Veranstaltungen

Veranstaltungen der Mitglieder

Unsere Mitgliedsorganisationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Radikalisierungsprävention sowie zur Qualifikation von Fachkräften im Themenfeld. Hier finden Sie einige der Veranstaltungen, die von unseren Mitgliedsorganisationen durchgeführt werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die jeweilige Organisation. Vergangene Termine finden Sie in unserem Archiv.

März – Juli 2026 Qualifizierungskurs von cultures interactive e. V. & Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB)

„Hako_reJu“: Handlungskonzept für Jugendarbeit und Schule im Umgang mit demokratie- und menschenfeindlichen Haltungen

Das Erkennen und Einordnen von demokratie- und menschenfeindlichen Haltungen oder auch rechtsextremen Tendenzen bei Kindern und Jugendlichen sowie der angemessene Umgang damit stellen Fachkräfte aus Jugend­arbeit und Schule zunehmend vor große Heraus­forderungen. Cultures interactive e.V. hat ein systematisches Handlungskonzept entwickelt, das die selbständige und verantwortliche Bearbeitung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF) und Rechtsextremismus in pädagogischen Teams ermöglicht. Dabei wird Hintergrundwissen zu aktuellen rechtsextremen (jugendbezogenen) Phänomenen, zu Hinwendungs- und Radikalisierungsmotiven auch unter Genderaspekten verbunden mit der Vermittlung von Ansätzen und Methoden der pädagogischen Prävention und Intervention.

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April – Dezember 2026, bundesweitWeiterbildung von Clear Vision (AGB e. V.)

Clear Vision 2026

Die Kolleg*innen von Clear Vision (Aktion Gemeinwesen und Beratung e. V.) bieten eine von der Bundeszentrale für politische Bildung geförderte Weiterbildung in der Radikalisierungsprävention für Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen bundesweit an. Die Anmeldung ist eröffnet, erfolgt mit wenigen Klicks hier und ist möglich bis 26. März 2026, oder bis alle Plätze belegt sind.

Zentrale Informationen zur Weiterbildung:

  • Interessierte weiterführende Schulen (keine Grundschulen) bundesweit können bei erfolgreicher Bewerbung zwei Personen (idealerweise in unterschiedlicher Funktion, z. B. Lehrkraft und Schulsozialarbeit) zur Teilnahme an der Weiterbildung entsenden.
  • Die Weiterbildung schult Fachkompetenz im Feld der Radikalisierungsprävention und gibt Impulse für die Entwicklung eines schulischen Präventionskonzeptes. Eine Teilnahme an der Weiterbildung bedeutet, dass sich eine Schule auf den Weg begibt, Strukturen von Radikalisierungsprävention zu implementieren.
  • Zwischen April und Dezzember 2026 finden sieben Schulungstermine in ausgewählten Tagungshotels mit guter Fernverkehrsanbindung statt.

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23.04.2026, MainzFachtag von Yallah Justiz (FITT gGmbH)

Echte Männer? Ungleichwertigkeitsideologien und Geschlechterbilder hinter Gittern

Gewalt hat ein Geschlecht: Bei Gewaltdelikten und dadurch auch im Strafvollzug sind Männer deutlich überrepräsentiert – mehr als 90 % der Inhaftierten sind männlich. Gleichzeitig
stützen sich extremistische Ideologien auf starre und von Ungleichwertigkeit geprägte Geschlechterbilder. Wie greifen Vorstellungen von Männlichkeit und Geschlecht in extremistische Erzählungen ineinander? Wo und wie entstehen neue ungeahnte Verbindungen – etwa in der sogenannten “Mannosphäre” bzw. im Antifeminismus? Und welche Handlungsmöglichkeiten bietet eine geschlechterreflektierende Arbeit mit Strafgefangenen? Diesen und weiteren Fragen widmen sich die Kolleg*innen von Yallah Justiz beim diesjährigen Fachtag.

Mehr Informationen zur Veranstaltung und das Anmeldeformular finden Sie hier.

 

19.05.2026 & 26.05.2026, OnlineFortbildung von cultures interactive e. V.

Der Jugendkulturansatz in der Islamismusprävention

Das Ver­hältnis des Islamis­mus zum Konzept „Jugend“ ist gespalten: Einer­seits werden Jugend­kulturen benutzt, um Jugend­liche zu erreichen, anderer­seits wird das moderne Verständnis von „Jugend“ als schutz­würdiger Übergangs­phase als west­liche Ideologie abgelehnt. Dieses Spannungs­ver­hältnis sowie die verwen­deten jugend­­kulturel­len Symbole und Stile werden in der Fort­bildung besprochen. Vor allem aber werden Methoden vor­gestellt, die es ermög­lichen, im Rahmen von Islamismus­­präven­tion lebens­­welt­­orien­tiert und gender­­sensibel mit Jugend­­lichen ins Gespräch zu kommen.

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29.06.2026 - 30.06.2026, Jagdschloss GlienickeWorkshop von cultures interactive e. V. & Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB)

Praxiswerkstatt zur Auseinandersetzung mit demokratie- und menschenfeindlichen Haltungen in der Jugend(sozial)arbeit

Demokratiefeindliche Haltungen, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und steigende Konfliktpotenziale stellen Jugend- und Sozialarbeit vor wachsende Herausforderungen. Unsere Praxiswerkstatt 2026 in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) am Mo. 29.06. – Di. 30.06.2026 bietet Raum für professionellen Austausch, fachliche Vernetzung und die gemeinsame Entwicklung praxisnaher Handlungsstrategien. Teilnehmende bringen konkrete Fragestellungen aus ihrem Arbeitsalltag ein und erarbeiten gemeinsam handlungsorientierte Lösungsansätze. Ergänzend erhalten sie fachliche Impulse, Hinweise auf bewährte Konzepte sowie Informationen zu Unterstützungs- und Vernetzungsstrukturen.

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23. - 24. September 2026, BielefeldFachtag von Legato (Vereinigung Pestalozzi gemeinnützige GmbH)

Fachtag „Zwischen Sicherheit und Unsicherheit: Spannungsfelder in der Distanzierungsund Ausstiegsarbeit“

Die Kolleg*innen von Legato laden zum Fachtag „Zwischen Sicherheit und Unsicherheit: Spannungsfelder in der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“ ein. Die Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit im Kontext von extrem rechter, religiös begründeter, verschwörungsideologischer oder weltanschaulicher Radikalisierung bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen politisch-gesellschaftlichen Anrufungen, Sicherheit zu gewährleisten, und der fachlichen Erfordernis, Unsicherheit zuzulassen und mit ihr konstruktiv umzugehen.

Der Fachtag lädt Fachkräfte aus zivilgesellschaftlichen Beratungsstellen und staatlichen Aussteiger*innenprogrammen, aus Sicherheitsbehörden und Justiz sowie aus Sozialer Arbeit und Geistes- und Sozialwissenschaft dazu ein, dieses und komplementäre Spannungsfelder zu reflektieren.

Weitere Informationen folgen in Kürze.