Wir möchten Sie herzlich zu unserem Fachgespräch Community-Building und Reichweite auf Social Media – was kann Präventionsarbeit lernen? einladen, das am 29. November 2023 von 10 bis 12:30 Uhr auf Zoom stattfindet.

In der Extremismuspräventionsarbeit gewinnt Social Media immer mehr an Bedeutung. Häufig wird die Frage aufgeworfen, wie sich Praktiker*innen differenziert mit möglichen Maßnahmen der Extremismusprävention im Onlinebereich ihren Zielgruppen annähern können. Das Interesse bezieht sich meistens einerseits auf die zielgruppengerechte Konzeptionierung von entsprechendem Content auf Social Media und andererseits auch auf zielgerichtete Maßnahmen, die zur Steigerung der Reichweite sowie zum höheren Engagement in den Online-Räumen führen.

Welche digitalen Projekte der Extremismusprävention gibt es bereits auf internationaler Ebene? Was macht eine erfolgreiche Online-Community aus und wie gewinnt diese an Reichweite? Wie funktioniert Community-Building? Das sind Fragen, die unsere Referent*innen in kurzen Vorträgen behandeln:

 

Nach den Kurzvorträgen gibt es eine Diskussionsrunde, bei der Sie die Gelegenheit für Rückfragen und Austausch haben.

Eine Anmeldung ist bis zum 27. November 2023 möglich, weitere Informationen finden Sie in der Einladung (PDF). Die Zugangsdaten werden am Tag vor der Veranstaltung per E-Mail verschickt.

Das Fachgespräch findet im Rahmen von KN:IX statt.

Wir laden Sie herzlich zu unserem Fachgespräch ein, das wir in Kooperation mit dem Interdisziplinären Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung e. V. (IZRD) ausrichten. Die Veranstaltung findet am 07. November 2023 zwischen 10 und 12 Uhr online statt.

Im Rahmen des Fachgesprächs wollen wir uns aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven verschiedenen Ansätzen und Methoden der tertiären Islamismusprävention widmen. Im Fokus steht hierbei das neu erscheinende Methodenlehrbuch EXTREM. KOMPETENT. BERATEN. – Methoden für die Beratungspraxis im Themenfeld religiös begründeter Extremismus, welches durch das IZRD und cultures interactive in diesem Jahr herausgeben und durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert wird. Das Buch gibt einen Einblick in das interdisziplinäre Arbeitsfeld, bereitet Haltungs- sowie rechtliche Kernaspekte der Arbeit auf und stellt der Praxis unterschiedliche Beratungsansätze und konkrete Methoden zur Arbeit an verschiedenen Schwerpunktthemen zur Verfügung. Es richtet sich damit sowohl an neu im Themenfeld arbeitende als auch langjährig tätige Berater*innen.

Weitere Informationen zum Inhalt der Veranstaltung sowie unseren Expert*innen entnehmen Sie bitte der Einladung zum Fachgespräch Beraterische und therapeutische Methodenvielfalt.

Eine Anmeldung ist bis zum 06. November 2023 über unsere Website möglich. Die Zugangsdaten werden zeitnah vor der Veranstaltung per E-Mail verschickt.

Unsere Beteiligung findet im Rahmen von KN:IX statt.

In unserer Arbeit setzen wir uns seit Jahren für eine Berücksichtigung struktureller Faktoren von Radikalisierung ein und widmen uns diesem Thema auch bei unserem diesjährigen Politik- und Pressegespräch. Gemeinsam mit Expert*innen aus Politik und Zivilgesellschaft diskutieren wir Trends in extremistischen Szenen sowie auf gesamtgesellschaftlicher Ebene. Dabei berücksichtigen wir nicht nur die Entwicklungen in Deutschland, sondern nehmen auch europäische Perspektiven in den Blick. Bei der Veranstaltung legen wir den Fokus vor allem auf mögliche Lösungsstrategien im politischen Handeln wie auch auf Ebene des Engagements zivilgesellschaftlicher Träger. Was brauchen wir als Gesellschaft, um zunehmenden Polarisierungstendenzen zu begegnen und was braucht es auf individueller und struktureller Ebene, um Menschen zu stärken, die anfällig sind für extremistische Ansprachen?

Auf dem Podium begrüßen wir zur Diskussion Martina Renner (MdB, Die Linke), Maarten van de Donk (Radar Advies, Niederlande) sowie Rüdiger José Hamm (Co-Geschäftsführer BAG RelEx). Zuvor wird es einen Impulsvortrag von Jamuna Oehlmann (Co-Geschäftsführerin BAG RelEx) geben, um den Rahmen zu stecken.

Unser hybrides Politik- und Pressegespräch richtet sich an Vertreter*innen aus Medien, Politik, an Fachkräfte im Bereich religiös begründeter Extremismus und selbstverständlich auch ein eine breitere Öffentlichkeit. Journalist*innen haben sowohl die Möglichkeit, vor Ort (Berlin Wedding) als auch online teilzunehmen. Weitere Interessierten sind herzlich eingeladen, der Veranstaltung online beizuwohnen.

Hier können Sie sich anmelden und die Einladung (PDF) herunterladen.

Journalist*innen erhalten im Vorfeld der Veranstaltung eine Pressemappe mit den gesammelten Informationen zu den geladenen Expert*innen sowie kurze Statements. Bei Rückfragen kontaktieren Sie bitte unseren Pressekontakt. Hier finden Sie weitere Informationen zur BAG RelEx.

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Im Rahmen unseres Fachgesprächs werfen wir am 15. Juni 2023 einen einen Blick auf den christlichen Fundamentalismus in Deutschland. Die Veranstaltung findet von 15 bis 17 Uhr online statt.

Während islamistische Gruppierungen als Thema in öffentlichen Debatten und in der (öffentlichen) Wahrnehmung deutlich präsenter erscheinen, wird über christlich fundamentale Gruppierungen seltener gesprochen. Mit unserem Fachgespräch haben wir uns zum Ziel gesetzt hier etwas Licht ins Dunkle zu bringen und möchten uns unter anderem folgenden Fragen widmen: Was zeichnet christlichen Fundamentalismus aus? Welche Gruppierungen gibt es und welche Rolle spielen diese in Deutschland? Und was für ein Handlungsbedarf besteht bezüglich solcher Gruppierungen? 

In einem ersten Vortrag wird sich Dr. Martin Fritz, Wissenschaftlicher Referent der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, zunächst der Begriffsdefinition und einer kurzen Genese von christlichem Fundamentalismus in Deutschland widmen. In einem zweiten Vortrag werden wir aus der wissenschaftlichen hin zur praktischen Perspektive wechseln: Ayşenur Aydin, Leiterin der Fachstelle PREvent!on (Jugendstiftung Baden-Württemberg), wird aus der Präventionsarbeit berichten. In ihrem Vortrag gibt sie einen Einblick in die Aufklärungsarbeit der Fachstelle und wird hierbei auch Parallelen sowie Unterschiede der praktischen Arbeit im Vergleich zur Islamismusprävention herausarbeiten und vorstellen.

Eine Anmeldung ist bis zum 13. Juni 2023 möglich, bitte nutzen Sie dazu den Anmeldelink (siehe unten). Die Zugangsdaten verschicken wir am Tag vor der Veranstaltung.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von KN:IX statt.

KN:IX Logo

Bei der Betrachtung des Einzelfalls werden mögliche Erklärungen für eine Radikalisierung oftmals auf der individuellen Ebene verortet – dies ergibt jedoch ein nur unvollständiges Bild. Inwiefern kann Radikalisierung bzw. die Hinwendung zu extremistischen Ideologien und Gruppierungen auch als mögliche Bewältigungsstrategie angesichts struktureller gesamtgesellschaftlicher Problemlagen verstanden werden? Welche Implikationen ergeben sich aus dieser Perspektive für die Ausrichtung von Präventionsstrategien und -ansätzen? Und welchen Stellenwert sollte die Betrachtung radikalisierungsbegünstigender Aspekte gesellschaftlicher Strukturen in der Präventionsarbeit einnehmen?

Diesen und weiteren Fragen möchten wir uns gemeinsamen mit Ihnen bei unserem diesjährigen Fachtag Radikalisierung als Bewältigungsstrategie? Prävention zwischen struktureller und individueller Ebene am 20. und 21. September 2023 in Frankfurt am Main annehmen. Eine Anmeldung für die Teilnahme in Präsenz war bis zum 01. September 2023 möglich.

Anmeldung zum Streaming des ersten Tages (20. Sept.)

Download Programm (PDF)

 

Hier finden Sie weitere Informationen u. a. zu unseren Referent*innen.

 

 

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Die Veranstaltung findet im Rahmen von KN:IX statt.

KN:IX Logo

Liebe Kolleg*innen,

wir möchten Euch – wenn auch etwas verspätet –  auf diesem Wege ein frohes neues Jahr wünschen, neue Kraft und viel Erfolg für die anstehenden Aufgaben.

Wir möchten erneut den Start in das neue Jahr mit Euch gemeinsam begehen. Wie bereits in der Vergangenheit, laden wir Euch herzlich zu unserem Online-Auftakttreffen ein, bei dem wir uns formlos austauschen wollen. Wir berichten gerne über unsere inhaltlichen Planungen für das Jahr und möchten Euch den Raum für Austausch, Diskussion, Ankündigungen etc. bieten.

Wir möchten Sie herzlich zu unserem Fachtag Radikalisierungsprävention im Kontext gesellschaftlicher Polarisierung – Chancen und Grenzen phänomenübergreifender Arbeit einladen. Die Veranstaltung findet am 15. September in Kassel statt.

Im Rahmen des Fachtags greifen wir aktuelle Polarisierungstendenzen auf und widmen uns der Frage, inwiefern radikalisierte Gruppierungen gesellschaftliche Konfliktlinien aufgreifen und sie mitunter vertiefen. Darüber hinaus diskutieren wir mit Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen wie die Radikalisierungsprävention möglichen Folgen von Spaltungstendenzen begegnen kann.

Eine Anmeldung für die Präsenzveranstaltung war bis zum 13. September  möglich. Ihnen ist es nicht möglich nach Kassel zu reisen? Zusätzlich zu unserem Angebot vor Ort, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, die Hauptvorträge online zu verfolgen:

https://us06web.zoom.us/j/85869471518
Meeting-ID: 858 6947 1518
Kenncode: BAGRelEx

Veranstaltungsort: ECKD Event- und Tagungszentrum Kassel, Wilhelmshöher Allee 256, 34119 Kassel
Moderation: Ulrike Hoole & Axel Schurbohm (BAG RelEx)
Download Programm (PDF)

Die Infoshops finden parallel statt. Im Rahmen der Anmeldung haben Sie die Möglichkeit, jeweils einen der angebotenen Infoshops zu wählen. Sollte die maximale Teilnehmendenzahl überschritten sein, behalten wir uns vor, Sie für einen anderen Infoshop einzutragen.

Hier können Sie das Programm (PDF) herunterladen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von KN:IX statt.

Der diesjährige Deutsche Präventionstag mit dem Schwerpunktthema Kinder im Fokus der Prävention findet in Hannover statt. Wir werden mit einem Stand vor Ort sein und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Außerdem nimmt Rüdiger José Hamm, Co-Geschäftsführer der BAG RelEx, am  5. Oktober an dem Panel Neue Ansätze zur Prävention von Hass, Hetze und Bedrohung teil.

Hass, Hetze und Bedrohung haben in der jüngeren Vergangenheit insbesondere in der digitalen Welt deutlich zugenommen. Die Politik reagiert u. a. mit neuen bundesgesetzlichen Regelungen. In verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen wurden und werden Forschungsprojekte zu den Hintergründen sowie Präventionsperspektiven gestartet. Zivilgesellschaft, besonders betroffene Berufsgruppen und Organisationen nehmen sich zunehmend dieser Problemlagen an. Der Deutsche Präventionstag möchte mit diesem Panel den interdisziplinären Diskurs zum Themenkomplex Hass, Hetze und Bedrohung beschreiben und Möglichkeiten für geeignete Maßnahmen und Strategien der Prävention formulieren. Hier finden ie weitere Informationen.