Events (in German only)

Members’ events

The members of BAG RelEx have an important contribution to make to continued work on prevention and deradicalization, as well as to the qualification of specialists in the field. Please see below for some of the events organised by our members. If you have any questions regarding these events please contact the organisation holding the event.

Please note that most events are held in German.

Juni - Oktober 2022, Baden-WürttembergQualifizierung der Fachstelle PREvent!on (Jugendstiftung Baden-Württemberg)

Qualifizierung

Die Fachstelle PREvent!on (Jugendstiftung Baden-Württemberg) bietet auch dieses Jahr wieder eine Qualifizierung im Bereich religiös begründeter Extremismus an. Hier finden Sie weitere Informationen.

1. - 2. Juni 2022, RastattFortbildung der Fachstelle PREvent!on

“Einführung in die Prävention von religiös begründetem Extremismus”

Die Fachstelle PREvent!on der Jugendstiftung Baden-Württemberg laden zu einer Fortbildung für den 01.06.2022-02.06.2022 in Rastatt ein.

Es geht um:
– Das Basiswissen zum Islam und muslimisches Leben in Deutschland (Bedeutung, Potenzial und Konflikte)
– Einführung in das Thema religiös begründeter Extremismus, vor allem in der Onlinewelt

Die Veranstaltung findet im Bildungshaus St. Bernhard in Rastatt statt.
Beginn ist am 01. Juni 2022 09:30 Uhr und Ende am 02. Juni 2022 16:30 Uhr.

Teilnehmer:innen erweitern ihr Wissen über extremistische Akteur:innen, deren Ziele, Strategien, Narrative und Merkmale.
Die Fortbildung vermittelt außerdem Fachwissen in den Themen Islam, Neo-Salafismus, Radikalisierung und Prävention.
Die Qualifizierung befähigt auch zur Mitarbeit im Handlungsfeld.

Hier gehts zur Anmeldung.

22. Juni 2022, OnlineFachtag von ufuq.de

Der Nahostkonflikt in der Bildungsarbeit – Kontroversen, Ansätze und Erfahrungen

Das Team von ufuq.de lädt Sie zum Fachtag Der Nahostkonflikt in der Bildungsarbeit – Kontroversen, Ansätze und Erfahrungen ein. Die Veranstaltung findet am 22 Juni 2022 online statt.

Warum ist der Nahostkonflikt (in der Schule) kein Thema wie jedes andere? Dieser Frage gehen die Kolleg*innen von ufuq.de am 22. Juni 2022 gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften, Wissenschaftler*innen und Personen aus der Zivilgesellschaft bei einem Online-Fachtag nach. Der Fachtag stellt Erfahrungen der rassismus- und antisemitismuskritischen Bildungsarbeit zu Israel und Palästina vor und ermöglicht einen Austausch über Ansätze, Zugänge und Erfahrungen.

Der bis heute andauernde Konflikt im Nahen Osten, der regelmäßig in militärischer Gewalt eskaliert, sorgt auch in Deutschland immer wieder für Spannungen und Auseinandersetzungen. Dies spiegelt sich in Schule und Unterricht. Der Konflikt ist in besonderer Weise mit der deutschen Geschichte verbunden. Er berührt darüber hinaus die Familiengeschichten vieler Schüler*innen und verbindet sich in deren Wahrnehmung mit Erfahrungen von Rassismus und Antisemitismus im Alltag. Dass der Konflikt kein Thema wie jedes andere ist, liegt aber auch an der Besonderheit gesellschaftlicher Debatten rund um den Konflikt in Deutschland, in denen Themen wie Migration, Religion und die Aufarbeitung der Zeit des Nationalsozialismus nachhallen. Die polarisierende Wirkung von rassistischen und antisemitischen Orientierungen und der Anspruch, den Konflikt aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten zu wollen, stellen Lehrkräfte vor besondere Herausforderungen.

Der Fachtag stellt Erfahrungen der rassismus- und antisemitismuskritischen Bildungsarbeit zu Israel und Palästina vor und ermöglicht einen Austausch über Ansätze der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit. Dabei geht es nicht nur um die politische Dimension des Konfliktes, sondern auch um historische, biografische und interreligiöse Methoden, die einfachen Feindbildern und verkürzenden Erklärungsmustern in Bezug auf den Konflikt entgegenwirken. Die Ansätze fördern multiperspektivische Zugänge, die unterschiedliche Erfahrungshorizonte und Betroffenheiten sichtbar machen, und regen dazu an, die Geschichte und Aktualität des Nahostkonfliktes auch als Lernanlässe für heutige gesellschaftliche Fragen zu nutzen. Das Thema des Fachtages ist damit weniger der Konflikt in Israel, Palästina und den Nachbarstaaten der Region selbst, als vielmehr das Sprechen über den Konflikt und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen in Bezug auf den Konflikt in Deutschland.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Programm und der Anmeldung.
Der Fachtag wird von ufuq.de im Rahmen von KN:IX umgesetzt.

27. Juni 2022, OnlineFachtag von ufuq.de

Schule im Konflikt. Herausforderungen angesichts aktueller gesellschaftlicher Konflikte

Das Team von ufuq.de lädt zum Online-Fachtag ein. Die Veranstaltung findet am 27. Juni 2022 von 9:00-15:30 statt, die Teilnahme ist kostenlos.

In Schulen spiegeln sich gesellschaftliche Konflikte. Die polarisierten Debatten der letzten Jahre – unter anderem zu Themen wie Geschlechterrollen, Migration, geschlechtergerechte Sprache oder Corona-Folgen – schlagen sich immer wieder auch in den Schulen nieder. Auch der Krieg gegen die Ukraine wirkt sich auf das schulische „Klima“ aus. Damit stellt sich die Frage, wie Schulen fachlich und institutionell mit der wachsenden gesellschaftlichen Diversität beispielsweise in Bezug auf Lebensentwürfe, Identitäten, Wertvorstellungen oder Chancengleichheit konstruktiv umgehen können.

Der Online-Fachtag wendet sich an Schulleitungen, Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen und -psycholog*innen und greift aktuelle Debatten über den Umgang mit kontroversen Themen im Schulalltag auf. Dabei geht es nicht nur um einzelne Konfliktanlässe (wie zum Beispiel aufgrund von sexistischen, rassistischen oder islamistischen Aussagen), sondern auch um übergeordnete Fragen: Wie lässt sich eine konstruktive Konfliktkultur an Schulen fördern? Welche Voraussetzungen hat eine demokratische und diskriminierungssensible Schulkultur? Und wie lassen sich Resilienzen von Schüler*innen, dem Kollegium und der Einrichtung im Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten und Krisen stärken? Die Beiträge zum Fachtag beschränken sich nicht auf Anregungen für die Unterrichtspraxis, sondern richten den Blick auch auf Fort- und Weiterbildungsbedarfe des Kollegiums und werfen Fragen auf, die das Selbstverständnis und die Schulkultur der Einrichtung Schule selbst betreffen.

Der Fachtag wird in Kooperation von DeGeDe – Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik, Dialog macht Schule (beide im Rahmen des Kompetenznetzwerks „Demokratiebildung im Jugendalter“) und ufuq.de (im Rahmen des Kompetenznetzwerks „Islamistischer Extremismus“ (KN:IX)) durchgeführt. Beide Kompetenznetzwerke werden im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Juni - November 2022, BerlinTrain-the-Trainer-Qualifizierung von Violence Prevention Network

Antisemitismus wirksam begegnen – eine Qualifizierung zum handlungssicheren Umgang in Strafvollzug und Bewährungshilfe

Die Kolleg*innen von Violence Prevention Network laden zur Train-the-Trainer-Qualifizierung ein. Die sechsteilige Qualifizierung findet vom 27. Juni bis zum 11. November 2022 in Berlin statt.

In Strafvollzug und Bewährungshilfe tätige Fachkräfte können in ihrem Arbeitsfeld unterschiedlichen antisemitischen Erscheinungsformen begegnen. Dabei ist Antisemitismus nicht allein rechtsextremen und islamistischen Szenen vorbehalten; Studien weisen judenfeindliche Verschwörungsnarrative auch (zunehmend) in der „Mitte“ der Gesellschaft nach. Die Qualifizierung der Zielgruppe zu aktuellen fachlichen Inhalten und pädagogischen Handlungsansätzen und Methoden des Querschnittthemas Antisemitismus schließt diese Lücke. Durch Information, Sensibilisierung, Stärkung der Handlungssicherheit in der praktischen Arbeit und Konzeptionierung von Maßnahmen im eigenen Arbeitskontext (z. B.: Workshop, Informationsveranstaltung, Diskussion etc.) können die Teilnehmenden nach dem Lehrgang wirksame Maßnahmen der Distanzierungsarbeit in Strafvollzug und Bewährungshilfe eigenständig umsetzen.

Die Train-the-Trainer-Qualifizierung „Antisemitismus wirksam begegnen“ bietet den Transfer von fachlichem Wissen sowie pädagogischen Ansätzen und Materialien in den Bereichen der selektiven und indizierten Prävention in den Regelstrukturen. Ziel ist die Stärkung von Fachkräften und Einrichtungen in der Umsetzung zielgruppengerechter, innovativer und methodenvielfältiger präventiver Angebote.

Expert*innen aus ganz Deutschland führen in die verschiedenen Erscheinungsformen des Antisemitismus ein und üben in einem praktischen Methodenteil individuelle Handlungssicherheit. Auf Grundlage dieser Expertisen und Praxiserfahrungen identifizieren die Teilnehmer*innen eigene arbeitsweltliche und pädagogische Herausforderungen und stärken ihre professionelle Haltung.

  • Modul 1 Einführung und Überblick über die Erscheinungsformen des Antisemitismus
  • Modul 2 Klassischer und moderner Antisemitismus und Verschwörungsdenken
  • Modul 3 Sekundärer Antisemitismus
  • Modul 4 Israelbezogener Antisemitismus und Nahostkonflikt
  • Modul 5 Antisemitismus und Religion
  • Modul 6 Konzeptpräsentation der Teilnehmer*innen

 

Der Lehrgang ist für teilnehmende Personen kostenfrei und auf 18 Plätze begrenzt. Als Referent*innen sind verschiedene Organisationen angefragt. Eine Anmeldung ist bis zum 17. Juni 2022 möglich Hier finden Sie weitere Informationen zur Qualifizierung.

Die Veranstaltung von Violence Prevention Network wird im Rahmen von KN:IX umgesetzt.

November 2022 - März 2023, OnlineWeiterbildungsangebot von Violence Prevention Network in Kooperation mit modus | zad und der Hochschule Akkon

Weiterbildung für Extremismus und Radikalisierungsprävention

Gemeinsam mit modus | zad, Zentrum für angewandte Deradikalisierungsforschung, und der Akkon Hochschule für Humanwissenschaft hat Violence Prevention Network eine Weiterbildung für Extremismus und Radikalisierungsprävention erarbeitet. Dieser richtet sich an Studierende, Berufstätige und ehrenamtlich Engagierte aus sozialwissenschaftlichen, pädagogischen oder ähnlichen Fachrichtungen und startet am 3. November 2022.

Das Weiterbildungsangebot legt den Fokus auf angewandte Forschung und Praxiserfahrungen der Prävention und Distanzierung in den Bereichen Islamismus und Rechtextremismus. Insgesamt besteht die kostenpflichtige Weiterbildung aus fünf Modulen (à 42 Stunden) und einem Selbststudium (ca. 83 Std/Modul). Jedes Modul wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Nach erfolgreicher Teilnahme der gesamten Weiterbildung erhalten Sie ein Hochschulzertifikat, auf der die ECTS-Leistungspunkte (Credit Points) ausgewiesen sind. Sie erhalten dann bei nachgewiesener regelmäßiger Teilnahme eine qualifizierte Teilnahmebestätigung von uns. Sie können auch einzelne Module als separates Weiterbildungsangebot buchen. Hier finden Sie weiterführende Informationen zu Inhalten, Terminen, Kosten und weitere Details.