Veranstaltungen

04. November 2026, BochumFachgespräch von Wegweiser Bochum Herne (IFAK e. V.)

„Radikalisierende Räume – Ein anderer Blick auf Prävention und Stadtteilarbeit“

In einer Keynote beschäftigt sich Prof. Dr. Kurtenbach, der im Forschungsprojekt „Radikalisierende Räume“ mitwirkt, mit der Frage, welche Rolle der soziale Raum in Radikalisierungsprozessen Jugendlicher spielt.

Anschließend soll mit Expertinnen und Experten aus der Praxis in einem World Café über Möglichkeiten, Chancen, aber auch Grenzen sozialräumlicher Arbeit sowie deren Verhältnis zu gelingender Präventionsarbeit mit jungen Menschen diskutiert werden.

Wann: 04. November 2026, Q1 Bochum 

Anmeldung: Bitte hier klicken. 

04. November 2026, KielFachtagung von PROvention (TGSH e. V.)

Frauenbilder, Männerbilder, Feindbilder

Jugendliche stärken im Spannungsfeld von Identität und Ideologie

Welche Bedeutung hat Gender für islamistische Radikalisierungsprozesse? Wie nutzen christliche Fundamentalist*innen das Thema Familie im digitalen Raum für sich? Und warum scheint es so, dass traditionelle Rollenbilder heute ein Comeback erleben? Gegenwärtige Spannungen im Geschlechterverhältnis junger Menschen machen diese Fragen pädagogisch und gesellschaftlich relevant. Um dem zu begegnen, sind vor allem Fachkräfte gefragt: Sie müssen geschlechterbezogene Narrative erkennen, Jugendliche im Umgang mit ideologischen Angeboten stärken und
zugleich handlungsfähig bleiben, wenn Rollenbilder, Abwertung und Polarisierung im pädagogischen Alltag sichtbar werden. Diese Fachtagung bietet deshalb eine Möglichkeit, im Austausch mit Expert*innen aus Forschung und Präventionsarbeit die Rolle von Geschlechterbildern in unterschiedlichen extremistischen Kontexten zu reflektieren und gemeinsam präventive Handlungsansätze zu erarbeiten. Neben Fachvorträgen erwarten Sie dabei praxisnahe Workshops mit Impulsen für Schule und Jugendarbeit sowie Erfahrungsberichte von Begegnungen mit extremistischen Akteur*innen.

Eine Anmeldung ist hier via E-Mail an veranstaltung.provention@tgsh.de möglich.

Weitere Informationen finden Sie hier. 

10. November 2026, KölnInterne Veranstaltung für die Mitgliedsorganisationen der BAG RelEx

BAG RelEx-Netzwerktreffen 2026: Sicher und geschützt in der Online-Arbeit

Liebe Mitglieder, 

am 10. November 2026 findet unser diesjähriges Netzwerktreffen in Köln statt. Die Arbeit im digitalen Raum bringt viele Möglichkeiten, aber auch besondere Herausforderungen mit sich. Aus eurem Kreis kam der Wunsch, gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen, wie wir uns und unsere Arbeit in der Online-Kommunikation besser schützen können. Diesen Austausch möchten wir beim diesjährigen Netzwerktreffen aufgreifen und gemeinsam mit euch an einem Sicherheits- und Schutzkonzept für die Online-Arbeit arbeiten. 

Im Mittelpunkt steht zunächst der Umgang mit Herausforderungen in den sozialen Medien, etwa Shitstorms und digitalen Angriffen. Wir stellen dazu einen ersten Entwurf vor und möchten ihn gemeinsam mit euch weiterentwickeln. Eure Erfahrungen, Fragen und Bedarfe sollen dabei direkt einfließen. 

Neben der inhaltlichen Arbeit möchten wir den Tag vor allem auch als Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken nutzen – mit anderen Mitgliedsorganisationen und mit uns als BAG RelEx. 

Wann: Dienstag, 10. November 2026, 11:30–16:00 Uhr (Ankommen ab 11:00 Uhr)
Wo: Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3, 50670 Köln 

Für Mittagessen und Getränke ist gesorgt. 

Bitte meldet euch bis zum 3. November 2026 verbindlich an. 

Wir freuen uns auf euch! 

Herzliche Grüße 

Das Team der BAG RelEx 

 

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18. November 2026, digitalKooperationsveranstaltung der BAG RelEx, des IZRD e. V. und Distanz e. V. im Rahmen von dist[ex] & KN:IX connect

KI in der Extremismusprävention: Phänomenübergreifende Einblicke aus Praxis- und Policy-Perspektive | 18. November 2026

Künstliche Intelligenz gewinnt auch in der Extremismusprävention zunehmend an Bedeutung. Neue technologische Möglichkeiten werfen dabei ganz praktische Fragen auf: Wo und wie wird KI bereits eingesetzt? Welche Unterstützung kann sie Fachkräften bieten? Und welche technischen, rechtlichen und ethischen Herausforderungen entstehen an der Schnittstelle von Präventionsarbeit, Plattformen und politischen Rahmenbedingungen? Bei unserem digitalen Fachaustausch möchten wir diesen Fragen phänomenübergreifend und aus unterschiedlichen Perspektiven nachgehen. 

Im ersten Teil stehen Erfahrungen und Ansätze aus der Praxis im Mittelpunkt. Anhand konkreter Einblicke wollen wir diskutieren, wie Künstliche Intelligenz bereits in der Präventionsarbeit zum Einsatz kommt und welche Möglichkeiten KI-gestützte Anwendungen für Online-Distanzierungsberatung und digital Streetwork eröffnen können. 

Im zweiten Teil nehmen wir die übergeordneten politischen Rahmenbedingungen in den Blick: Wie können Präventionspraxis, Plattformen und Policy-Akteur*innen beim Umgang mit KI und technologischen Veränderungen zusammenwirken? Wo liegen aktuelle Herausforderungen und welche Fragen werden das Arbeitsfeld künftig beschäftigen? 

Der Fachaustausch richtet sich insbesondere an Fachkräfte aus der digitalen Präventionsarbeit sowie der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit bzw. -beratung unterschiedlicher Phänomenbereiche. Eingeladen sind sowohl Fachkräfte, die bereits mit KI arbeiten, als auch diejenigen, die sich mit möglichen zukünftigen Einsatzfeldern beschäftigen möchten. 

Wir freuen uns auf spannende Praxis- und Policy-Impulse, unterschiedliche Perspektiven und einen fundierten phänomenübergreifenden Fachaustausch. 

Hinweis: Der Input von Adèle Feront und die anschließende Diskussion finden in englischer Sprache statt. 

Anmeldung: Sie können sich bis zum 17. November 2026 anmelden. 

Der Fachaustausch ist eine Kooperationsveranstaltung der BAG RelEx, des IZRD e. V. und Distanz e. V. im Rahmen von dist[ex] – Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur für Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit und KN:IX connect | Verbund Islamismusprävention und Demokratieförderung.

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24. & 25. November 2026, Berlin

dist[ex]-Community Event 2026

Am 24. und 25. November 2026 lädt das dist[ex] Team nach Berlin Kreuzberg ein, um gemeinsam auf die aktuellen Spannungsfelder und Zukunftsfragen der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit zu blicken. Das Arbeitsfeld steht unter Druck: Politische und gesellschaftliche Veränderungen, knappe Ressourcen und Angriffe auf zivilgesellschaftliche Akteur*innen stellen die Landschaft vor neuen Herausforderungen.

Wie kann man unter diesen Bedingungen wirksam und handlungsfähig bleiben? Wie kann man den äußeren Druck standhalten und welche Perspektiven braucht das Arbeitsfeld für die Zukunft? Für diese und weitere Fragen möchten die Kolleg*innen beim dist[ex]-Community Event 2026 einen gemeinsamen Ideen- und Diskussionsraum für Fachkräfte der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit verschiedener Phänomenbereiche schaffen.

Freut Euch auf zwei Tage voller Austausch, Diskussion, gemeinsamer Arbeit, Vernetzung und der gemeinsamen Frage, wie wir auch unter Druck wirksam und handlungsfähig bleiben. Dazu gibt es leckeres Essen, ein paar Überraschungen und ausreichend Gelegenheit, bekannte Gesichter wiederzusehen, neue Kontakte zu knüpfen und sich mit Menschen aus dem phänomenübergreifenden Netzwerk der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit auszutauschen.

Das ausführliche Programm der beiden Tage findet ihr hier.

Wann und Wo?

📅 24. & 25. November 2026
📍 Kreuzberg, Berlin
💶 Die Teilnahme ist kostenfrei, aber die Plätze sind begrenzt! Meldet euch also zeitnah an!

Das Community Event richtet sich an Fachkräfte aus dem Bereich der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit.

26. November 2026, BerlinParlamentarisches Frühstück der BAG RelEx

Parlamentarisches Frühstück: „Organisierte Kriminalität und Islamismus in Berlin: Schnittstellen, Herausforderungen und Handlungsperspektiven“ am 26.11.2026

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Januar – Juni 2027, bundesweitWeiterbildung von Clear Vision (AGB e. V.)

Clear Vision Qualifizierungslehrgang 2027

Die Kolleg*innen von Clear Vision (Aktion Gemeinwesen und Beratung e. V.) bieten eine von der Bundeszentrale für politische Bildung geförderte Weiterbildung in der Radikalisierungsprävention für Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen bundesweit an. Die Anmeldung ist eröffnet, erfolgt mit wenigen Klicks hier und ist möglich bis 13. Januar 2026, oder bis alle Plätze belegt sind.

Zentrale Informationen zur Weiterbildung:

  • Interessierte weiterführende Schulen (keine Grundschulen) bundesweit können bei erfolgreicher Bewerbung zwei Personen (idealerweise in unterschiedlicher Funktion, z. B. Lehrkraft und Schulsozialarbeit) zur Teilnahme an der Weiterbildung entsenden.
  • Die Weiterbildung schult Fachkompetenz im Feld der Radikalisierungsprävention und gibt Impulse für die Entwicklung eines schulischen Präventionskonzeptes. Eine Teilnahme an der Weiterbildung bedeutet, dass sich eine Schule auf den Weg begibt, Strukturen von Radikalisierungsprävention zu implementieren.
  • Zwischen April und Dezzember 2026 finden sieben Schulungstermine in ausgewählten Tagungshotels mit guter Fernverkehrsanbindung statt.

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