Events (in German only)

Members’ events

The members of BAG RelEx have an important contribution to make to continued work on prevention and deradicalization, as well as to the qualification of specialists in the field. Please see below for some of the events organised by our members. If you have any questions regarding these events please contact the organisation holding the event.

Please note that most events are held in German.

20. September 2021, StuttgartVortrag und Gespräch von der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft

Gaming und sozialer Austausch – GMF in Communities

Wunder der Technik! Ohne Reisezeit am PC mit Freund:innen aus der ganzen Welt zusammensitzen und sich austauschen. Nicht erst seit der Pandemie ist der digitale Raum zum Hotspot der sozialen Kontakte geworden. Gerade der Bereich Gaming bietet sich hier an. In zahlreichen Games und auf großen Plattformen finden Menschen zusammen und tauschen sich aus. Natürlich auch über politische Themen. Der Ton wird dabei oft etwas rauer. Hate Speech ist ein inzwischen weit verbreitetes Problem im Netz und auch extrem Rechte Gruppierungen haben Computer- und Videospiele als Plattformen für ihre menschenverachtenden Ansichten für sich entdeckt.

In dem Vortrag am 20. September 2021, der von der stjg in Kooperation mit dem Team meX der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und dem Evang. Bildungszentrum Hospital Stuttgart veranstaltet wird, geht es unter anderem um folgende Fragen:  Wie politisch sind Gamingcommunities? Wie äußert sich gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) in Gamingcommunities? Welche Möglichkeiten haben Gamer:innen damit umzugehen?

Referent ist Viet Hoang vom Projekt “Good Gaming- Well Played Democracy” Forschungsgruppe Modellprojekte e. V. der Amadeu Antonio Stiftung.

Weitere Informationen zum Vortrag und zur Anmeldung finden Sie hier.

Die Veranstaltung wird in Präsenz stattfinden soweit sich keine Änderungen bzgl. neuer Verordnungen ergeben. Es wird um vorherige Reservierung gebeten. Änderungen werden auf der Homepage des Hospitalhofs bekannt gegeben.

 

 

20. - 21. September 2021, BerlinNetworking Event von cultures interactive e. V.

BRaVE Fair

Cultures interactive e. V. lädt am 20. und 21. September 2021 zu seiner Networking Veranstaltung BRaVE Fair ein. Dort sollen  Präventionsprojekte aus ganz Europa zusammengebracht werden, die sich mit Kunst und Sport für ein demokratisches und respektvolles Miteinander einsetzen. Die Veranstaltung bietet den teilnehmenden Projekten die Möglichkeit, ihre Erfahrungen auszutauschen, die eigene Arbeit zu präsentieren und verschiedene Ansätze zu diskutieren. Mit der BRaVE Fair sollen zudem die Projekte darin unterstützt werden, neue Netzwerke aufzubauen, in den direkten Austausch zu gehen und anhand von Best-Practice-Projekten Anregungen für die eigene Arbeit zu erhalten. Die BRaVE Fair ist die zentrale Veranstaltung des dreijährigen BRaVE-Projekts, das durch H2020 gefördert wird.

Das erwartet Sie auf der BRaVE Fair

  • ein spannendes Programm mit internationalen Akteur*innen
  • Podiumsdiskussion mit Best-Practice-Projekten aus Europa
  • Workshops zu aktuellen Themen der Präventionsarbeit
  • Zeit und Raum für Austausch
  • ein ganz besonderes Abendprogramm

 

Montag, 20. September 15.00 – 22.00
Dienstag, 21. September  10.00 – 16.00

Für all jene, die aufgrund der Covid-19-Pandemie lieber online teilnehmen wollen, ist die Teilnahme an den entsprechenden Online-Formaten (Keynote & Panel-Diskussion) über einen Live-Stream möglich.

Für Mitarbeiter*innen europäischer Projekte aus den Bereichen Jugendprävention und Deradikalisierung können die Unterkunfts- und Reisekosten durch BRaVE übernommen werden.

Hier geht es zum ausführlichen Programm und zur Anmeldung.

24. September 2021, OnlineWorkshop von "Islam-ist" (Violence Prevention Network)

Gender und Online-Radikalisierung – Frauen als extreme Akteurinnen auf Social Media

Digitale Plattformen unterliegen einem steten Wandel: neue Kommunikationsformen, Features und Formate bieten den darauf aktiven Akteur*innen sukzessive neue Möglichkeiten, (junge) Zielgruppen zu erreichen, mit ihnen zu interagieren und in kürzester Zeit aktive Communities zu bilden.

In dem Workshop am 24. September 2021, der im Rahmen der Workshop-Reihe „Ins Netz gegangen – wie Extremist*innen digitale Räume besetzen“ des Projektes „Islam-Ist“ von VPN veranstaltet wird, geht es um die oft unterschätzte Rolle von Frauen als Online-Akteurinnen im Bereich des islamistischen Extremismus. In der Vergangenheit wurden Frauen häufig lediglich als unwissende/naive Opfer verführerischer Propaganda wahrgenommen und dargestellt. Dabei werden zum einen veraltete Geschlechterbilder reproduziert und zum anderen aktive Rollen, die Frauen als Trägerinnen und Vermittlerinnen islamistischer Ideologien spielen, ignoriert. Im Workshop beschäftigen sich die Expert*innen zusammen mit den Teilnehmenden mit der Frage, wie Frauen im Kontext von islamistischem Extremismus auf Social-Media-Plattformen agieren.

Der Workshop richtet sich an Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen aus der Präventions- und Interventionsarbeit (On-/Offline), Fachkräfte und Interessierte. Förderungsbedingt richtet sich das Angebot vorrangig an Personen aus dem Raum Hessen und Berlin.

Fragen und Ihre Anmeldung richten Sie bitte per Mail an meike.kraemer@violence-prevention-network.de. Weitere Informationen zum Workshop und zur Anmeldung finden Sie hier.

Um eine intensive Begleitung zu gewährleisten, ist die Anzahl der Teilnehmenden auf maximal 15 Personen begrenzt. Bitte melden Sie sich für den Workshop bis zum 22. September 2021 an. Ihre Anmeldung ist erst verbindlich, wenn Sie die Anmeldebestätigung und die Zugangsdaten zur Video-Konferenz (zoom) erhalten haben.

 

26. Oktober 2021, OnlineFachveranstaltung der Fachstelle Extremismusdistanzierung (LAG e. V.)

Von Luther bis zur Lega Nord | Die Geschichte des Antiziganismus

Die Fachstelle Extremismusdistanzierung in Trägerschaft der LAG e. V. lädt für den 26. Oktober 2021 zu einem Online Vortrag ein.

Der Vortrag wirft einen Blick auf die Geschichte des Antiziganismus in Europa. Er zeigt die historischen Kontinuitäten von Ausgrenzung und Verfolgung sowie die Folgen für Sinti:zze und Rom:nja bis in die Gegenwart. Diskriminierung gehört bis heute in sämtlichen gesellschaftlichen Bereichen zum Alltag. Der Vortrag erklärt, wo und wie die Diskriminierungen stattfinden und wie wir als Gesellschaft dagegen vorgehen können. Viele Sinti*zze und Rom*nja verstecken aus Sorge vor Nachteilen diesen Teil ihrer Identität. Veranschaulicht wird dies anhand von Erfolgsgeschichten von Menschen mit Romani-Hintergrund, die man vielleicht nicht als Teil der Community vermutet.

Die Veranstaltung findet von 10:00 bis 12:30 Uhr online statt. Hier finden Sie weitere Informationen.