Menschen, zu denen man nicht den Kontakt abbrechen möchte.

Es kann gelingen, über die Beziehungsebene miteinander im Gespräch zu bleiben. Dabei können unterschiedliche Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten hilfreich sein. Welche Ziele stehen im Vordergrund? Und sind diese auch erreichbar? Auf welcher Ebene begegne ich der Person? Wo sollte eine Grenze gezogen werden? Wer ist mein Gegenüber und was ist mir wichtig an unserem Umgang?

Ein kurzer Vortrag stellt verschiedene Möglichkeiten der Intervention vor, anschließend steigt die Gruppe mit einer Methode in die Diskussion ein: Hier können verschiedene Handlungsmöglichkeiten und Gesprächsstrategien ausprobiert werden. Die Workshops richten sich an Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen aus der Präventions- und
Interventionsarbeit (On-/Offline), Fachkräfte und Interessierte.

Anmeldung bis zum 05. Juni 2022 per Mail an: ronny.schiebel@violence-prevention-network.de.

 

19. Juli 2022, StuttgartVeranstaltung der Fachstelle Extremismusdistanzierung (LAG e. V.)

Schleier, Clans und Gotteskrieger: Was in der Berichterstattung über Muslim*innen und den Islam schiefläuft

Das Team der Fachstelle Extremismusdistanzierung (Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V.) lädt Sie zum Vortrag am 19. Juli 2021 ein. Die Veranstaltung findet in Stuttgart zwischen 19 und 21 Uhr statt. Der Vortrag wird von der Journalistin Julia Ley gehalten, anschließend gibt es Raum für eine Diskussion.

Benachteiligung der Frau, Fanatismus, Gewaltbereitschaft: Das sind die drei Stichworte, die Menschen in Deutschland am häufigsten nennen, wenn man sie fragt, woran sie beim Stichwort „Islam“ denken. Wie kommt es, dass eine vielschichtige und vielfältige Weltreligion auf diese Phänomene reduziert wird? Nach Ansicht von Medienwissenschaftler*innen liegt dies auch an der Berichterstattung der Medien. Denn nur wenige Nicht-Muslim*innen haben regelmäßig Kontakt zu Muslim*innen, etwa zwei Drittel beziehen ihre Informationen eher aus den Medien. Welche Frames und Narrative herrschen dort vor? Wessen Perspektiven werden gehört und welche fehlen? Was läuft in der Bebilderung von Artikeln zum Thema schief? Warum ist ein Gesichtsschleier, den kaum eine muslimische Frau in Deutschland trägt, eines der häufigsten Motive, um Artikel über den Islam zu bebildern? Woran liegt es, dass es all diese Missstände gibt? Und vor allem: Wie lässt sich das ändern?

Die Veranstaltung wurde von der Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX) in  Zusammenarbeit mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der SWR-Rundfunkrätin Derya Şahan umgesetzt. Hier finden Sie weitere Informationen.

14. - 15. September 2022, BerlinAustauschtreffen von "Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage" (Aktion Courage e. V.)

Bundeskongress 2022 “Die bewegte Republik. Politische Bildung mit jungen Menschen in Zeiten globaler Krisen”

Krieg, Pandemie, Klimakrise und Fragen der Gerechtigkeit:
In atemberaubender Geschwindigkeit haben sich die gesellschaftlichen Koordinaten verändert. Die Welt ist heute eine grundlegend andere als im Herbst 2019, als sich die Akteure des Courage-Netzwerks zum letzten bundesweiten Kongress trafen.

Vieles, was vertraut war, scheint keine Gültigkeit mehr zu haben, vermeintliche Gewissheiten sind in Bewegung geraten und müssen neu überprüft werden. Mit dem Krieg in der Ukraine stellen sich uns Fragen von Krieg und Frieden neu. Die Klimakrise stellt unsere Art des Wirtschaftens und Zusammenlebens grundlegend in Frage. Dank „Black Lives Matter“ wird auch in Deutschland anders über Rassismus und das Verhältnis von Minderheiten und Mehrheit gesprochen. Und die erzwungene Distanz seit Beginn der Pandemie hat insbesondere jugendliche Lebenswelten grundlegend verändert.

Die Veränderungen führen viele an Belastungsgrenzen: in der Schule, in der Jugendarbeit und in der politischen Bildungsarbeit.

Über all das soll sich auf dem Bundeskongress 2022 mit zentralen Akteuren des Courage-Netzwerks ausgetauscht werden – analog und mit viel Zeit für persönliche Begegnungen und produktive Gespräche.

Der Bundeskongress 2022 findet statt:                                                                                                                                                                                                                                                                                        von Mittwoch, den 14.09.2022, 11.00 Uhr,
bis Donnerstag, den 15.09.2022, 14.00 Uhr.
Tagungsort: Umweltforum, Pufendorfstraße 11, 10249 Berlin

Weitere Informationen zum Ablauf und den Workshops finden Sie im
Programm:
https://www.schule-ohne-rassismus.org/programm_bundeskongress2022/

Teilnahme, Unterkunft und Verpflegung sind kostenfrei.
Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 12. August 2022.

04.-05. Oktober 2022, Hannover27. Deutscher Präventionstag

27. Deutscher Präventionstag

Der diesjährige Deutsche Präventionstag mit dem Schwerpunktthema Kinder im Fokus der Prävention findet in Hannover statt. Wir werden mit einem Stand vor Ort sein und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

12. Oktober 2022, OnlineInterne Veranstaltung für die Mitgliedsorganisationen

Austauschtreffen zu Online-Prävention

November 2022 - März 2023, OnlineWeiterbildungsangebot von Violence Prevention Network in Kooperation mit modus | zad und der Hochschule Akkon

Weiterbildung für Extremismus und Radikalisierungsprävention

Gemeinsam mit modus | zad, Zentrum für angewandte Deradikalisierungsforschung, und der Akkon Hochschule für Humanwissenschaft hat Violence Prevention Network eine Weiterbildung für Extremismus und Radikalisierungsprävention erarbeitet. Dieser richtet sich an Studierende, Berufstätige und ehrenamtlich Engagierte aus sozialwissenschaftlichen, pädagogischen oder ähnlichen Fachrichtungen und startet am 3. November 2022.

Das Weiterbildungsangebot legt den Fokus auf angewandte Forschung und Praxiserfahrungen der Prävention und Distanzierung in den Bereichen Islamismus und Rechtextremismus. Insgesamt besteht die kostenpflichtige Weiterbildung aus fünf Modulen (à 42 Stunden) und einem Selbststudium (ca. 83 Std/Modul). Jedes Modul wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Nach erfolgreicher Teilnahme der gesamten Weiterbildung erhalten Sie ein Hochschulzertifikat, auf der die ECTS-Leistungspunkte (Credit Points) ausgewiesen sind. Sie erhalten dann bei nachgewiesener regelmäßiger Teilnahme eine qualifizierte Teilnahmebestätigung von uns. Sie können auch einzelne Module als separates Weiterbildungsangebot buchen. Hier finden Sie weiterführende Informationen zu Inhalten, Terminen, Kosten und weitere Details.