Die Kolleg*innen des Multikulturellen Forums laden für den 20. Oktober 2022 zum Workshop Islamismus – zwischen religiöser Strömung und extremistischer Ideologie ein.

Wer die Zeitung aufschlägt, wird den Begriffen Islamismus und Salafismus unweigerlich begegnen. So hat jeder von diesen Phänomenen schon einmal gehört, fundiertes und kritisches Wissen darüber haben allerdings die Wenigsten.Diese Wissenslücken sollen in dem Workshop „Islamismus – zwischen religiöser Strömung und extremistischer Ideologie“ gefüllt werden, indem wir gemeinsam folgenden Fragen auf den Grund gehen: Was ist der Islamismus eigentlich genau? Wer sind diese Islamist:innen und welcher Ideologie folgen sie? Wie funktioniert die islamistische Propaganda? Und warum hat der Islamismus eine so große Anziehungskraft – insbesondere auf junge Menschen und Heranwachsende?

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Wegweiser-Beratungsstelle Dortmund/Kreis Unna/Hamm und der Integrationsagentur Lünen/Bergkamen statt. Hier finden Sie weitere Informationen.

Das Team des Projekts ExPO – Extremismus Prävention Online (IFAK e. V.) lädt zur Fortbildung „Same same but different?“ – Fortbildung zur phänomenübergreifenden Perspektiven auf Extremismus und Prävention vom 21. Oktober bis 15. November 2022 ein. Die Veranstaltung findet in drei Modulen in Präsenz im Ruhrgebiet statt.

Der Fortbildung liegt die Annahme zugrunde, dass Islamismus und Rechtsextremismus hinsichtlich ihrer Wechselwirkungen, Ähnlichkeiten und Unterschieden betrachtet werden sollten, um diese Phänomene und die Herausforderungen für die Gesellschaft besser zu verstehen. Das Team von Expo geht zudem davon aus, dass der gesellschaftliche Umgang mit den unterschiedlichen Strömungen sich anhand einer phänomenübergreifenden Perspektive besser verstehen und künftig zielführender gestalten lässt.

Termine der Module im Überblick

(mehr …)

Das Team von cultures interactive e. V. lädt am 25. Oktober 2022 im Rahmen des Berliner Netzwerks Verschwörungs­erzählungen und gemeinsam mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung zum Fachtag ein.

In Zeiten, in denen Verschwörungserzählungen omnipräsent scheinen, stehen pädagogische Fachkräfte vor der Frage, wie sie in ihrer beruflichen Praxis mit verschwörungsideologischen Inhalten umgehen. Viele Jugend- und Sozialarbeiter*innen, aber auch politische Bildner*innen und Lehrer*innen sehen sich hier vor große Herausforderungen gestellt – insbesondere dann, wenn die geteilten Verschwörungserzählungen demokratiefeindliche Überzeugungen beinhalten. Wie können Pädagog*innen auf Verschwörungserzählungen reagieren, die im Jugendzentrum verbreitet werden? Was, wenn eine Klientin plötzlich von der großen Weltverschwörung berichtet, nachdem sie darüber ein fesselndes Video gesehen hat? Was tun, wenn die Eltern eines Schülers Unterrichtsinhalte als „von oben gelenkt“ diffamieren? Und was passiert da eigentlich, wenn Menschen scheinbar von jetzt auf gleich zu der Überzeugung gelangen, die Welt werde von geheimen Mächten gesteuert?

Nach über einem Jahr intensiven Austausches verschiedener zivilgesellschaftlicher und behördlicher Akteur*innen lädt das Berliner Netzwerk Verschwörungs­erzählungen gemeinsam mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung zu einer Fachtagung ein und tritt damit erstmalig in die Öffentlichkeit. Die Tagung richtet sich in erster Linie an pädagogische Fachkräfte, die in ihrer Arbeit mit Verschwörungs­erzählungen konfrontiert sind. Daher sollen verschiedene Perspektiven auf die Herausforderungen gerichtet werden, die der Umgang mit Verschwörungserzählungen im pädagogischen Alltag mit sich bringt. Hierzu bieten die Netzwerkpartner*innen bedarfs­orientierte und interaktive Workshops an.

Hier finden Sie weitere Informationen, u. a. zum Programm.

Die Kolleg*innen von cultures interactive e. V. veranstalten vom 30. September bis zum 02. Oktober 2022 eine Qualifizierung zur menschenrechtsorientierten Jugendkulturarbeit in der Bildungsstätte Alte Schule Anspach in Neu-Anspach (Hessen).

In der menschenrechtsorientierten Jugendkulturarbeit zur Prävention von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus nutzt cultures interactive e. V. die emanzipatorischen, menschenrechtlichen und demokratischen Potenziale von Jugendkulturen und (Sozialen) Medien. Sie ermöglichen eine niedrigschwellige und lebensnahe Präventionsarbeit, die an den Interessen der Jugendlichen orientiert ist. Um diesen Ansatz an weitere Teamer*innen zu vermitteln, bietet cultures interactive e. V. in Kooperation mit der Bildungsstätte Alte Schule Anspach eine mehrtägige train-the-teamer-Qualifizierung zur menschenrechtsorientierten Jugendkulturarbeit an.

Die Teilnehmenden der Qualifizierung lernen die theoretisch-methodischen Grundlagen des Jugendkulturansatzes kennen und werden befähigt, selbst präventive Angebote, die jugendkulturelle, Medien- und Sportpraxis mit sozialer und politischer Bildung verbinden, für Jugendliche zu konzipieren und durchzuführen. So entstehen Workshops, die die Themen, die die Jugendlichen bewegen, und politische Inhalte aus den jeweiligen Jugendkulturen miteinander verknüpfen. In der Qualifizierung werden als jugendkulturelle Elemente vor allem Rap und Graffiti eingesetzt. Die Teilnahme an der Qualifizierung wird mit einem Teilnahmeschein bestätigt.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Kooperationsveranstaltung.

Am 09. und 15. September 2022 veranstaltet Violence Prevention Network einen Workshop mit dem Titel Radikal (des-)informiert – Fake News und Bildmanipulationen erkennen. Die Veranstaltung ist Teil der Workshop-Reihe Ins Netz gegangen – wie Extremist*innen digitale Räume besetzen.

Falschmeldungen, Deepfake-Videos und bearbeitete Fotos werden auf einschlägigen Webseiten und Nachrichtenportalen häufig zur Meinungsmanipulation verbreitet und in Sozialen Netzwerken bewusst oder unhinterfragt geteilt. Nicht immer sind gezielte Desinformationen sofort erkennbar.

In diesem interaktiven Seminar lernen die Teilnehmenden, wie sie mit einfachen, kostenlosen Online-Tools Beiträge, Fotos und Videos überprüfen können. Zudem wird es Raum für Austausch geben, wie sich dieses Wissen in der Präventionsarbeit und pädagogischen Praxis anwenden lässt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Workshops richten sich an Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen aus der Präventions- und Interventionsarbeit (On-/Offline), Fachkräfte und Interessierte.

Zum Termin am 09. September 2022 von 10:00 bis 12:00 Uhr können Sie sich hier anmelden.
Zum Termin am 15. September 2022 von 15:30 bis 17:30 Uhr können Sie sich hier anmelden.

Das Hochschulzertifikat ist ein Angebot der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, das von Mosaik Deutschland e. V. und weiteren Akteure begleiten wird.

Die Weiterbildung besteht aus folgenden Modulen:

 

Hier finden Sie weitere Informationen zum Programm und der Anmeldung.

Das Team der FEX – Fachstelle Extremismusdistanzierung (Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V.) lädt zur Weiterbildung Irgendwas.Mit.Antisemitismus ein. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der FEX.

Die Train-the-Trainer-Fortbildung von ufuq.de richtet sich an Fachkräfte in der schulischen und außerschulischen Bildungs- und Jugendarbeit sowie Mitarbeiter*innen von Behörden und zivilgesellschaftlichen Trägern bundesweit.  Eine verbindliche Zusage für alle Tage ist Voraussetzung für die Teilnahme.

 

Ziel der Fortbildung ist es, pädagogisch und/oder thematisch bereits vorgebildete Fachkräfte in die Lage zu versetzen, selbst Fortbildungen zu konzipieren und durchzuführen, die sich an der Schnittstelle von Jugend- und Sozialarbeit, politischer Bildung und universeller Prävention mit Fragen und Konflikten im Themenfeld von Islam, antimuslimischem Rassismus und Islamismus auseinandersetzen. Das Seminar richtet sich bundesweit an Fachkräfte in der schulischen und außerschulischen Bildungs- und Jugendarbeit sowie an Mitarbeiter*innen von Behörden und zivilgesellschaftlichen Trägern. Hier finden Sie weiterte Informationen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von KN:IX statt.

 

Das Team von Violence Prevention Network (VPN) lädt am 05. September 2022 zur Online-Konzeptwerkstatt ein.

Die Auseinandersetzung mit Religion und Religiosität im Beratungssetting bedarf einer aktiven Gestaltung. Zum einen beschäftigt sie sich damit, wann Religion und Religiosität Teil der Beratung werden und klärt zum anderen, wie Räume und Möglichkeiten für eine Reflexion und einen gemeinsamen Dialog über diese Themen im Beratungs-Setting geschaffen werden können. Welche Kompetenzen braucht es im Umgang mit unterschiedlich spirituell und religiös geprägten Klient*innen? Wie kann ein religionssensibler Ansatz im Beratungs-Setting der Sekundär- und Tertiärprävention gelingen? Wie können wir unsere Sprachfähigkeit über Religion und Spiritualität ausbauen und eine weltanschauliche Sprachkompetenz erlernen?

Die Kolleg*innen von VPN laden Sie herzlich dazu ein, in der Online-Konzeptwerkstatt diesen Fragen nachzugehen. Nach einem Erfahrungsaustausch zum Spannungsfeld „Religion in der Beratung“ werden praxisorientierte Handlungskonzepte erarbeitet, die darlegen, wie eine Weiterentwicklung der Sprachfähigkeit über Religion und religiöse Themen gelingen kann. Hier finden Sie weitere Informationen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von KN:IX statt.

Auch in diesem Jahr veranstaltet ufuq.de drei Train-the-Trainer-Fortbildungen. Die Fortbildungen finden in Präsenz in Berlin sowie in München statt. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist die Teilnehmendenzahl begrenzt. Anfallende Reisekosten sowie Hotel- bzw. Unterkunftskosten übernehmen die Teilnehmenden bzw. ihre Einrichtungen, Träger oder Projekte selbst. Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Zielgruppen und Fortbildungsschwerpunkte. Bei Rückfragen steht Ihnen Das Team von ufuq.de gerne zur Verfügung.

Train-the-Trainer-Fortbildung für Multiplikator*innen aus Berlin

Die von der Fachstelle zur Prävention religiös begründeter Radikalisierung in Bayern ausgerichtete dreitägige Schulung findet jeweils ganztägig in München in Präsenz statt. Eine verbindliche Zusage für alle drei Tage ist Voraussetzung für die Teilnahme.

 

Weitere Informationen finden Sie in Kürze auf der Website.