Events (in German only)

Members’ events

The members of BAG RelEx have an important contribution to make to continued work on prevention and deradicalization, as well as to the qualification of specialists in the field. Please see below for some of the events organised by our members. If you have any questions regarding these events please contact the organisation holding the event.

Please note that most events are held in German.

9.-17. Juni 2021, OnlineWorkshopreihe von streetwork@online (AVP e. V.)

Islamismus in Social Media: Radikalisierungsprozesse und Prävention

Mit ihrer Reihe Islamismus in Social Media: Radikalisierungsprozesse und Prävention bietet das Team von streetwork@online (AVP e. V.) kostenlose Online-Workshops für Menschen an, die beruflich und/oder ehrenamtlich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten.

Hintergrund & Ziel

Das Internet, insbesondere Social Media, haben die Art der Kommunikation und die Verbreitung von Informationen maßgeblich verändert. Soziale Netzwerke sind die neuen Leitmedien der Kinder und Jugendlichen, über die sie sich in diversen Communities austauschen und vernetzen. Diese Strukturen werden außerdem häufig zur Verbreitung radikaler und extremistischer Ideologien genutzt. So gilt Social Media als Katalysator für Radikalisierungsprozesse. Das Online-Streetwork erweitert die aufsuchende Sozialarbeit in den virtuellen Raum und sucht dort den Dialog mit jungen Menschen.

Die Online-Workshopreihe hat zum Ziel, dass Fachkräfte, mittels theoretischer Grundlagen und praktischer Übungen, für die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen sensibilisiert und geschult werden. Der Fokus liegt dabei auf islamistischer Radikalisierung und Präventionsarbeit in virtuellen Communities.

Übersicht
Modul 1: Sozialraum Social Media (9.06.2021)
Modul 2: Phänomenbereich Islamismus (10.06.2021)
Modul 3: Online-Radikalisierungsprozesse im islamistischen Kontext (16.06.2021)
Modul 4: Online-Prävention und Grundlagen der Praxis (17.06.2021)

Jeweils von 10.00 bis 13.00 Uhr

Weitere Informationen zu den Modulinhalten

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19. Juni 2021, OnlineOnline-Fachtag von Multiplikator*innen des Projekts „DISCOVER DIVERSITY – Between the Present and the Past” (KIgA e. V.)

Gestern Netflix & ablenken, heute politische Bildung & machen

Die Multiplikator*innen des Projekts Projektes Discover Diversity laden für den 19. Juni 2021 zum Online-Fachtag ein. Die Veranstaltung finden von 14 bis 16 Uhr statt. Das Projekt ist in Trägerschaft der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e. V.).

Kurzvorstellung des Fachtages

Seit einem Jahr ist die Corona-Pandemie das alles beherrschende Thema, kein Wunder, dass wir uns
dann gerne auf die Couch zurückziehen und uns möglichst ablenken wollen. Aber mal ehrlich – ein Netflix & Co-Marathon war im ersten Lockdown noch befriedigend, aber langsam ist es nur noch frustrierend und die guten Serien auch schon durchgeschaut. Deswegen lädt das Team von Discover-Diversity alle Interessierten ein, sich (wieder) mit politischer Bildung und ihre Möglichkeiten auseinander zu setzen.

Vor diesem Hintergrund haben die politischen Bildner*innen des Projekts Discover Diversity in den letzten Monate folgende Inhalte für einen Fachtag zusammengestellt:

  • Wieso ist politische Bildung wichtig für Partizipation und wie können wir teilhaben als
    Menschen in verschiedenen Kontexten? Welche Möglichkeiten und Herausforderungen haben
    Geflüchtete in Bezug auf Teilhabe und Partizipation in der Gesellschaft und Politik?
  • Wie lässt sich Toleranz und Freiheit verstehen und pädagogisch vermitteln?
  • Wie geht man mit der eigenen Verantwortung als politische*r Bildner*in um und schafft
    Gleichwertigkeit in der politischen Bildungsarbeit?

 

Neben kurzen Inputs aus dem Projektteam geht es bei dem Fachtag vor allem um den Austausch von Erfahrungen und Ideen. Zudem soll über Best-Practice-Beispiele und gemeinsame Herausforderungen zu diskutiert werden. Hier finden Sie weitere Informationen.

Juni bis September 2021 Fortbildung der Fachstelle Liberi (TGS-H e. V.)

Aufwachsen in islamistisch geprägten Familien

Die Fachstelle Liberi – Aufwachsen in salafistisch geprägten Familien wird im Jahr 2021 eine Fortbildungsreihe zum Thema Kinder, die in islamistisch und salafistisch geprägten Familien aufwachsen, ausrichten.

Das Fortbildungsangebot richtet sich an Akteur*innen der Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention und insbesondere an Berater*innen im Themenfeld sowie die Rückkehrkoordinator*innen. Die Fortbildung setzt sich aus einem zweitägigen Grundmodul und einem eintägigen Aufbaumodul zusammen. Im Grundmodul werden die Themen Sozialisationsbedingungen, Kindeswohlgefährdung und Resilienzförderung interaktiv behandelt. Im Aufbaumodul stehen dann der Erfahrungsaustausch zu Fällen, in denen Kinder und Jugendliche involviert sind, sowie die Erarbeitung von Ansätzen zur Arbeit mit Kindern im Fokus. Das Aufbaumodul richtet sich demnach vor allem an Akteur*innen aus der Tertiärprävention und der Rückkehrkoordination.

Sowohl das Grund- als auch das Aufbaumodul werden mehrmals in unterschiedlichen Städten angeboten. Derzeit werden die Fortbildungen als Präsenzveranstaltung geplant, sollte die aktuelle Situation dies jedoch nicht zulassen, werden die Termine zu den gleichen Zeiten online stattfinden. Sollten Sie nur Interesse an einer Teilnahme des Aufbaumoduls haben, ist dies bei entsprechenden Vorkenntnissen oder Vorerfahrungen ebenfalls möglich.

Die Termine für die Fortbildungen lauten wie folgt:

zweitägiges Grundmodul (jeweils Di. 10-16 Uhr & Mi. 9-15 Uhr)

  • Mainz: 22.06. – 23.06.2021
  • Hannover: 20.07. – 21.07.2021
  • Berlin: 10.08. – 11.08.2021
  • Bochum: 31.08. – 1.09.2021

eintägiges Aufbaumodul (jeweils Di. 9-16 Uhr)

  • Berlin: 21.09.2021
  • Mainz: 28.09.2021

Zur Anmeldung schreiben Sie bitte unter Angabe des gewünschten Termins eine E-Mail an fachstelle.liberi@tgsh.de. Richten Sie Ihre Anmeldung zu einem der Grundmodule bitte bis zum 28. Mai 2021 an die Kolleginnen, für eine Anmeldung zum Aufbaumodul haben Sie bis zum 9. Juli 2021 Zeit.

Die Fachstelle Liberi ist in Trägerschaft der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein (TGS-H e. V.).

24. - 25. Juni 2021, OnlineOnline Fortbildung von Mosaik Deutschland e. V.

Lebenswelten Jugendlicher zwischen Islam und Islamismus – Prävention von religiös begründetem Extremismus

Die Fortbildung wird von dem bei Mosaik Deutschland e. V. angesiedelte Präventionsangebot Quwwa – Stärke statt Sprachlosigkeit ausgerichtet. Sie findet am 24. und 25. Juni 2021 online statt.

Demokratiefeindliche Einstellungen, wie sie beispielweise im Islamismus bei Salafist*innen großen Zuspruch finden, stellen unsere gesamte Gesellschaft auf die Probe. Sie schaffen den Nährboden für Hass und Gewalt, was sich bis in unsere Bildungseinrichtungen niederschlägt. Gesellschaftliche Ereignisse, die unter dem Deckmantel des Islam oder gegen den Islam und Muslime gerichtet sind, wie im letzten Jahr beim rassistischen Anschlag in Hanau und bei den islamistischen Anschlägen in Paris und Wien deutlich wurde, beschäftigen und emotionalisieren vor allem Jugendliche.
Während sich Islamist*innen diese gesellschaftlichen Krisensituationen zu Anwerbezwecken zu Nutze machen, erleben sich Pädagog*innen und Sozialarbeiter*innen in diesem Spannungsfeld immer öfter sprachlos.

Das Präventionsangebot von Mosaik Deutschland e. V. bietet dazu Unterstützung für Heidelberger Pädagog*innen und die Jugend- und Schulsozialarbeit. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 19. Juni 2021 unter praevention@mosaik-deutschland.de an. Die Teilnahme ist kostenlos.

08. Juli 2021, OnlineFachgespräch der Fachstelle Extremismusdistanzierung (LAG e. V.)

Mediale (Selbst-)Inszenierung in extremistischer Propaganda: Was Extremist*innen mit Bildern, Worten und Tönen tun

Die Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX) lädt am 08. Juli 2021 zum Fachgespräch mit dem Medienwissenschaftler Dr. Bernd Zywietz (jugendschutz.net) ein. Die Veranstaltung findet von 19 bis 21 Uhr statt und wird in Zusammenarbeit mit der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg e.V., der Akademie der Diözese Rottenburg Stuttgart und dem Landeskriminalamt ausgerichtet.

Politische Kommunikation erfolgt weitgehend über Medien. Dabei spielen Bilder in Form von Fotografien, digital erzeugten Collagen und Filmen eine herausragende Rolle bei der Vermittlung politischer oder ideologischer Botschaften. Wie andere soziale, religiöse und politische Akteur*innen bedienen sich extremistische Individuen, Gruppen und Bewegungen Bildern und Videos, um unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen. Sie versuchen, ihre weltanschaulichen Interpretationen der Realität sowie ihr Verständnis etwa von Religion, Herrschaft und Gesellschaft an ein möglichst breites Publikum zu streuen, um damit bestimmte Wirkungen zu erzielen. Wie die Macht der Sprache nutzen sie dabei die Sprache der Bilder, des Films, der Musik.

Zum Referent

Dr. Bernd Zywietz ist Leiter des Bereichs Politischer Extremismus bei jugendschutz.net. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter u. a. im Forschungsprojekt „Dschihadismus im Internet“ an der Universität Mainz. Er wurde im Fach Medienwissenschaft an der Universität Tübingen promoviert und ist als Filmkritiker und Redakteur tätig. Darüber hinaus ist er Herausgeber der Publikationsreihe „Aktivismus- und Propagandaforschung“ (Springer VS), Vorstandsmitglied des Netzwerks Terrorismusforschung und Beiratsmitglied des Kompetenznetzwerkes “Islamistischer Extremismus” (KN:IX).

Dr. Hussein Hamdan, Fachbereichsleiter Muslime in Deutschland der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, wird die Veranstaltung moderieren. Weitere Informationen, u.a. zur Anmeldung, finden Sie auf der Website der FEX.

9. Juli 2021, OnlineFachtag der Fachstelle Extremismusdistanzierung (LAG e. V.)

Die Rolle der Medien bei Radikalisierung und Prävention

Das Team der Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX) lädt zum Online-Fachtag ein. Die Veranstaltung findet am 9. Juli 2021 von 9 bis 17 Uhr statt.

Die Situation scheint klar: Moderne Medien tragen zum Extremismus bei und befördern auf ganz unterschiedliche Weise Radikalisierung, Feindbilder und die Polarisierung der Gesellschaft. Soziale Medien verteilen hasserfüllte Botschaften in bislang ungekanntem Ausmaß und bieten einen geschützten Rekrutierungsraum für Extremist*innen. Doch stimmt das überhaupt? Sind Medien tatsächlich für die Verbreitung und Verfestigung extremistischer Einstellungen verantwortlich? Können sie nicht auch viel zur Prävention gegen Rechtsextremismus, Salafismus und andere Strömungen beitragen, indem sie in großem Umfang Wissen zur Verfügung stellen?

All diese Fragen beleuchtet der Fachtag. Um zu verstehen, welche Rolle Medien bei der Radikalisierung spielen, wirft er einen genauen Blick darauf, wie extremistische Akteur*innen sich verschiedener Medien für ihre Anliegen bedienen. Darüber hinaus wird im Besonderen der Umgang junger Menschen mit Medien betrachtet und es werden Wege zur Stärkung ihrer Medienkompetenz für ein sicheres und respektvolles Bewegen im Netz aufgezeigt.

Der Fachtag soll ein Forum bieten für AkteurInnen und Interessierte aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und zugleich der Entwicklung von handlungsleitenden Perspektiven und Netzwerken dienen. Auf der Grundlage von Fachvorträgen wird zunächst über die Rolle der Medien in Radikalisierungsprozessen informiert. Anschließend werden Workshops mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten von Expert*innen aus der Praxis angeboten. Hier finden Sie weitere Informationen zum Programm und der Anmeldung.

Die Fachstelle ist in Trägerschaft der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit / Streetwork Baden-Württemberg e. V. (LAG). Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, des Landeskriminalamt Baden-Württemberg und der Türkischen Gemeinde Baden-Württemberg statt.

12. - 14. Juli 2021, Weil der StadtVeranstaltung der Jugendstiftung Baden-Württemberg

Das Einmaleins der systemischen Beratung

Die Jugendstiftung Baden-Württemberg veranstaltet vom 12. bis 14. Juli 2021 ein Qualifizierungsangebot zum Thema Systemische Beratung.

Systemisch orientierte Konzepte, lösungs- und ressourcenorientierte Formen der Beratung und Begleitung gehören zu den Standards der Arbeitsweisen in psychosozialen Kontexten. Nachhaltige und wirkungsvolle Beratung basiert auf einer Grundhaltung der Wertschätzung, Anerkennung, der Klarheit und der Transparenz. Die Fortbildung ist geprägt durch einen hohen Anteil praktischen Übens. Die Teilnehmer*innen sollten Beratungssituationen kennen und Beispiele einbringen können.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung im Juli. Für Personen, die nach erfolgreich absolvierter Fortbildung ins Beratungsnetzwerk aufgenommen werden, ist die Fortbildung ein Pflichtseminar. Die Kostenbeteiligung liegt bei 200 Euro. Das Seminar ist Teil der Fortbildungsreihe „Expertise und Handlungsfähigkeit in der Extremismusprävention“.

September 2021 - April 2022, tbd.Weiterbildung von CleaRTeaching (AGB e. V.)

Weiterbildung CleaRTeaching

In einer praxisnah konzipierten Weiterbildung von CleaRTeaching werden Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen dazu befähigt, Radikalisierungsprozesse zu erkennen und mit angemessenen Maßnahmen darauf zu reagieren. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Schnittstellen zwischen Demokratiebildung, politischer Bildung, Sozialer Arbeit und Radikalisierungsprävention. Mit Abschluss der Weiterbildung sind Lehrer*innnen sowie Schulsozialarbeiter*innen in der Lage, als zertifizierte Clearingbeauftragte das Clearingverfahren an ihren Schulen zu implementieren und durchzuführen.

Die Weiterbildung besteht aus acht Modulen, die zwischen September 2021 und April 2022 stattfinden. Hier finden Sie weitere Informationen, u. a. zu den Modulen und der Anmeldung. (more…)