Events (in German only)

Members’ events

The members of BAG RelEx have an important contribution to make to continued work on prevention and deradicalization, as well as to the qualification of specialists in the field. Please see below for some of the events organised by our members. If you have any questions regarding these events please contact the organisation holding the event.

Please note that most events are held in German.

23. Februar - 08. Juni 2021, OnlineWebtalk-Reihe von ufuq.de

Islamistische und rassistische Anschläge – ein Thema für Schule und Unterricht?

Der islamistisch motivierte Mord an dem französischen Geschichtslehrer Samuel Paty im Oktober 2020 hat auch in Deutschland viele Schulgemeinschaften aufgewühlt. Die Reaktionen von Lehrkräften, Schüler*innen und Schulleitungen waren sehr unterschiedlich. An einigen Schulen kam es zu Diskussionen darüber, wer wann mit welcher Botschaft seine Trauer zum Ausdruck bringt – und wie sich das Gemeinschaftsgefühl in der Schule langfristig stärken lässt.

Die Webtalk-Reihe beleuchtet pädagogische und schulrechtliche Aspekte im Umgang mit islamistischen und rassistischen Gewalttaten im pädagogischen Raum. Dabei geht es insbesondere darum, erfolgversprechende Ansätze vorzustellen und Raum für den Austausch zwischen Lehrkräften, außerschulischen Bildungsakteuren sowie Fachwissenschaftler*innen zu schaffen.

Die 13-teilige Reihe ist eine Kooperation von ufuq.de mit dem bpb/Infodienst Radikalisierungsprävention, der Bildungsstätte Anne Frank, dem Georg-Eckert-Instituts – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung, dem Museum für Islamische Kunst. Der Beitrag von ufuq.de erfolgt im Rahmen von KN:IX.

Alle Veranstaltungen finden über Zoom statt. Die Zugangsdaten werden den Teilnehmenden am Tag vor der Veranstaltung zugeschickt. Nachfragen zur Veranstaltung unter welbtalk@ufuq.de.

  • 23.02.21, 16:00-17:30
    Der Tag danach: Umgang mit islamistischen und rechtsextremen Anschlägen im pädagogischen Raum
    Saba-Nur Cheema, Bildungsstätte Anne Frank
    Anmeldung für diesen Webtalk

 

  • 02.03.21, 16:00-17:30
    Schweigeminuten in der Schule: Warum, wie – und was kommt dann?
    Bahar Aslan, Lehrerin in Gelsenkirchen und Mehmet Can, Lehrer am Rütli Campus Berlin
    Anmeldung für diesen Webtalk

 

  • 11.03.21, 16:00-17:30
    Sind wir Charlie? Wie Erfahrungen von Ausgrenzung und Rassismus die Wahrnehmung islamistischer Gewalt beeinflussen
    Dr. Jochen Müller, ufuq.de
    Anmeldung für diesen Webtalk

 

Bis Juni finden weitere Webtalks statt, sehen Sie hier die weiteren Termine:

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03. - 31. März 2021, OnlineOnline-Vortragsreihe von PROvention (TGS-H e. V.)

Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus

Im März 2021 veranstaltet PROvention, die Präventions- und Beratungs­stelle gegen religiös begründeten Extremismus in Trägerschaft der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e. V. (TGS-H) eine online Vortragsreihe zum Thema “Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus”.

Für Fachkräfte verschiedenster Hintergründe stellen sich immer wieder neue Fragen, wenn das Thema Islam in ihrem Arbeitsalltag auftaucht. Nicht selten entstehen dabei Unsicherheiten über die richtigen Handlungsweisen in Situationen mit einem religiösen Bezug. Sei es nun, wenn muslimische Schüler*innen in der Schule beten möchten, Konflikte entlang konfessioneller Bruchstellen entstehen oder Streitgespräche um religiöse Vorschriften aufkommen.

Der Umgang mit Diskriminierung und Benachteiligung von muslimischen Jugendlichen ist eine weitere Herausforderung, der Fachkräfte vielfach begegnen. Dabei besteht die Gefahr, dass Jugendliche sich ausgegrenzt fühlen und sich von der pluralistischen Mehrheitsgesellschaft abwenden. Auch die letzten Anschläge in Österreich und Frankreich und das grausame Attentat auf den Lehrer Samuel Paty führten in vielen Einrichtungen und Schulen zu herausfordernden Klassengesprächen, Diskussionen und Konflikten.

PROvention möchte mit dieser Veranstaltungsreihe Fachkräften aus den Bereichen Schule, Soziale Arbeit, Migrationsberatung, Kinder- und Jugendhilfe sowie anderen Sozialraumakteur*innen Hintergrundwissen zu diesen Themenkomplexen mit an die Hand geben und Unsicherheiten in der beruflichen Praxis abbauen.

Die einzelnen Termine finden immer Mittwoch nachmittags von 14.30 bis 16 Uhr statt. Hier kommen Sie zur Anmeldung.

  • 03.03.21, 14:30-16:00
    Kann es einen europäischen Islam geben? – Islam und muslimisches Leben in Deutschland

    Prof. Dr. Lutz Berger, Islamwissenschaftler an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

 

  • 10.03.21, 14:30-16:00
    „Der Islam gehört (nicht) zu Deutschland“ – Antimuslimischer Rassismus in der Mehrheitsgesellschaft

    Charlotte Riedel, PROvention

 

  • 17.03.21, 14:30-16:00
    Charlie Hebdo und Samuel Paty – pädagogischer Umgang mit islamistischen Anschlägen

    Jacob Reichel, PROvention

 

  • 24.03.21., 14:30-16:00
    #hass – fake News, Filterblasen und islamistische Online-Propadanda

    Hanna Baron, Wissenschaftliche Mitarbeiterin PROvention

 

  • 31.03.21, 14:30-16:00
    Islamismus und Salafismus 2021 – neue Trends und die Lage in Schleswig-Holstein

    Mitarbeiterin Verfassungsschutz Schleswig-Holstein & Pascal Brügge, PROvention
03. März - 24. März 2021, OnlineWorkshopreihe von streetwork@online

Islamismus in Social Media: Radikalisierungsprozesse und Prävention

Mit ihrer Reihe Islamismus in Social Media: Radikalisierungsprozesse und Prävention bietet das Team von streetwork@online kostenlose Online-Workshops für Menschen an, die beruflich und/oder ehrenamtlich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten.

Hintergrund & Ziel

Das Internet, insbesondere Social Media, haben die Art der Kommunikation und die Verbreitung von Informationen maßgeblich verändert. Soziale Netzwerke sind die neuen Leitmedien der Kinder und Jugendlichen, über die sie sich in diversen Communities austauschen und vernetzen. Diese Strukturen werden außerdem häufig zur Verbreitung radikaler und extremistischer Ideologien genutzt. So gilt Social Media als Katalysator für Radikalisierungsprozesse. Das Online-Streetwork erweitert die aufsuchende Sozialarbeit in den virtuellen Raum und sucht dort den Dialog mit jungen Menschen.
Die Online-Workshopreihe hat zum Ziel, dass Fachkräfte, mittels theoretischer Grundlagen und praktischer Übungen, für die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen sensibilisiert und geschult werden. Der Fokus liegt dabei auf islamistischer Radikalisierung und Präventionsarbeit in virtuellen Communities.

Übersicht
Modul 1: Sozialraum Social Media (03.03.2021)
Modul 2: Phänomenbereich Islamismus (10.03.2021)
Modul 3: Online-Radikalisierungsprozesse im islamistischen Kontext (17.03.2021)
Modul 4: Online-Prävention und Grundlagen der Praxis (24.03.2021)

Uhrzeit: jeweils von 15.00 – 18.00 Uhr

Referent*innen
• Sabrina Radhia Behrens – Projektleitung, Islamwissenschaftlerin und Traumafachberaterin
• Adrian Stuiber – Medienpädagoge und Online-Berater zu religiös begründetem Extremismus

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15. März 2021, OnlineFachgespräch der Fachstelle Extremismusdistanzierung

Kopf auf, richtiger Islam rein, Kopf zu? Islamische Vereine und Verbände in der Präventionsarbeit

Die Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX) lädt zum Fachgespräch mit Prof. Dr. Jens Ostwaldt (IUBH – Internationale Hochschule) ein. Die Veranstaltung findet am 15 März 2021 von 18 bis 20 Uhr statt und wird online durchgeführt.

Moscheevereine und islamische Verbände nehmen als Träger der Religionsausübung eine wichtige gesellschaftliche Rolle ein. Im Zuge der Herausforderungen u. a. durch den sogenannten Islamischen Staat und der Radikalisierung in Deutschland wurden sie vermehrt dazu aufgefordert, präventiv gegen religiös begründeten Extremismus vorzugehen. Mittlerweile existieren einige Präventionsprojekte islamischer Einrichtungen, doch es ist weiterhin unklar, welche Rolle sie in der Präventionsarbeit einnehmen können und welche Kompetenzen sie diesbezüglich mitbringen. Darüber hinaus bleibt die Frage, ob Präventionsarbeit tatsächlich die Arbeit ist, die islamische Vereine und Verbände leisten sollten. Jens Ostwaldt hat zu dieser Thematik promoviert und wird die Ergebnisse seiner Doktorarbeit nach einem Impulsvortrag im Gespräch mit Dr. Hussein Hamdan, Fachbereichsleiter Muslime in Deutschland der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, diskutieren.

Zum Referenten

Jens Ostwaldt ist Erziehungswissenschaftler und leitete von 2015 bis 2020 die Fachstelle zur Prävention von religiös begründetem Extremismus im Demokratiezentrum Baden-Württemberg. Gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, bei der er eine Dozententätigkeit ausübt, führt er das Modellprojekt „Radikalisierungsprävention in Wissenschaft und Praxis – Ein Transfermodell“ durch. Seine im Mai 2020 erschienene Promotion „Islamische und migrantische Vereine in der Extremismusprävention“ wurde an der Philipps-Universität Marburg verteidigt. Seit Oktober 2020 hat Ostwaldt eine Professur für Soziale Arbeit mit dem Arbeits- und Forschungsschwerpunkt Extremismus und Radikalisierung an der IUBH – Internationale Hochschule inne.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Akademie der Diözese Rottenburg Stuttgart statt. Weitere Informationen, u.a. zur Anmeldung, finden Sie auf der Website der FEX.

16. März 2021, OnlinePodiumsgespräch der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft

Ausstieg aus dem Extremismus

Im Rahmen der Stuttgarter Präventionsgespräche lädt die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft (stjg) seit vielen Jahren in Kooperation mit dem Evang. Bildungszentrum Hospitalhof und dem Team meX der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg zu Vorträgen und Podiumsgesprächen ein. Der kommender Termin findet am 16. März 2021 von 19 bis 20:30 Uhr statt.

Die mutmaßlichen Täter der islamistischen Attentate in Dresden und Wien waren vor ihren Anschlägen mit Ausstiegs- bzw. Deradikalisierungsprogrammen in Kontakt. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wann ein Ausstieg aus dem Extremismus als gelungen gelten kann.

Welche Kriterien legt man an einen Ausstieg an? Wie können in Ausstiegsprogrammen Risiken für das Begehen von Straftaten kalkuliert werden? Geht es bei der Ausstiegsarbeit um Straffreiheit oder um eine demokratisch orientierte Lebensweise? Muss man unterschiedliche extremistische Phänomenbereiche unterschiedlich behandeln oder wirken gleiche Mechanismen, die man gleich behandeln kann?

Im Rahmen des Podiumsgesprächs diskutieren:

  • PD Dr. Astrid Rossegger, Universität Konstanz
  • Dr. Daniel Köhler, Kompetenzzentrum gegen Extremismus Baden-Württemberg
  • Dr. Benno Köpfer, Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg

 

Rebecca Beiter von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg wird den Abend moderieren. Hier finden Sie weitere Informationen zur Anmeldung. Die Veranstaltung findet online statt. Sie erhalten nach der Anmeldung und Teilnahmebestätigung einen Link.

08. Juli 2021, OnlineFachgespräch der Fachstelle Extremismusdistanzierung

Mediale (Selbst-)Inszenierung in extremistischer Propaganda: Was Extremist*innen mit Bildern, Worten und Tönen tun

Die Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX) lädt am 08 Juli 2021 zum Fachgespräch mit dem Medienwissenschaftler Dr. Bernd Zywietz (jugendschutz.net) ein. Die Veranstaltung findet von 19 bis 21 Uhr statt und wird in Zusammenarbeit mit der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg e.V., der Akademie der Diözese Rottenburg Stuttgart und dem Landeskriminalamt ausgerichtet.

Politische Kommunikation erfolgt weitgehend über Medien. Dabei spielen Bilder in Form von Fotografien, digital erzeugten Collagen und Filmen eine herausragende Rolle bei der Vermittlung politischer oder ideologischer Botschaften. Wie andere soziale, religiöse und politische Akteur*innen bedienen sich extremistische Individuen, Gruppen und Bewegungen Bildern und Videos, um unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen. Sie versuchen, ihre weltanschaulichen Interpretationen der Realität sowie ihr Verständnis etwa von Religion, Herrschaft und Gesellschaft an ein möglichst breites Publikum zu streuen, um damit bestimmte Wirkungen zu erzielen. Wie die Macht der Sprache nutzen sie dabei die Sprache der Bilder, des Films, der Musik.

Zum Referent

Dr. Bernd Zywietz ist Leiter des Bereichs Politischer Extremismus bei jugendschutz.net. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter u. a. im Forschungsprojekt „Dschihadismus im Internet“ an der Universität Mainz. Er wurde im Fach Medienwissenschaft an der Universität Tübingen promoviert und ist als Filmkritiker und Redakteur tätig. Darüber hinaus ist er Herausgeber der Publikationsreihe „Aktivismus- und Propagandaforschung“ (Springer VS), Vorstandsmitglied des Netzwerks Terrorismusforschung und Beiratsmitglied des Kompetenznetzwerkes “Islamistischer Extremismus” (KN:IX).

Dr. Hussein Hamdan, Fachbereichsleiter Muslime in Deutschland der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, wird die Veranstaltung moderieren. Weitere Informationen, u.a. zur Anmeldung, finden Sie auf der Website der FEX.