Die Auftaktveranstaltung der Fortbildungsreihe der Fachstellen PREvent!on (Jugendstiftung Baden-Württemberg) und kompetent vor Ort. Gegen Rechtsextremismus findet am 04. und o5. Mai 2023 statt.

In der Veranstaltung werden folgende Themen behandelt:

 

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Das nächste Online-Lunch-Format der Kolleg*innen der Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX) findet unter dem Titel Reichsbürger und Selbstverwalter am 20. April 2023 statt.

Informationen zur Veranstaltung
Die Razzien gegen die Gruppe der sogenannten Reichsbürger und Selbstverwalter um Heinrich XIII. Prinz Reuß Ende des vergangenen Jahres und im März 2023 zeigen, dass von Reichsbewegten ein enormes Gewaltpotential ausgeht. Das OLG Stuttgart hat einen „Reichsbürger“ aus dem Kreis Lörrach zu zehn Jahren Haft verurteilt. Der Mann hatte einen Polizisten bei einer Verkehrskontrolle umgefahren und schwer verletzt. Doch nicht immer verfolgen Reichsbürger und Selbstverwalter dieselben Ziele. Innerhalb der Bewegung gibt es verschiedene Gruppierungen, die miteinander konkurrieren, teilweise aber auch kooperieren. Verena Fiebig vom Kompetenzzentrum gegen Extremismus in Baden-Württemberg hat sich in ihrer 2019 veröffentlichten Studie Taten, Täter, Opfer mit dem Profil von sogenannten Reichsbürgern und Selbstverwaltern beschäftigt. In der Veranstaltung gibt sie einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand, spricht über aktuelle Herausforderung, die Bedrohungslage und Entwicklungen der Szene. Im anschließenden Gespräch mit FEX-Praktikanten Nicolai Kary geht es um wissenschaftliche Herausforderungen, die gesellschaftliche Relevanz des Phänomens und um gegenwärtige Entwicklungen in der Szene.

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Sie wollen sich in Heidelberg und Region gegen Rassismus in unserer Gesellschaft einsetzen und können sich vorstellen Antirassismus-Workshops zu geben? Sie sind selbst BIPoC (rassismusbetroffen) und/oder machen unterschiedliche Diskriminierungserfahrungen? Dann bewerben Sie sich jetzt bei den Kolleg*innen von Mosaik Deutschland e. V.!

Die Fortbildung zur Antirassismus-Trainer*in beginnt im April 2023 und umfasst fünf Module. Im Rahmen der Module werden Sie darauf vorbereitet, Bildungsangebote für unterschiedliche Zielgruppen im Bereich Antirassismus in unterschiedlichen Einrichtungen, Vereinen oder Projekten anbieten und umsetzen zu können. Egal ob Sie am Beginn Ihrer Laufbahn stehen, im Studium sind oder bereits mehrere Jahre Berufserfahrung mitbringen – die Fortbildung vermittelt fundierte, theoretische Grundlagen im Themenfeld Antirassismus und befähigt Sie durch das Erlernen und Erproben didaktischer Methoden eigene, praktische Übungen zu konzipieren. Dabei spielt die stete Reflexion der eigenen Positionierung eine wichtige Rolle. Anmeldeschluss ist der 13. März 2023. Hier finden Sie weitere Informationen.

Schule spielt für die Prävention von demokratie- und menschenfeindlichen Einstellungen eine wichtige Rolle. Als Lern- und Sozialisationsort bietet sie zahlreiche Ansatzpunkte, um Erfahrungen von Gleichwertigkeit, Zugehörigkeit und Teilhabe zu fördern und Jugendliche damit gegen extremistische Ansprachen zu stärken. Dies gilt gerade auch für die Prävention von islamistischen Einstellungen und Verhaltensmustern. Die Webtalk-Reihe beleuchtet verschiedenste Fragen in Bezug auf Schule, Radikalisierung und Prävention aus unterschiedlichen Perspektiven. Aktuelle Ergebnisse der Islamismus- und Radikalisierungsforschung werden ebenso vorgestellt wie Ansätze aus der politischen Bildung oder konkrete Modellprojekte der Präventionsarbeit. Bei allen Veranstaltungen geht es darum, einen Raum für den Austausch zwischen Schulleitungen, Lehrkräften, Schulsozialarbeiter:innen, außerschulischen Bildungsakteuren sowie Fachwissenschaftler:innen und Präventionsexpert*innen zu schaffen, um gemeinsam erfolgversprechende Ansätze zu diskutieren.

 

Alle Veranstaltungen finden jeweils dienstags von 16 bis 17:30h Uhr per Zoom statt. Hier finden Sie weitere Informationen zur Webtalk-Reihe, u. a. zur Anmeldung.

Die Webtalk-Reihe ist eine Kooperation von ufuq.de, der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Georg-Eckert-Institut und RADIS. Die Beteiligung von ufuq.de findet im Rahmen des Kompetenznetzwerks „Islamistischer Extremismus“ (KN:IX) statt.

Die Kolleg*innen des Projekts CleaRNetworking (Die AGB e. V.) veranstalten eine Fortbildung zum Thema Radikalisierungsprävention für Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen.

Ziel der Weiterbildung ist, schulisches Personal im Umgang mit drohender oder fortschreitender Radikalisierung von Schüler*innen zu schulen und ein strukturiertes Verfahren an Schulen mit Sekundarstufe II zu implementieren. Die Weiterbildung besteht aus acht jeweils zweitägige Schulungstermine, die zwischen Ende April 2023 und Ende Januar 2024 in ausgewählten Tagungshotels stattfinden.

Zwischen 2020 und 2022 haben die Kolleg*innen bereits 55 Personen von 26 verschiedenen Schulen bundesweit zu Clearingbeauftragten ausgebildet. Mit Hilfe einer externen Evaluation wurde und wird die Weiterbildung stetig weiter verbessert.

Es ist keinerlei Erfahrung in der Präventionsarbeit nötig. Die Bewerbungsphase ist eröffnet und läuft bis zum 31. März 2023. Hier finden Sie weitere Informationen zum Aufbau der Weiterbildung, den Terminen, den Referent*innen und Coaches sowie dem simplen Bewerbungsverfahren.

Die Kolleg*innen von Violence Prevention Network veranstalten zwischen Mai und September 2023 ein bundesweites Train-the-Trainer-Programm für Fachkräfte der Extremismusprävention.

Die Qualifizierung stärkt Fachkräfte der Extremismusprävention im Strafvollzug in der Umsetzung zielgruppengerechter, innovativer und methodenvielfältiger Angebote der Antisemitismusprävention. Durch Information und Sensibilisierung, praktische Übungen sowie individuelle Beratung können die Teilnehmenden nach dem Lehrgang wirksame antisemitismuskritische Maßnahmen der Distanzierungsarbeit und Extremismusprävention in Strafvollzug und Bewährungshilfe eigenständig umsetzen. Bei der Konzeptionierung von neuen Ansätzen im eigenen Arbeitskontext werden sie von zwei Experten aus den Phänomenbereichen Rechtsextremismus und islamistischer Extremismus beraten. Referent*innen aus ganz Deutschland führen in die verschiedenen Erscheinungsformen des Antisemitismus ein und üben in einem praktischen Methodenteil individuelle Handlungssicherheit. Hier finden Sie weitere Informationen.

 

Zielgruppe der Qualifizierung sind Fachkräfte zivilgesellschaftlicher Organisationen in Haftanstalten und/oder in der Bewährungshilfe. Der Lehrgang ist kostenfrei und auf 18 Plätze begrenzt. Bei Fragen sowie zur Anmeldung wenden Sie sich bitte bis zum 1. Mai 2023 an Dörthe Engels.

Die Qualifizierung findet im Rahmen des Kompetenznetzwerkes „Islamistischer Extremismus“ (KN:IX) statt.

Im Rahmen eines neuen monatlichen Formats „Brown Bag Lunches“ lädt das Projekt Islam-Ist von Violence Prevention Network  zu folgender Online-Veranstaltung am 01. März 2023 von 10:30 Uhr bis 11:15 Uhr, bestehend aus Kurzinput und Austausch, ein: Vorhang auf für Extremisten: Wie Influencer*innen Islamisten & Rechtsextremisten normalisieren

In der Veranstaltung geht es um den neuen “Trend”, bei dem die Gesichter reichweitenstarker Social-Media-Kanäle Extremist*innen interviewen und die Videos crossmedial veröffentlichen. Weder kommen bei diesen Expert*innen der Prävention oder Betroffene zu Wort, noch werden die Interviews oder die darin getätigten Aussagen professionell eingeordnet. Das oft große Publikum kommt also mit extremistischen Narrativen in Berührung, die teilweise unwidersprochen reproduziert werden. Gleichzeitig werden extremistische Aussagen verharmlost und ”normalisiert“. Im Gespräch soll sich gemeinsam über die Relevanz dieser “Bühne” und den Umgang damit in der Praxis ausgetauscht werden. Hier kommen Sie zur Anmeldung.

Die Brown Bag Lunches sollen zukünftig jeden letzten Mittwoch im Monat stattfinden, hier finden Sie die nächsten Themen und weitere Veranstaltungen.

 

Die berufsbegleitende Qualifizierung des Projekts FAIR STÄRKEN richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus Kita, Hort und Grundschule sowie Einrichtungen der Jugendhilfe und umfasst 3 Module à 2 Tage. Bei Bedarf beinhaltet sie zudem weiterführende Begleitung und Beratung, um das Gelernte in die Praxis zu übertragen.

 

Das Erstarken von diskriminierenden, menschenverachtenden und demokratieskeptischen Phänomenen stellt eine Herausforderung für pädagogische Fachkräfte dar. Diese Denkweisen und Haltungen prägen die Lebenswelten, in denen Kinder und Jugendliche aufwachsen. Gerade Eltern und wichtige Bezugspersonen, die aufgrund ihrer Einstellungen eine vorurteilssensible Pädagogik ablehnen, sowie ihre ausgrenzenden und abwertenden Haltungen auf Kinder und Jugendliche  übertragen, stellen Fachkräfte in pädagogischen Einrichtungen vor vielfältige Herausforderungen. Anmeldefrist ist der 15. März 2023, hier finden Sie weitere Informationen.

Das Projekt Evoluo wird gemeinsam von Violence Prevention Network gGmbH und IFAK e. V. (im Projektverbund Beratungsnetzwerk Grenzgänger) umgesetzt. 

Die Fortbildung orientiert sich an den Bedarfen von Berater*innen im Themenfeld des islamistischen Extremismus. Sie umfasst fünf zweitägige Module, die jeweils in Bochum und Berlin stattfinden. Die Fortbildung ist nicht als Ersatz für eine psychologische Ausbildung zu verstehen. Sie vermittelt Wissen an der Schnittstelle von Psychologie und Ausstiegsbegleitung und gibt Ihnen Kompetenzen an die Hand, die Sie in Ihrer Arbeit mit psychisch auffälligen Klient*innen praktisch anwenden können. Neben theoretischen Inputs bietet die Fortbildung ausreichend Raum für praktische Fallarbeit, Erfahrungsaustausch und Vernetzung. Begleitend zur Fortbildung erhalten Sie eine hilfreiche Materialsammlung, die im Laufe der Fortbildung gemeinsam erweitert wird.

 

Interessierte können sich bis zum 17. März 2023 anmelden. Hier stehen Ihnen weitere Informationen zur Verfügung.

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