Im Rahmen von KN:IX connect laden die ufuq.de Kolleg*innen am 06. November 2025 zum Webtalks „Sexuelle Bildung in religiös pluralen Kontexten: Umgang mit antifeministischen Positionen“ ein. Die Veranstaltung findet von 16:00-17:30 Uhr im Rahmen der Webtalk-Reihe „Von Alpha-Männern und Mincels“ – Antifeminismus als Herausforderung für Pädagogik und Prävention statt.

Sexuelle Bildung steht zunehmend im Spannungsfeld zwischen Geschlecht, Religion, Herkunft und Zugehörigkeit. Antifeministische Narrative – etwa von Christfluencer*innen oder salafistischen Predigern – zeichnen ein Bild von „reinen Mädchen“, „starken Männern“ und Familie als einzig legitimem Schutzraum. Begriffe wie „Frühsexualisierung“ werden dabei strategisch genutzt, um sexuelle Bildung zu delegitimieren.

Im Webtalk mit Gonca Monypenny (Gesicht Zeigen! e. V.) gehen die Kolleg*innen der Frage nach, was solche Narrative bewirken können und wie sie ggf. innerhalb von Gruppen zum Ausdruck kommen können. Pädagogische Fachkräfte können sich darüber austauschen, wie sie den einschlägigen Narrativen begegnen können, ohne zu verharmlosen oder zu stigmatisieren. Der Fokus liegt auf der Reflexion eigener Praxis, dem Aufbau von Handlungssicherheit und dem respektvollen Umgang mit religiösen Positionen.

Hier geht es zur Anmeldung: https://eveeno.com/108725301

Im Rahmen von KN:IX connect laden die ufuq.de Kolleg*innen am 02. Oktober 2025 zum Webtalks „Antifeminismus und Islamismus: Narrative, Anschlussstellen und pädagogische Handlungsoptionen“ ein. Die Veranstaltung findet von 16:00-17:30 Uhr im Rahmen der Webtalk-Reihe „Von Alpha-Männern und Mincels“ – Antifeminismus als Herausforderung für Pädagogik und Prävention statt.

Antifeministische Narrative finden immer häufiger Anschluss an religiös begründete Geschlechterrollen – bis hin zu islamistischen Auslegungen. Diese Verschränkungen stellen nicht nur eine Herausforderung für die pädagogische Praxis dar, sondern berühren zentrale Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und Selbstwert junger Menschen. Umso wichtiger ist es, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen und gemeinsam pädagogisch zu bearbeiten.

Im Webtalk mit dem Medienpädagogen und Bildungsreferenten Mehmet Koç werfen die Kolleg*innen einen differenzierten Blick auf diese Entwicklungen, beleuchten Attraktivitätsmomente und diskutieren pädagogische Handlungsansätze im Umgang mit religiös begründetem Antifeminismus.

Hier geht es zur Anmeldung: https://eveeno.com/303446341

Im Rahmen von KN:IX connect laden die ufuq.de Kolleg*innen am 04. September 2025 zum Webtalks „‚Man Up‘ – Antifeminismus und Misogynie als globale Herausforderung für Pädagogik und Prävention“ ein. Die Veranstaltung findet von 16:00-17:30 Uhr im Rahmen der Webtalk-Reihe „Von Alpha-Männern und Mincels“ – Antifeminismus als Herausforderung für Pädagogik und Prävention statt.

Antifeministische Ideologien sind längst keine Randerscheinung mehr. Ob unter dem Label „Alpha Male“, im Incel-Forum oder im Namen des „Kalifats“ – die neuen Akteure des globalen Patriarchats zeigen sich offen misogyn, queerfeindlich und demokratiegefährdend. Doch obwohl Misogynie eine zentrale Rolle in vielen Fällen extremistischer Gewalt spielt, wird sie in Prävention und öffentlicher Debatte noch immer unterschätzt.

Im ersten Webtalk der Reihe spricht die US-amerikanische Soziologin und Extremismusforscherin Prof. Cynthia Miller-Idriss über antifeministische Narrative als unterschätzten Motor radikaler Ideologien. Auf der Grundlage von ihrem neuen Buch „Man Up: The New Misogyny and the Rise of Violent Extremism“ (Princeton University Press) zeigt sie, wie antifeministische Weltbilder als Brücke zu Gewalt und Radikalisierung fungieren – und warum es für Pädagog*innen entscheidend ist, genau hinzuschauen.

Hinweis: Dieser Webtalk findet in englischer Sprache statt.

Hier geht es zur Anmeldung: https://eveeno.com/204638003

Für den 29. Oktober 2025 laden die Kolleg*innen von AwareNet (AVP e. V.) zu ihrem Online-Workshop „KI-Content für demokratische Narrative“ ein. Die Veranstaltung findet von 11:00 bis 15:00 Uhr online statt und ist Bestandteil der Workshop-Reihe „Prävention, die in der Lebensrealität junger Menschen ankommt!“

Der zweite Workshop fokussiert auf die Entwicklung wirksamer Gegennarrative: Von der Erstellung theologiebasierter Videoskripte mit ChatGPT über die ethisch reflektierte Nutzung von Avatar-Tools (D-ID) bis zur strategischen Reichweitenoptimierung auf TikTok. Als Abschlussprojekt produzieren Sie einen eigenen 60-Sekunden-Präventionsclip.

Die beiden Workshops von AwareNet am 22. und 29. Oktober 2025 sind dank Bundesförderung kostenfrei und auf maximal 20 Teilnehmer*innen begrenzt. Erfahrene Online-Streetworker*innen begleiten Sie mit Fallbeispielen aus der Praxis und klären rechtliche Rahmenbedingungen.

Hier finden Sie weitere Informationen.

Für den 22. Oktober 2025 laden die Kolleg*innen von AwareNet (AVP e. V.) zu ihrem Online-Workshop „Digitale Streetwork & Risikointervention“ ein. Die Veranstaltung findet von 11:00 bis 15:00 Uhr online statt und ist Bestandteil der Workshop-Reihe „Prävention, die in der Lebensrealität junger Menschen ankommt!“

Im ersten Workshop erlernen die Teilnehmenden den Einsatz von KI-Monitoring-Tools wie Brandwatch zur Identifikation von Risikodiskursen, trainieren Deeskalationstechniken in Kommentarspalten und dokumentieren Chat-Interventionen professionell – inklusive Leitfaden „10 No-Gos in der Online-Ansprache“.

Die beiden Workshops von AwareNet am 22. und 29. Oktober 2025 sind dank Bundesförderung kostenfrei und auf maximal 20 Teilnehmer*innen begrenzt. Erfahrene Online-Streetworker*innen begleiten Sie mit Fallbeispielen aus der Praxis und klären rechtliche Rahmenbedingungen.

Hier finden Sie weitere Informationen.

Die Kolleg*innen der ajs Hamburg laden zur Online-Fortbildung „Radikalisierung im Netz: Verstehen – Erkennen – Handeln“ ein. Die Veranstaltungsreihe findet am 9. und 10. sowie am 16. und 17. September 2025 jeweils von 9:00 bis 12:30 Uhr online statt.

Jugendliche suchen online nach Orientierung, Zugehörigkeit und Ausdruck – genau dort setzen auch extremistische Gruppen an. Über soziale Medien, Chats oder Games sprechen sie junge Menschen gezielt an und nutzen dabei jugendnahe Sprache, Bilder und Trends.

Pädagogische Fachkräfte übernehmen in diesem Kontext eine wichtige Rolle. Mit Wissen über digitale Lebenswelten, mit Offenheit für jugendliche Perspektiven und mit Vertrauen in die Kompetenzen junger Menschen. Wer aufmerksam zuhört, Beziehung aufbaut und Halt gibt, kann Radikalisierungsprozesse früh erkennen und unterbrechen.

Die Veranstaltung zeigt auf, wie Fachkräfte Jugendliche stärken können – mit Blick auf ihre Ressourcen, mit einer klaren Haltung und im Dialog auf Augenhöhe. Denn auch bei schwierigen Themen sind respektvolle Gespräche der Schlüssel für Veränderung.
Ziele der Veranstaltung – die Teilnehmenden … :

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der ajs Hamburg.

Das gesamte Team von KN:IX connect lädt herzlich zur Auftaktveranstaltung von KN:IX connect ein!

Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen, Perspektiven und praxisnahe Impulse für eine starke Islamismusprävention – im Kontext gesellschaftlicher Unsicherheiten und politischer Spannungen.

Auf dem Programm stehen Keynotes von Prof. Dr. Meltem Kulaçatan (Internationale Hochschule Nürnberg) und Dr. Götz Nordbruch (ufuq.de / KN:IX connect, Berlin) sowie eine Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Praxis und Politik. Außerdem gibt es Workshops, die von den Verbundorganisationen IFAK e. V., ufuq.de, BAG RelEx und modus|zad durchgeführt werden. Im Anschluss besteht optional die Möglichkeit, an einer Führung durch das Bergbau-Museum teilzunehmen. Für die Verpflegung während des Tages ist gesorgt.

Wann: Freitag, 28. November 2025
Wo: Deutsches Bergbau-Museum Bochum
Zeit: 09:00 – 16:00 Uhr
Für: Fachkräfte aus Islamismusprävention, Demokratieförderung und politischer Bildung
Moderation: Axel Schurbohm

Die Veranstaltung bietet neben fachlichem Input und Diskussionen auch vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung sowie einen thematischen Abschluss in Form einer optionalen Museumsführung. Die Federführung in der Planung und Umsetzung der Auftaktveranstaltung haben die Kolleg*innen von IFAK e. V.

Hier finden Sie weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung.

Die Kolleg*innen von CEOPS (AVP e. V.) laden zu ihrer kommenden Fortbildungsreihe ein. Die mehrteilige Weiterbildung findet vom 01. Sep. – 20. Okt. 2025 jeden Montag und Mittwoch von 16:00 – 17:30 Uhr und vom 21. Okt. – 9. Dez. 2025 jeden Dienstag und Donnerstag von 16:00 – 17:30 Uhr statt.

Sie haben Lust, sich für Demokratie in den sozialen Medien einzusetzen? Sie wollen ein Zeichen gegen Extremismus und Diskriminierung setzen und anfangen, sich zu engagieren? Dann melden Sie sich für den digitalen CEOPS Lehrgang an.

Die folgenden Inhalte erwarten Sie in der Fortbildung:

Die Fortbildung richtet sich an alle, die Lust haben, das Netz mit uns zu einem demokratischeren Ort zu machen und ein Zeichen gegen Hass zu setzen. Hier kommen Sie zur Anmeldung.

Bei Fragen können Sie sich auch direkt an die Kolleg*innen von CEOPS wenden: info@ceops.online oder eine unverbindliche Infoveranstaltung am 24. Juli um 18 Uhr (über MS-Teams ohne Anmeldung) besuchen.

 

 

Wie kann Empowerment zur wirksamen Prävention beitragen? Am 06. Oktober 2025 laden die Kolleg*innen des Projekts „Frauen stärken Frauen gegen Radikalisierung“ des Sozialdienst muslimischer Frauen e. V. (SmF) ein um gemeinsam mit Akteur*innen aus Politik, Wissenschaft, Medien und Zivilgesellschaft über die Kraft von Mädchenarbeit im Kontext religiös begründeter Radikalisierung ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung findet von 14:00 bis 19:00 Uhr im VKU Forum in Berlin statt. Gefördert wird das Projekt durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und Antirassismusbeauftragte.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Kolleg*innen des SmF.

Dieses Online-Fachgespräch von den Kolleg*innen von der IFAK e. V. widmet sich der Frage, wie Fachkräfte in belasteten Arbeitsfeldern mit diesen Herausforderungen umgehen und gleichzeitig gut für sich selbst sorgen können. Menschen, die mit Geflüchteten oder radikalisierten Personen arbeiten, leisten oft emotional fordernde Arbeit – denn sie sind täglich mit schwierigen Lebensrealitäten, traumatischen Erlebnissen und existenziellen Nöten konfrontiert.

Im Fokus steht, wie sich emotionale Belastungen auf die eigene Arbeit auswirken können, welche Warnsignale es gibt und welche Strategien zur Selbstfürsorge im Alltag helfen können. Ziel der Veranstaltung ist es, Raum für Reflexion zu schaffen, Impulse zu geben und die psychische Gesundheit der Fachkräfte zu stärken.

Ort: Online
Datum: Freitag, 25. Juli 2025
Uhrzeit: 13:00 – 14:30 Uhr
Zur Anmeldung: https://eveeno.com/128349351

Zielgruppe:
Fachkräfte in der Arbeit mit Geflüchteten, radikalisierten Personen oder in verwandten Tätigkeitsfeldern.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von KN:IX connect | Verbund Islamismusprävention und Demokratieförderung statt.