Die Kolleg*innen von Violence Prevention Network laden zu ihrem Online-Fachgespräch am 06. Dezember 2022 ein.

Laut dem Verband der deutschen Games-Branche spielen etwa 6 von 10 Personen in Deutschland zumindest gelegentlich Videospiele. Diese sind somit aus der Freizeitgestaltung vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Gaming Communities sind dabei sehr divers und für viele eine Ressource, z. B. um freundschaftliche Bindungen zu pflegen, soziale Skills zu stärken oder einen Ausgleich zum stressigen Alltag zu finden. Diese hohe Popularität führt allerdings auch dazu, dass Rechtsextremist*innen Spiele und deren Communities als Aktionsfeld missbrauchen und sich gerade in kleinen oder wenig moderierten Räumen frei bewegen können, wo sie versuchen, ihre Ideologien zu verbreiten. Antworten hierauf sind nicht leicht zu finden. Digitale Lebenswelten unterliegen einem stetigen Wandel, Zusammenhänge sind komplex und resultierende Arbeitsfelder für Fachkräfte nur schwer einzugrenzen.

In der Veranstaltung möchten die Kolleg*innen daher gemeinsam mit den Teilnehmenden den Referent*innen (u. a. aus dem Bereich der politischen Bildung, der Spieleentwicklung, dem Journalismus, der Suchtberatung und aus der Extremismus-Forschung/Prävention) dem Arbeitsfeld der Gaming-Communities annähern, Herausforderungen und Chancen identifizieren und zur Vernetzung über das eigene Arbeitsfeld hinaus einladen.

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Die Kolleg*innen von kiez-einander (RAA e. V.) veranstalten eine dreiteilige Fortbildungsreihe zu Fördermittelakquise für Moscheen und muslimische Vereine. Referent der aufeinander aufbauende Online-Termine ist Amir Alexander Fahim.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, Fördermittel für das eigene Engagement zu beantragen, aber die Antragstellung ist oft für kleine Vereine eine große Herausforderung. Daher bietet kiez-einander eine dreiteilige Online-Workshop-Reihe à 90 Minuten für alle Interessierten. Nach einer Einführung in die Antragstellung und Erläuterung der Rahmenbedingungen werden wir an Hand einer aktuellen Ausschreibung die Antragstellung üben und gemeinsam einen Antrag verfassen. Die Teilnehmenden lernen alle wichtigen Punkte kennen, die bei einer Antragstellung beachtet werden müssen. Durch Hausaufgaben kann das Gelernte direkt umgesetzt und in einen eigenen Antrag gegossen werden. Die Aufgaben werden korrigiert und besprochen.

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Die Kolleg*innen des Kooperationsprojekts #BeInterNett von RAMSA e. V. und Gegen Vergessen Für Demokratie e. V. laden für den 10. und 11. November 2022 zu einer zweitätigen Veranstaltung anlässlich des Projektabschlusses ein.

Muslimisch gelesene Personen werden häufig zur Zielscheibe von Hass im Internet. Das Projekt #BeInterNett hat zwei Jahre lang Formate mit und für junge Muslim:innen entwickelt, um sie in ihrer Medienkompetenz zu fördern und sie fit zu machen für den Umgang mit anderen Meinungen im Netz. Das Wissen, wie sie sich sicher im digitalen Raum bewegen und Hasskommentaren konstruktiv  begegnen können, haben sie als Coaches in vielen Trainings weitergegeben.

Zwei Tage lang widmen sich die Kolleg*innen dem Thema: „Die muslimische Community im Spannungsfeld zwischen Rechtsextremismus, Antimuslimischer Rassismus und Antisemitismus“. Was machen gesellschaftliche Debatten mit jungen Muslim:innen, welche Instrumente stehen ihnen zur Verfügung diese mitzugestalten? Was braucht es, damit Debatten konstruktiv bleiben und Betroffene nicht erschöpfen? Wie sichern wir Teilhabe und Ehrenamt? Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit  sich junge Muslim*innen sicher fühlen in ihrem Engagement?

Als Referent*innen sind u. a. Prof. Dr. Michel Friedman (Philosoph und Publizist), Saba-Nur Cheema (Mitglied im Unabhängigen Expertenkreis zu Muslimfeindlichkeit der BR), Juri Schnöller (digitaler Politikberater und Kampagnenexperte) und Anna Lena von Hodenberg ( Geschäftsführerin von HateAid) geladen. Hier finden Sie weiterführende Informationen.

Die Kolleg*innen der Präventions- und Beratungsstelle PROvention in Trägerschaft der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein (TGS-H e. V.) laden für den 02. Dezember 2022 zur Fortbildung ein.

Welche Sozialen Medien nutzen junge Menschen, was sind typische Nutzungsmotive und wie funktionieren diese Plattformen überhaupt? Aus einer problembezogenen Perspektive widmen sich die Kolleg*innen in der Fortbildung zunächst dem Phänomen der Desinformation und machen deren Entstehung nachvollziehbar. Außerdem beleuchten sie, wie Extremist*innen die sozialen Medien für ihre Zwecke nutzen und welche aktuellen Entwicklungen es gibt.

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Die Kolleg*innen der Präventions- und Beratungsstelle PROvention in Trägerschaft der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein (TGS-H e. V.) laden für den 01. Dezember 2022 zur Fortbildung ein.

In diesem Workshop beschäftigen sich die Kolleg*innen mit der Frage, wie uns Vorstellungen und Annahmen über Kultur und Religion in der täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen beeinflussen. Und sie zeigen Möglichkeiten auf, sich mit diesen Annahmen aktiv auseinanderzusetzen. Anhand praktischer Situationsbeispiele aus dem pädagogischen Alltag werden gemeinsam Handlungsoptionen in konfliktbehafteten Situationen erarbeitet.

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Die Kolleg*innen der Präventions- und Beratungsstelle PROvention in Trägerschaft der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein (TGS-H e. V.) laden für den 25. November 2022 zur Fortbildung ein.

Weshalb die Kolleg*innen von Antimuslimischem Rassismus sprechen und wie negative, oft bedrohlich übermächtige Wahrnehmungen „des Islams“ entstehen, wird gemeinsam in dieser Fortbildung erarbeitet. Ziel ist es, sowohl ein tieferes Verständnis von antimuslimischem Rassismus als gesamtgesellschaftliches Problem zu schaffen, als auch die Perspektiven betroffener Menschen zu beleuchten.

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Die Kolleg*innen der Präventions- und Beratungsstelle PROvention in Trägerschaft der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein (TGS-H e. V.) laden für den 23. November 2022 zur Fortbildung ein.

Während dieser Fortbildung beschäftigen sich die Teilnehmenden zunächst mit antimuslimischen Stereotypen und rassistischen Denkmustern. Mit möglichen eigenen Vorannahmen im Hinterkopf nähern sie sich potenziell problematischen Verhaltensweisen im Rahmen von Radikalisierungsprozessen. Widmen wollen sich die Kolleg*innen in der Fortbildung auch den Faktoren, die die politische Ideologie insbesondere für junge Menschen attraktiv machen. Außerdem werden sich konkrete Fallbeispiele angeguckt und mögliche praktische Umgänge erarbeitet.

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Die Kolleg*innen der Präventions- und Beratungsstelle PROvention in Trägerschaft der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein (TGS-H e. V.) laden für den 22. November 2022 zur Fortbildung ein.

Die Teilnehmenden lernen die Kernmerkmale einer islamistisch bzw. salafistisch geprägten Erziehung kennen. Es werden gemeinsam Risiko- wie auch Schutzfaktoren erarbeitet, die sich für Kinder ergeben können, die in stark ideologisierten Kontexten aufwachsen. Vor allem gehen die Kolleg*innen darauf ein, wie Fachkräfte vorgehen können und welche unterstützenden Netzwerke es gibt. Anhand interaktiver Übungen wird so auch die Handlungssicherheit in herausfordernden Konfliktsituationen erhöht.

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Das Projekt streetwork@online (AVP e. V.) lädt zur Online-Fortbildungsreihe zum Thema Islamismus und Social Media ein. Die vier Termine finden zwischen dem 15. und dem 23. November 2022 statt:

 

Das Internet, insbesondere Social Media, haben die Art der Kommunikation und die Verbreitung von Informationen maßgeblich verändert. Soziale Netzwerke sind die neuen Leitmedien der Kinder und Jugendlichen, über die sie sich in diversen Communities austauschen und vernetzen. Diese Strukturen werden außerdem häufig zur Verbreitung radikaler und extremistischer Ideologien genutzt. So gilt Social Media als Katalysator für Radikalisierungsprozesse. Das Online-Streetwork erweitert die aufsuchende Sozialarbeit in den virtuellen Raum und sucht dort den Dialog mit jungen Menschen.

Die Online-Workshopreihe ist kostenlos für Menschen, die beruflich und/oder ehrenamtlich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten. Die Module haben zum Ziel, dass Fachkräfte, mittels theoretischer Grundlagen und praktischer Übungen, für die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen sensibilisiert und geschult werden. Der Fokus liegt dabei auf islamistischer Radikalisierung und Präventionsarbeit in virtuellen Communities.

Für jedes Modul stehen maximal 25 Plätze zur Verfügung. Das kostenlose Angebot gilt, gemäß unserer Förderung, primär für den Raum Berlin. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit der Teilnahme für Menschen außerhalb Berlins – Berliner*innen werden jedoch priorisiert. Hier finden Sie weitere Informationen.

Die Kolleg*innen der Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX) laden am 24. Oktober 2022 zur Veranstaltung Muslim.Cares Muslimische Seelsorge als Radikalisierungsprävention? ein. Die FEX ist in Trägerschaft der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V.

Die islamische Seelsorge ist in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der innerislamischen Diskussionnen geraten. In Deutschland leben über 5 Millionen Muslim*innen. Der professionelle Umgang in Krisensituationen, muslimische Therapieformen und die Seelsorge sind von elementarer Bedeutung. Was beinhaltet aber die muslimische Seelsorge? Kann die Seelsorge als eine Präventionsmaßnahme gedacht werden? Welche Wirkung hat die islamische Seelsorge auf Klient*innen?

In diesem Online-Format geht es über die muslimische Seelsorge und was sie in Bezug auf die Radikalisierungsprävention in der Seelsorge oder Sozialen Arbeit leisten kann? Der Ansatz der Seelsorge, der an der Uni Tübingen gelehrt wird, soll durch Theorien der muslimischen Seelsorge von Herrn Dr. Mahmoud Abdallah – Dozent an der Uni Tübingen ergänzt werden. Seine Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung in der Gefängnisseelsorge wird Herr Mustafa Sary vorstellen.

Dabei geht es um einen Einblick in die Seelsorge des Zentrums für islamische Theologie der Universität Tübingen, der anhand der Theorie und Praxis den Einfluss auf die Lebenswelt von Menschen eingehen soll. Hier finden Sie weitere Informationen.