Die Kolleg*innen der Fachstelle PREvent!on der Jugendstiftung Baden-Württemberg, laden am 13. und 14. Juni 2024 zum zweitägigen Seminar in Weil der Stadt ein.

Das Seminar „Einführung in die Prävention von religiös begründetem Extremismus“ vermittelt Wissen in den Themenfeldern Islam, Neo-Salafismus, Christlicher Fundamentalismus, Radikalisierung (online/offline), Prävention und Deradikalisierung.

Inhalte:

 

Die Teilnehmer*innen werden dazu befähigt, im Kontext ihres Arbeitsalltags präventiv gegen Radikalisierungstendenzen vorzugehen und entsprechende Anzeichen zu deuten. Hier finden Sie weitere Informationen. Nach Absprache besteht die Möglichkeit im Beratungsnetzwerk PREvent!on aktiv zu werden. Weitere Informationen zur Qualifizierung für das Beratungsnetzwerk unter: https://demokratievorort.de/kompetent-vor-ort/qualifizierung/

Die Kolleg*innen von cultures interactive e. V. laden im Rahmen des Projekts „M*IA – Mädchen im Austausch“ am 25. und 26. April 2024 zur zweitätigen Fortbildung ein.

Mädchen* und junge Frauen* werden in ihren extremistischen Haltungen und gewalttätigem Handeln oft übersehen. Gerade bei Polizei und Sicherheitsbehörden bleiben sie häufig „unter dem Radar“, da ihr Handeln weniger im öffentlichen Raum stattfindet. Studien und Erfahrungen der Radikalisierungsprävention zeigen dagegen, dass Mädchen* und Frauen* im Islamismus (wie auch im Rechtsextremismus) eine wichtige Rolle in verschiedenen Gruppierungen spielen, etwa in der Weitergabe von Ideologie on- und offline, in der Familien- und Erziehungsarbeit sowie in der geschlechtsspezifischen Rekrutierung von anderen jungen Frauen*. Dabei greifen sie häufig antimuslimischen Rassismus auf, der sich bei ihnen zu einem „Opfernarrativ“ genereller Muslimfeindlichkeit in der westlichen Welt verdichtet. Damit können sie nicht selten erfolgreich bei den persönlichen Erfahrungen von jungen muslimischen Frauen* andocken.

Deswegen ist eine zentrale Frage, was es für eine genderreflektierte und mädchen*orientierte Prävention braucht, bei der junge Frauen*, die sich radikalisieren, nicht übersehen werden, deren gegebenenfalls erhöhte Benachteiligungen dennoch sachgerecht einbezogen werden können. Außerdem stellt sich die Frage, wie das Zusammenwirken von Fachträgern der Präventionsarbeit mit Polizei und Sicherheitsbehörden durch einen mädchen*orientierten und diskriminierungssensiblen Blick gut gelingen kann. Diesen Fragen möchten wir am 25. und 26. April in einer zweitägigen Fortbildung nachgehen. Hier finden Sie ein ausführliches Programm der Fortbildung und hier geht es zur Anmeldung.

Die Kolleg*innen von ufuq.de bieten vom 16.-19. April eine Fortbildung für Trainer*innen, Multiplikator*innen und andere Fachkräfte im Themenfeld Islam, antimuslimischer Rassismus und Islamismus an.

Ziel der Fortbildung ist es, pädagogisch und/oder thematisch bereits ‚vorgebildete‘ Fachkräfte darin zu unterstützen, selbst Fortbildungen zu konzipieren und durchzuführen, die sich an der Schnittstelle von Jugendarbeit, politischer Bildung und universeller Prävention mit Fragen und Konflikten im Themenfeld von Islam, antimuslimischem Rassismus und Islamismus auseinandersetzen. Methodisch liegt ein Schwerpunkt auf dem Austausch über Fallbeispiele, an denen unterschiedliche Wahrnehmungen, Rollenerwartungen und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Das Seminar richtet sich bundesweit an Fachkräfte in der schulischen und außerschulischen Bildungs-, Jugend- und Präventionsarbeit sowie an Mitarbeiter*innen von Behörden und zivilgesellschaftlichen Trägern.

Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt und die Anmeldefrist endet am 4. März 2024. Hat die Veranstaltung Ihr Interesse geweckt? Dann schreiben Sie ein kurzen Text zu Ihrer Person, Ihrem Träger bzw. Ihrer Tätigkeit im Themenfeld an jochen.mueller@ufuq.de.

Weitere Informationen zur Fortbildung erhalten Sie hier.

Die Kolleg*innen von Zukunftswelten (stjg gGmbH) bieten am Dienstag den 20. Februar von 19:00 – 20:30 eine Veranstaltung zum Thema „Macht – Medien – Möglichkeiten: Social Media und der Einfluss auf politische Meinungsbildung“ an.

Social Media spielt eine immer größere Rolle für die politische Meinungsbildung. Bots, Fake News und Filterblasen sind hierbei wesentliche Begriffe. Aber auch Influencer:innen, also Menschen, die im digitalen Raum eine starke Präsenz haben und damit auch andere Menschen beeinflussen können, haben eine wichtige Schlüsselrolle. Wie beeinflusst Social Media die politische Meinungsbildung? Welche Chancen und Herausforderungen bringt das mit sich? Welche Möglichkeiten gibt es, den Gefahren für die Demokratie entgegenzuwirken?

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Das IZRD bietet 2024 erneut 20 Plätze für Fachkräfte von Berliner (Grund-)Schulen (Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen, Schulpsycholog*innen, o.Ä.) sowie der (offenen) Kinder- und Jugendarbeit für den Fortbildungskurs „Kinderschutz, religiös begründeter Extremismus und antidemokratische Weltanschauungen“ an.

In acht Modulen lernen Sie, Situationen im Kontext von Radikalisierung und religiös begründetem Extremismus im Zusammenhang mit Kindeswohl und Kindeswohlgefährdungsfragen einzuordnen. Sie trainieren praxisnah, die Resilienz betroffener Kinder und Jugendlicher zu stärken und mit Erziehungsberechtigten sowie Kolleg*innen konstruktiv ins Gespräch zu gehen. Darüber hinaus erhalten Sie einen Überblick darüber, welche Hilfs- und Unterstützungsangebote in Berlin bestehen und tragen als Multiplikator*in entsprechendes Wissen in Ihr Arbeitsfeld. Das gewonnene Wissen integrieren Sie in das (bestehende) Kinderschutzkonzept Ihrer Einrichtung.

(Präsenzmodule: 33h + E-Learning: 21h + Online-Fachvorträge: 6h)

Anmeldeschluss ist der 08. April 2024.
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Die Kolleg*innen der Beratungsstelle Leben (Grüner Vogel e. V.) und des Projekts ProKids des Beratungsnetzwerkes Grenzgänger Bochum (IFAK e. V.) laden am 14. März 2024 zu ihrem Fachtag ein. Die Veranstaltung findet von 09:30 bis 17:00 Uhr in Berlin statt.

Das Ende des Kalifats vor fünf Jahren wollen die Kolleg*innen für eine Zwischenbilanz ihrer Arbeit nutzen. Welche Annahmen, und Befürchtungen in Bezug auf zurückgekehrte „mögliche IS-Terroristen“ oder „IS-Bräute“, wie sie in der Presse bezeichnet wurden, sowie ihre Kinder haben sich bewahrheitet oder auch nicht? Mit welchen Herausforderungen waren wir konfrontiert und welche Erkenntnisse lassen sich zusammenfassen auch im Hinblick auf zukünftige Präventionsmaßnahmen? Und welche Aufgaben liegen noch vor uns, da die hinter dem Kalifat stehende IS-Ideologie nach wie vor virulent ist?

Die Kolleg*innen möchten mit dieser Fachtagung Raum für einen konstruktiven Dialog mit allen beteiligten Akteur*innen schaffen, denn Wege aus dem Extremismus aufzuzeigen und individuelle Distanzierungs- und Ausstiegsprozesse zu unterstützen sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben.

Eine Anmeldung ist bis zum 08. März möglich. Für weitere Informationen, wenden Sie sich bitte an die Kolleg*innen: fachtag@gruenervogel.de. (mehr …)

Die Kolleg*innen von PREvent!on – Fachstelle zur Prävention von religiös begründetem Extremismus der Jugendstiftung Baden-Württemberg laden zu zur Fortbildung ein. Die Veranstaltung findet am 22. Februar 2024 von 10:00 bis 17:00 Uhr statt, hier finden Sie weitere Informationen.

Bei der Veranstaltung wird u. a. Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung Tutzing, einen Fachvortrag zum Thema „Wenn Extremismus, Rassismus und Antisemitismus salonfähig werden. Eine Analyse von Erscheinungsformen und Ursachen als Ausgangspunkt für Präventionsstrategien“ halten. Der Vortrag konzentriert sich v. a. auf die Ausprägungen von Rechtsextremismus. Dargestellt werden die Mechanismen, die unsere freiheitliche Demokratie derzeit unter Druck setzen und die diesbezügliche Rolle der digitalen Netzwerke und Plattformen. Ohne in die Details der Prävention zu gehen (dafür werden im Zuge der Veranstaltungsreihe andere Angebote gemacht), geht es allgemein um die Frage, über welche Handlungsmöglichkeiten eine freiheitliche Demokratie und ihre Bürgerschaft grundsätzlich verfügen, um sich den Bedrohungen entgegenzustellen.

Die Fortbildung eröffnet die Qualifizierungsreihe Expertise und Handlungsfähigkeit in der Extremismusprävention 2024.

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Die Kolleg*innen von Multikulturelles Forum e. V. laden am 15. Februar 2024 zum Online-Workshop Geschichte, Religion und Recht des Islam ein. Die Veranstaltung findet von 10 bis 12:30 Uhr statt.

Der Workshop zur „Ülkücü Bewegung“ richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen. Zunächst wird im Workshop auf die Ideologie der Bewegung eingegangen. Hier steht die sogenannte „Türkisch-Islamische Synthese“ im Vordergrund. Anschließend gibt es einen Einblick in die Organisationsstruktur der „Ülkücü-Bewegung“ in der BRD. Im Fokus stehen hier die Gewalt und Terror bis in die 90er Jahre und der Strategiewechsel in den 1990er Jahren hin zum „legalistischen Islamismus“. Es wird eine Einschätzung über aktuelle und zukünftige Entwicklungen gegeben und die Teilnehmenden werden über die Symboliken der Anhänger:innen aufgeklärt. Abschließend wird ein Vergleich zwischen dem „deutschen“ und „türkischen“ Rechtsextremismus angestellt und wir sprechen über Möglichkeiten der Prävention.

Hier finden Sie weitere Informationen, u. a. zur Anmeldung.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Wegweiser-Beratungsstelle Dortmund/Kreis Unna/Hamm und der Integrationsagentur Lünen/Bergkamen durchgeführt. Sie ist Teil einer kostenfreien Online-Workshopreihe.

Die Kolleg*innen von Multikulturelles Forum e. V. laden am 16. Mai 2024 zum Online-Workshop Islamistische Ansprachen in Sozialen Medien ein. Die Veranstaltung findet von 10 bis 12:30 Uhr statt.

In diesem Workshop wird die Präsenz von Islamist:innen in den sozialen Medien wie Youtube, Instagram und Tiktok beleuchtet. Der Workshop informiert darüber über welche Kanäle und welche Inhalte Jugendliche in Kontakt mit islamistischen Ansprachen kommen können und vermittelt medienpädagogische Anregungen, um Jugendliche diesbezüglich zu stärken und ihre eigene Mediennutzung kritisch zu reflektieren. Außerdem wird auf antimuslimischen Rassismus und die Instrumentalisierung dessen von Islamist:innen eingegangen.

Hier finden Sie weitere Informationen, u. a. zur Anmeldung.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Wegweiser-Beratungsstelle Dortmund/Kreis Unna/Hamm und der Integrationsagentur Lünen/Bergkamen durchgeführt. Sie ist Teil einer kostenfreien Online-Workshopreihe.

Die Kolleg*innen von Multikulturelles Forum e. V. laden am 14. März 2024 zum Online-Workshop „Noch normal oder doch schon radikal?“ ein. Die Veranstaltung findet von 10 bis 12:30 Uhr statt.

„Die Menschen sollten in der Lage sein, deutlicher zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden.“ Diesen Wunsch haben nicht nur Forscher verschiedenster wissenschaftlicher Richtungen, sondern auch die Mehrheit der Muslim:innen in Deutschland, insbesondere muslimische Jugendliche. Viel zu oft werden diese nämlich unter Generalverdacht gestellt und der Islam mit Terror gleichgesetzt. Der Workshop soll aufzeigen, wie wenig Extremismus eigentlich mit dem Islam zu tun hat und wie eine Religion instrumentalisiert und auch kriminalisiert werden kann. Gleichzeitig sollen folgende Fragen beantwortet werden: Was ist der Islamismus eigentlich? Wer sind diese Islamist:innen? Welcher Ideologie folgen sie? Warum hat der Islamismus eine so große Anziehungskraft – insbesondere auf junge Menschen und Heranwachsende?

Hier finden Sie weitere Informationen, u. a. zur Anmeldung.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Wegweiser-Beratungsstelle Dortmund/Kreis Unna/Hamm und der Integrationsagentur Lünen/Bergkamen durchgeführt. Sie ist Teil einer kostenfreien Online-Workshopreihe.