Mit ihrem Podcast wollen sich die Kolleg*innen des Center for Education on Online Prevention in Social Networks, kurz CEOPS, mit Fragen rund um die unterschiedlichen Phänomenbereiche des Extremismus beschäftigen. (mehr …)

Die Prävention von religiös begründetem Extremismus wird in Deutschland seit vielen Jahren durch zivilgesellschaftliche Träger umgesetzt und umfasst ein vielfältiges Angebot. Offenkundig ist Extremismus in all seinen Formen auch im digitalen Raum präsent. Um Präventionsangebote also dort umzusetzen, wo sich die Alltagswelt der Adressat*innen abspielt, sind in den vergangenen Jahren verschiedene Onlineangebote entstanden – auch als Ergänzung zu bestehenden Offlineformaten.

Als Dachorganisation von mittlerweile über 30 Mitgliedsorganisationen ist es unser Auftrag, deren Interessen zu vertreten und auf Problemlagen und Herausforderungen hinzuweisen. Unser Blick richtet sich stets nach vorn, um Methoden gemeinsam weiterzuentwickeln und Lücken durch Angebote zu schließen. Die vorliegende Publikation schließt eine dieser Lücken, stellt die Rahmenbedingungen und Standards für gelingende Onlineprävention dar und gibt einen Einblick in die unterschiedlichen Ansätze und Methoden der Präventionsarbeit im digitalen Raum. Sie bildet das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung der Mitarbeitenden der Onlineprojekte innerhalb der Mitgliedschaft der BAG RelEx. Seit Herbst 2021 haben sie sich in einer Vielzahl von Austauschtreffen über die Besonderheiten und Herausforderungen der digitalen und hybriden Formen der Präventionsarbeit ausgetauscht und die Methodenvielfalt erörtert. Das Ergebnis ist ein umfassender Überblick, was Onlineprojekte der Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention ausmacht, welche Standards in der Onlinearbeit bedeutend sind und wie sie langfristig gestärkt werden können.

Hier können Sie die Rahmenbedingung und Standards für gelingende Onlineprävention (PDF) herunterladen. Darüber hinaus steht Ihnen eine Zusammenfassung auf Deutsch (PDF) ebenso wie eine Zusammenfassung auf Englisch (PDF) zur Verfügung.

 

Cover der Publikation "Rahmenbedingungen und Standards für gelingende Onlineprävention"

An der Erstellung der Standards waren Kolleg*innen folgender Mitgliedsorganisationen (Projekte) beteiligt: AVP e. V. (Local Streetwork On/Off, streetwork@online, CEOPS), IFAK e. V. (ExPO – Extremismus Prävention Online), RE/init e. V. (Wegweiser im Vest), Stuttgarter Jugendhaus gGmbH (Zukunftswelten), ufuq e. V., Vereinigung Pestalozzi gGmbH (Legato. Fach- und Beratungsstelle für religiös begründete Radikalisierung), Violence Prevention Network gGmbH sowie unserer Partnerorganisation Kaleido Ostbelgien (Wegweiser Ostbelgien). Wir freuen uns, Ihnen mit dieser Publikation ein weiteres Ergebnis von kollegialem Fachaustausch vorstellen zu können und möchten uns an dieser Stelle herzlich bei allen Mitwirkenden bedanken.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Publikation und dem Entstehungsprozess.

Wie können wir demokratiefeindlichen Einstellungen und Handlungen in unserer Gesellschaft begegnen? Ein zuletzt viel diskutierter Ansatz, ist die phänomenübergreifende Extremismusprävention. Doch was heißt das ganz konkret? (mehr …)

Das Projekt Muslimisch gelesene Vielfalt im Gespräch (Türkische Gemeinde in Deutschland e. V.) zielt darauf ab, die pauschalisierenden Bilder von „dem“ Islam und „den“ Muslimen durch Begegnung aufzulösen. Konkret besteht die Projektidee darin, ein partizipatives und solidarisches Debatten- und Beteiligungsformat von und für muslimisch gelesene Menschen zu entwickeln. (mehr …)

Die Publikation „one does not simply – Ist politische Bildung memeable? Memes als Methode in der Extremismusprävention“ des Projekts ExPO (IFAK e. V.) richtet sich an Lehrkräfte, Multiplikator*innen und pädagogische Fachkräfte, die Memes als lebensweltorientierten Ansatz nutzen möchten, um Ungleichwertigkeitsvorstellungen in der Gesellschaft zu thematisieren und Reflexionsmöglichkeiten einzuräumen. (mehr …)

Die Veröffentlichung Grundkonzepte für eine Demokratiefördernde Elternarbeit wurde von Nuray Ateş-Ünal, David Adler, Nina Bartholomé und Tuba Capkın im Rahmen des Projekts DeGeWa (IFAK e. V.) veröffentlicht.

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Auf Sozialen Medien versuchen Islamist*innen Jugendliche mit scheinbar alltäglichen Ansprachen für sich zu gewinnen. Die Ansprachen zielen dabei oft auf für Jugendliche zentrale Themen ab. Auf Initiative des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt veröffentlicht ufuq.de ein Online-Angebot in Form einer TaskCard. (mehr …)

Das Projekt kiez-einander (RAA Berlin e. V.) hat einen Ressourcen-Pool für Berliner Moscheegemeinden und andere gemeinnützige Organisationen zusammengestellt. In dem Padlet finden Interessierte eine Sammlung vieler nützlicher und meist kostenloser Angebote und Ressourcen, die die Träger und Vereine in ihrer Arbeit stärken sollen.

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Unter dem Titel „Wie, schon wieder Ramadan!?“ hat die ufuq.de eine interaktive Arbeitshilfe erstellt. Diese widmet sich dem Thema Fragen und Konflikte im Schulalltag rund um den Fastenmonat.

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Genderspezifische Aspekte werden in der Forschung zu religiös begründetem Extremismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit aktuell nur vereinzelt berücksichtigt. Auch in der Praxis gibt es bisher kaum gendersensible sekundärpräventive Angebote, die sich explizit an Mädchen* und junge Frauen* richten. Cultures interactive e. V. möchte das ändern. (mehr …)