Events (in German only)

April - November 2019, onlineWebinare von VPN e.V.

Online-Fortbildungsreihe von Violence Prevention Network

Violence Prevention Network (VPN) bietet seit April 2019 Online-Fortbildungen in Form von Webinaren an. Diese beginnen jeweils um 10 Uhr und dauern ca. 2-3 Stunden. Sie können die Webinare unabhängig vom Aufenthaltsort besuchen. Für die Teilnahme benötigen Sie einzig ein Gerät mit Internetzugang und gegebenenfalls eine Webcam. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt auf 25 Personen.

Für weitere Informationen zu Inhalten und Terminen kontaktieren Sie bitte die Akademie von VPN.

18. September 2019, BerlinArbeitsgruppentreffen der BAG RelEx

Arbeitsgruppentreffen

Es treffen sich die Arbeitsgruppen Ausstieg und Prävention. Die Treffen finden im Anschluss an die Mitgliederversammlung statt.

18. September 2019, BerlinMitgliederversammlung der BAG RelEx

Mitgliederversammlung

18. September, BerlinNetzwerktreffen der BAG RelEx

Netzwerktreffen

Das Netzwerktreffen findet im Anschluss an die Treffen der Arbeitsgruppen statt.

19. September 2019, BerlinFachtag der BAG RelEx

Prävention und Sicherheit. Wie kann Zusammenarbeit zwischen zivilgesellschaftlicher und sicherheitsbehördlicher Prävention gestaltet werden?

Die BAG RelEx lädt herzlich zum kommenden Fachtag „Prävention und Sicherheit. Wie kann Zusammenarbeit zwischen zivilgesellschaftlicher und sicherheitsbehördlicher Prävention gestaltet werden?“ ein. Dieser findet am 19. September 2019, in den Räumen der Universität der Künste (UdK) in der Fasanenstraße 1b in Berlin statt.

Spricht man im öffentlichen Diskurs von Präventionsarbeit gegen religiös begründeten Extremismus, dann werden häufig die Schlagworte Terrorismus, Islamismus, Flucht und Innere Sicherheit damit assoziiert. Der Diskurs ist also stark von den Themen Sicherheit und Gefahrenabwehr beeinflusst. Sowohl in öffentlichen, als auch zunehmend in Fachdebatten verschwimmen dabei jedoch Ansätze und Arbeitsbereiche: zivilgesellschaftliche Präventionsarbeit und Präventionsmaßnahmen von staatlichen Einrichtungen, insbesondere von Sicherheitsbehörden. Auch wenn es in der Präventionsarbeit grundsätzlich darum geht, unerwünschten antidemokratischen Denk- und Handlungsweisen vorzubeugen, so sind die Voraussetzungen, die Rollen, die Aufgaben, Selbstverständnisse und Inhalte sowie Methoden zu einem großen Teil sehr unterschiedlich und können in einem starken Spannungsverhältnis zueinanderstehen.

Während sich zivilgesellschaftliche Präventionsarbeit in der Förderung von Demokratie und Menschenrechten verortet, haben Sicherheitsbehörden eher die Aufgabe der Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit inne. Zivilgesellschaftliche Träger greifen auf präventive Maßnahmen im Sinne der Sozialen Arbeit und Politischen Bildung zurück; Sicherheitsbehörden agieren den eigenen Rollen und Aufgaben entsprechend durchaus auch repressiv. Aufgrund dieser verschiedenen Rollen kann sich ein Spannungsverhältnis zwischen beiden Akteursgruppen bezüglich der professionellen Vorgehensweise ergeben. Dieses kann durch mangelnde Rollenaufteilung und Regeln bei Kooperationsmaßnahmen verstärkt werden.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir uns auf unserem öffentlichen Fachtag den Fragen widmen, inwiefern sich zivilgesellschaftliche Präventionsarbeit von staatlicher und speziell sicherheitsbehördlicher Prävention unterscheidet, aber auch wie sich die Arbeitsbereiche ergänzen. Ferner wollen wir darüber sprechen, wie Kooperationen trotz oder wegen der unterschiedlichen Perspektiven, Rollen, Aufgaben und Zielen gelingen kann.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, um eine Anmeldung bis zum 10. September wird jedoch gebeten.

24. September 2019, BerlinFachtagung des Präventionsnetzwerks gegen religiös begründeten Extremismus der TGD

Extremismusprävention… und darüber hinaus?

Für den 24. September 2019 lädt das Präventionsnetzwerk gegen religiös begründeten Extremismus zu der Fachtagung  “Extremismusprävention… und darüber hinaus?” ein. Die Veranstaltung findet in Berlin statt. Weitere Informationen stehen für Sie auf der Website des Präventionsnetzwerkes zur Verfügung.

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne das Team des Netzwerkes.

26. September 2019, Berlin

Von der Auseinandersetzung mit Kolonialismus bis zur Kritischen Weißseinsforschung und antimuslimischem Rassismus – was hat das mit Islamismusprävention zu tun?

Im Rahmen des Projekts „Protest, Provokation und Propaganda – Fortbildungen, Begleitungen und Beratungen für pädagogische Fachkräfte in der Islamismusprävention in Berlin“ lädt der Verein ufuq.de am 26. September 2019 zum Fachtag ein.

Unter dem Titel Von der Auseinandersetzung mit Kolonialismus bis zur Kritischen Weißseinsforschung und antimuslimischem Rassismus – was hat das mit Islamismusprävention zu tun? soll sich kritisch mit der Bedeutung von antimuslimischem Rassismus und Kritischer Weißseinsforschung in der Politischen Bildung auseinandergesetzt und gängige Annahmen und Ansätze hinterfragt werden. Dabei geht es auch um mögliche Stigmatisierungen und Reproduktionen, die auf das Kolonialerbe zurückzuführen sind.

Zentrale Fragen, die im Zuge des Fachtages thematisiert und diskutiert werden, sind: Was haben Kolonialismus und Rassismus mit unserem Denken und unserem pädagogischen Handeln zu tun? Welche Rolle spielen beide Phänomene in der Präventionsarbeit und aktuellen Debatten beim Umgang mit Islamismus? Kann Prävention gelingen, ohne Rassismus zu thematisieren? Und wer hat die Deutungshoheit über diese Diskurse?

ufuq.de lädt Sie herzlich dazu ein, Expert*innen zu (Post-)Kolonialismus und Rassismus zu hören und gemeinsam über eine reflektierte und kritische Politische Bildungsarbeit zu diskutieren. Der Fachtag richtet sich an Multiplikator*innen aus der schulischen und außerschulischen Praxis und Akteur*innen aus der politischen Bildung, Politik und Verwaltung und Zivilgesellschaft.Bitte melden.

Anmelden können Sie sich bis zum 13. September. Ein detailliertes Programm finden Sie auf der Homepage von ufuq.de.

26. September 2019, DüsseldorfFachkonferenz von Aktion Gemeinwesen und Beratung e.V.

Fachkonferenz zum Projekt “CleaR – Clearingverfahren gegen Radikalisierung”

Das Modellprojekt CleaR – Clearingverfahren gegen Radikalisierung lädt am 26. September 2019 zu einer Fachkonferenz in Düsseldorf ein. Bei der Veranstaltung werden die Ergebnisse, sowie eine Handreichung des Modellprojekts vorgestellt und gemeinsam mit den Teilnehmenden über Radikalisierungsprävention an Schulen diskutiert.

CleaR – Clearingverfahren gegen Radikalisierung ist ein Modellprojekt von Aktion Gemeinwesen und Beratung e.V. (AGB) in Düsseldorf, welches sich mit den Phänomenen gewaltbereiter Neosalafismus und Rechtsextremismus beschäftigt. Das Projekt versucht, eine Lücke in der Radikalisierungsprävention zu schließen. Es wendet sich an radikalisierte Jugendliche im schulischen Umfeld und zielt auf die Unterbrechung beziehungsweise Verlangsamung des Radikalisierungsprozesses. Wie aber lassen sich im schulischen Kontext Radikalisierungsprozesse frühzeitig erkennen und unterbrechen? Und welche Methoden sollten hierbei zum Einsatz kommen? Dafür gibt es bislang keine erprobten Konzepte. Im Rahmen dieses Modellprojekts werden seit April 2016 an sechs Schulen in Deutschland Clearingverfahren getestet. Finanziert wird das Projekt von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich. Das Programm finden Sie hier.

26. September 2019, BochumFachtag des Beratungsnetzwerks Grenzgänger

Radikalisierung vorbeugen, Ankommen gestalten: Prävention und Deradikalisierung im Kontext Flucht

Das Beratungsnetzwerk Grenzgänger lädt am 26. September 2019 zu dem Fachtag “Radikalisierung vorbeugen, Ankommen gestalten: Prävention und Deradikalisierung im Kontext Flucht” ein. Das Projekt ist in Trägerschaft von IFAK e.V.

“In den letzten Jahren sind geflüchtete Menschen in der gesellschaftlichen Debatte immer wieder mit islamistischer Radikalisierung in Verbindung gebracht worden. Hierdurch entstanden sowohl bei Menschen aus der Hilfe für Geflüchtete wie auch bei Geflüchteten selbst häufig Unsicherheiten in Bezug auf Religiosität, dem gelebten Glauben oder einer möglichen Radikalisierung. Das Beratungsnetzwerk Grenzgänger möchte sich daher einer differenzierten Auseinandersetzung in Form eines Fachtags stellen.” (Beschreibung auf der Website von Grenzgänger)

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Projektes.

09. - 10. Oktober 2019, DachauFortbildungsreihe von Cultures Interactive e.V. in Kooperation mit AdB e.V.

Antisemitismus, Rechtsextremismus und religiös begründeter Extremismus

Cultures Interactive e.V. und das Fachreferat religiös begründeter Extremismus des Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V. (AdB) laden herzlich zu einer modularen Fortbildungsreihe ein. Mit dem übergeordneten Thema “Politische Bildung und phänomenübergreifende Prävention” richtete sie sich an Pädagog*innen und Fachkräfte aus Jugend(sozial)arbeit, Bildung und Schule aus verschiedenen Bereichen.

Das vierte Modul “Antisemitismus, Rechtsextremismus und religiös begründeter Extremismus” findet am 09. und 10. Oktober 2019 im Max Mannheimer Haus Dachau statt.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Anmeldung.

31. Oktober 2019, onlineWebinar der BAG RelEx

Zwei Seiten einer Medaille? Wie Islamist*innen und Rechtsextreme gemeinsam die offene Gesellschaft herausfordern

Wir laden alle Interessierten herzlich zum kommenden Webinar der BAG RelEx am 31. Oktober 2019 um 13 Uhr ein. In dem Webinar “Zwei Seiten einer Medaille? Wie Islamist*innen und Rechtsextreme gemeinsam die offene Gesellschaft herausfordern” widmet sich Maik Fielitz, gemeinsam mit seinem Kollegen Holger Marks, der Frage inwiefern sich demokratiefeindliche Tendenzen wechselseitig verstärken.

Vorankündigung des Webinars

Demokratiefeindliche Bewegungen verstärken sich, je mehr sie sich durch Gegenbewegungen bestätigt fühlen. Dieser Zusammenhang lässt sich besonders deutlich an dem Wechselspiel zwischen rechtsextremen und islamistischen Gruppierungen aufzeigen. Beide sind zur eigenen Mobilisierung auf die jeweilig andere Seite angewiesen – real, imaginiert oder virtuell. Möchten wir verstehen, wie extremistische Gruppen beider Lager auf die Gesellschaft einwirken, muss die symbolische Interaktion beider Spektren ernst genommen. Das Webinar setzt sich daher – auf Grundlage von eigenen Forschungsarbeiten – mit den ideologischen Parallelen, den Gemeinsamkeiten in Mobilisierung und Handeln sowie den wechselseitigen Interaktionsdynamiken zwischen beiden Lagen auseinander. Thematisiert wird dabei auch der Anspruch beider Bewegungen, die Identität oder gar Existenz der Eigengruppe vor der Gefahr einer dämonisierten Fremdgruppe zu schützen, wobei ein Konflikt zwischen ‚dem Islam‘ und ‚dem Abendland‘ als unausweichlich heraufbeschworen wird. Mit einem Schwerpunkt auf die Funktionalität islamistischer und rechtsextremer Feindbilder möchten wir verständlich machen, wie beide Gruppen aufeinander angewiesen sind und wie ihr Wechselspiel die offene Gesellschaft herausfordert. Verstehen wir Islamismus und Rechtsextremismus als zwei Seiten von Menschen- und Demokratiefeindlichkeit, stellt sich die Frage nach einer effizienten Interventions- und Präventionspraxis, die den Kreislauf einer Verstetigung geschlossener Weltbilder durchbrechen kann. Diese Frage möchten wir anschließend in der Diskussion mit den Teilnehmenden diskutieren.

Zu den Referenten

Maik Fielitz und Holger Marcks sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) an der Universität Hamburg. Gemeinsam untersuchen im Rahmen des vom BMBF geförderten Projekts PANDORA, welche Rolle soziale Medien bei rechtsextremen und islamistischen Radikalisierungsprozessen spielen und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Mobilisierung beider Lager festzustellen sind.

Wie funktioniert ein Webinar?

Das Webinar können Sie unabhängig von Ihrem Aufenthaltsort besuchen. Dabei brauchen Sie lediglich ein internetfähiges Gerät mit einem Mikrofon und Audio-Ausgang. Wir empfehlen zusätzlich dazu eine funktionierende Webcam. Bis zum 24. Oktober 2019 können Sie sich über event@bag-relex.de anmelden. Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns einen Link, über den Sie sich dann am 31. Oktober zum Webinar anmelden können.

Das Webinar dauert ca. 90 Minuten; die Teilnahme ist kostenfrei.
Bitte beachten Sie, dass das Webinar aufgezeichnet und ggfs. im Anschluss unserer Website veröffentlicht wird.