Die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.) lädt für den 11. Juni 2019 zu ihrer Podiumsdiskussion „Politische Bildung als Mittel der Prävention in der außerschulischen Jugendarbeit – Perspektiven aus Frankreich und Deutschland“ ein.

Auf dem Podium werden sich Borris Diedrichs (DFJW), Mamadou Doucara (Espoir 18, Paris) und Götz Nordbruch (ufuq.de) folgenden Fragen widmen

Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Für eine Anmeldung und weitere Informationen, wenden Sie sich bitte an das Team der KIgA.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionstage anlässlich des 15jährigen Bestehens der KIgA statt.

 

 

Das Beratungsnetzwerk Grenzgänger lädt am 26. September 2019 zu dem Fachtag „Radikalisierung vorbeugen, Ankommen gestalten: Prävention und Deradikalisierung im Kontext Flucht“ ein. Das Projekt ist in Trägerschaft von IFAK e.V.

„In den letzten Jahren sind geflüchtete Menschen in der gesellschaftlichen Debatte immer wieder mit islamistischer Radikalisierung in Verbindung gebracht worden. Hierdurch entstanden sowohl bei Menschen aus der Hilfe für Geflüchtete wie auch bei Geflüchteten selbst häufig Unsicherheiten in Bezug auf Religiosität, dem gelebten Glauben oder einer möglichen Radikalisierung. Das Beratungsnetzwerk Grenzgänger möchte sich daher einer differenzierten Auseinandersetzung in Form eines Fachtags stellen.“ (Beschreibung auf der Website von Grenzgänger)

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Projektes.

PROvention, die Präventions- und Beratungsstelle gegen religiös begründeten Extremismus der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. lädt am 11. Juni 2019 zu Ihrer Fachtagung ein. Diese Trägt den Titel „Mädchen und Frauen im Salafismus. Anziehungskraft, Täterinnenschaft, Prävention“ und findet in Kiel statt.

„Welche Rolle spielen Mädchen und Frauen in der salafistischen Szene und beim IS? Aktuelle Gerichtsverfahren, wie das gegen Jennifer W., die als erste IS-Rückkehrerin deutschlandweit u.a. wegen Kindstötung vor Gericht steht, bestärken die Vermutung, dass Frauen nicht ausschließlich in der Rolle als Ehefrau und Mutter agierten, sondern auch aktiv an Kriegsverbrechen beteiligt waren. Die klare Mehrheit aller nach Syrien und in den Irak ausgereisten Personen, von denen rund ein Fünftel weiblich sind, lassen sich der salafistischen Szene zuordnen. Der Salafismus vertritt eine eindeutig demokratiefeindliche Ideologie, in der grundlegende Menschenrechte abgelehnt werden und insbesondere Frauen von Abwertung, Entmündigung und Unterdrückung betroffen sind. Daher erscheint es zunächst unerklärlich, dass sich Mädchen und Frauen, die in einer pluralistischen Demokratie aufgewachsen sind, freiwillig einer solchen Ideologie verschreiben und sogar in Kriegsgebiete ausreisen. Wie lässt sich die Anziehungskraft der salafistischen Ideologie und deren Rollenbilder auf Mädchen und Frauen erklären? Ergeben sich geschlechterspezifische Präventionserfordernisse? Wie wird juristisch mit IS-Rückkehrerinnen umgegangen? Lassen sich Erkenntnisse aus der Arbeit in der rechtsextremistischen Szene auf die salafistische Szene übertragen? Diesen und weiteren Fragen soll auf dem Fachtag gemeinsam nachgegangen werden.“ (Beschreibung des Fachtages durch PROvention)

Die Anzahl der Teilnehmer*innen für diese Veranstaltung ist begrenzt. Für weitere Informationen bezüglich der Inputs und der Anmeldung, wenden Sie sich bitte an das Team von PROvention.

PROvention, die Präventions- und Beratungsstelle gegen religiös begründeten Extremismus der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. lädt am 05. September 2019 zu Ihrer Fachtagung ein. Diese Trägt den Titel „Islam und Salafismus in der Kinder- und Jugendhilfe“ und findet in Kiel statt.

„Wenn Religion plötzlich eine Rolle spielt… Für viele ist es selbstverständlich, dass jeder das glauben darf, was er möchte. In der säkularen pädagogischen Praxis bedeutet das allerdings oft, dass Religion nicht thematisiert wird. Was ist aber, wenn sie doch zum Thema wird? Das alleine ist schon eine Herausforderung, weil Religion eben sehr häufig ausgeklammert wird. Mittlerweile bekommt das Thema aber eine weitere Dimension dadurch, dass die salafistische Szene im doppelten Sinne erwachsen geworden ist. Zum einen sind die Botschaften im Internet und den Sozialen Medien nur noch selten offensichtlich radikal, sodass lediglich der Blick auf die Urheber*innen hilft, um die Botschaften einordnen zu können. Ein Beispiel dafür ist die islamistische Kampagne Gemeinsam für ein Ende des Islamhasses. Und zum anderen sind viele Salafist*innen Eltern geworden, sodass zu erwarten ist, dass die Kinder- und Jugendhilfe zu-nehmend mit Kindern aus salafistisch geprägten Familien konfrontiert sein wird.
Die Fachtagung hat zum Ziel, Sie auf diese Herausforderungen vorzubereiten. Dazu haben Sie nach dem allgemeinen Teil die Möglichkeit, zwei Vorträge und einen Workshop für die Bereiche zu wählen, die Sie besonders interessieren“ (Ankündigung der Veranstaltung durch PROvention)

Die Anzahl an Teilnehmer*innen ist begrenzt. Für weitere Informationen zu Vorträgen, Workshops und der Anmeldung, wenden Sie sich bitte an das Team von PROvention.

Das Projekt Dortmunder Durchblick des Multikulturellen Forums veranstaltet am 12. Juni 2019 ein Fachforum zum Thema „Phänomenübergreifender Extremismus. Unterschiede, Gemeinsamkeiten und geschlechtsspezifische Strategien“.

Im Rahmen des Fachforums werden die wechselseitigen Bestätigungsprozesse in den Narrativen rechtsextremer und islamistischer Ideologien beleuchtet. Ferner werden die mitunter geschlechtsspezifischen Hinwendungsmotive und Strategien extremistischer Gruppierungen sowie eventuelle Gegenstrategien unter die Lupe genommen.

Das Fachforum richtet sich an pädagogische Fachkräfte sowie Fachkräfte aus der Jugend-, Sozial- und Polizeiarbeit. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Projekt.

 

 

 

Das Modellprojekt CleaR – Clearingverfahren gegen Radikalisierung lädt am 26. September 2019 zu einer Fachkonferenz in Düsseldorf ein. Bei der Veranstaltung werden die Ergebnisse, sowie eine Handreichung des Modellprojekts vorgestellt und gemeinsam mit den Teilnehmenden über Radikalisierungsprävention an Schulen diskutiert.

CleaR – Clearingverfahren gegen Radikalisierung ist ein Modellprojekt von Aktion Gemeinwesen und Beratung e.V. (AGB) in Düsseldorf, welches sich mit den Phänomenen gewaltbereiter Neosalafismus und Rechtsextremismus beschäftigt. Das Projekt versucht, eine Lücke in der Radikalisierungsprävention zu schließen. Es wendet sich an radikalisierte Jugendliche im schulischen Umfeld und zielt auf die Unterbrechung beziehungsweise Verlangsamung des Radikalisierungsprozesses. Wie aber lassen sich im schulischen Kontext Radikalisierungsprozesse frühzeitig erkennen und unterbrechen? Und welche Methoden sollten hierbei zum Einsatz kommen? Dafür gibt es bislang keine erprobten Konzepte. Im Rahmen dieses Modellprojekts werden seit April 2016 an sechs Schulen in Deutschland Clearingverfahren getestet. Finanziert wird das Projekt von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich. Das Programm finden Sie hier.

In der neuen Ausgabe der Reihe Bausteine widmet sich Aktion Courage e. V. dem Phänomen des antimuslimischen Populismus. Dieser ist Treibstoff des Rechtspopulismus in Deutschland und Europa. Dabei dient der Islam als Projektionsfläche für Feindbildkonstruktionen, die bis in die Mitte der Gesellschaft hinein Wirkung entfalten. Sie sind Ausdruck einer neuen Form des Rassismus, in der die tatsächliche oder auch nur zugeschriebene religiöse Zugehörigkeit zum Islam ethnisiert wird.

Am 20. Mai 2019 findet die Buch-Präsentation des Bausteins „Antimuslimischer Populismus – Rechter Rassismus im neuen Gewand“ statt.  Neben dem Autor, Alexander Häusler, wird Nina Mühe von der Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit CLAIM, Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, und Sanem Kleff, Direktorin von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, auf dem Podium diskutieren.  Die Moderation übernimmt der taz-Journalist Pascal Beucker.

Um eine Anmeldung wir gebeten. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Projektes Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage von Aktion Courage e. V.

Am 14. Mai 2019 veranstaltet PROvention einen Fachtag und lädt alle Interessierten herzlich dazu ein. PROvention ist die Präventions- und Beratungsstelle gegen religiös begründeten Extremismus in der Trägerschaft der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V.

Titel dieses ersten Fachtages ist „Eine Szene im Wandel – islamistische Gruppierungen jenseits des Salafismus“. Im Rahmen der Veranstaltung wird der Blick auf islamistische Gruppen gerichtet , welche besonders nach dem Niedergang des sogenannten Islamischen Staats an Bedeutung gewonnen haben. Abseits des Salafismus treten auch in Norddeutschland zunehmend andere islamistische Akteure in die Öffentlichkeit: Die fundamentalistische Furkan-Gemeinde und Gruppen wie die nach einem weltweiten Kalifat strebende Hizb ut-Tahrir versuchen, das durch zahlreiche Vereinsverbote entstandene Vakuum in den islamistischen Szenen in Deutschland zu füllen. Internet-Plattformen wie Realität Islam und Generation Islam nutzen islamfeindliche Ressentiments, um durch Aktionen wie #NichtOhneMeinKopftuch auf Twitter und die Petition „Deine Stimme gegen das Kopftuchverbot!“ auch den muslimischen Mainstream zu erreichen. Vor allem Hamburg dient oftmals als Vernetzungsort für junge Menschen, die mit dem islamistischen Spektrum sympathisieren, aber im südlichen Schleswig-Holstein leben.

Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Fachpersonal aus den Bereichen Schule, Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Kinder- und Jugendhilfe, Migrationsberatung, aber auch an sonstiges interessiertes Publikum.

Für weitere Informationen bezüglich des Programms und der Anmeldung, kontaktieren Sie gerne das Team von PROvention.

 

Am 07. Mai 2019 veranstaltet streetwork@online in Zusammenarbeit mit Ipso gGmbH und Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. einen Workshop mit dem Thema „Kritische Medienbildung & Online Radikalisierungsprozesse“. Er richten sich an Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammenarbeiten.

Themenschwerpunkte sind (1) Fakten, Hintergründe und Diskurse zu Social Media, (2) Hate Speech und Cyber Mobbing und (3) Online-Prävention.

Der Workshop ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt, für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte das Team von streetwork@online. Der Workshop findet am 19. Juni 2019 erneut statt.

Am 19. Juni 2019 veranstaltet streetwork@online in Zusammenarbeit mit Ipso gGmbH und Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. einen Workshop mit dem Thema „Kritische Medienbildung & Online Radikalisierungsprozesse“. Er richten sich an Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammenarbeiten.

Themenschwerpunkte sind (1) Fakten, Hintergründe und Diskurse zu Social Media, (2) Hate Speech und Cyber Mobbing und (3) Online-Prävention.

Der Workshop ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt, für weitere Informationen bezüglich kontaktieren Sie bitte das Team von streetwork@online.