Wir möchten Sie herzlich zu unserem Fachgespräch „Tradwives, TikTok, Theologie: Christlicher Fundamentalismus zwischen politischer Einflussnahme und ästhetischer Normalisierung“ am 11. Mai 2026 einladen. Die Veranstaltung findet von 17:30–20:30 Uhr in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund in der Tiergartenstraße 15, 10785 Berlin statt.
Die Veranstaltung ist ausgebucht.
Christlicher Fundamentalismus in Deutschland ist vielschichtig, überkonfessionell und transnational vernetzt. Er speist sich aus unterschiedlichen religiösen Strömungen und weist teils Verbindungen zu rechtskonservativen bis extrem rechten Milieus auf. Kennzeichnend sind ein wortgetreues Bibelverständnis, ein dualistisches Weltbild sowie antifeministische und gegen geschlechtliche Vielfalt gerichtete Positionen, die sich gegen pluralistische Gesellschaftsmodelle richten. Solche Muster, etwa exklusive Wahrheitsansprüche, klare Feindbildkonstruktionen und der Anspruch, gesellschaftliche Ordnung religiös zu normieren, finden sich in vergleichbarer Weise auch im Islamismus. Zunehmend verbreiten sich entsprechende Inhalte über soziale Medien, wo sie in ästhetisierten, lebensnahen Formaten neue Zielgruppen erreichen und an Anschlussfähigkeit gewinnen.
Im Fachgespräch laden wir dazu ein, diese Entwicklungen gemeinsam zu beleuchten und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen einzuordnen. Drei Referentinnen beleuchten das Thema dabei aus unterschiedlichen Perspektiven: Sie ordnen christlichen Fundamentalismus begrifflich und historisch ein, geben Einblicke in die Beratungsarbeit, analysieren politische Einflussstrategien sowie zentrale Akteur*innen und Netzwerke und zeigen, wie sich entsprechende Inhalte – ähnlich wie im Islamismus – im digitalen Raum verbreiten, inszenieren und normalisieren.
Referent*innen:
Dr. Maria Hinsenkamp (Pfarrerin der Westfälischen Landeskirche)
Anna Kira Hippert (Ruhr-Universität Bochum)
Gloriett Kargl (SektenInfo Berlin)
Die Veranstaltung findet im Rahmen von KN:IX connect statt.
Die Veranstaltung ist ausgebucht.
Islamismus im digitalen Raum: Mechanismen und Prävention
Digitale Plattformen prägen zunehmend, wie gesellschaftliche Debatten entstehen und sich zuspitzen. In sozialen Netzwerken sowie auf Video- und Gaming- und gaming-nahen Plattformen bestimmen algorithmische Logiken, Sichtbarkeit und emotionale Kommunikationsformen, welche Themen Aufmerksamkeit erhalten – und wie darüber gesprochen wird. Gleichzeitig geraten zentrale Voraussetzungen demokratischer Auseinandersetzung unter Druck: Polarisierung nimmt zu, gemeinsame Diskursräume fragmentieren und Grenzen des Sagbaren verschieben sich.
Wissen in der Islamismusprävention entsteht in unterschiedlichen Kontexten: in der Forschung, in der Praxis, in der Politik, in der Verwaltung. Damit es Wirkung entfalten kann, braucht es Strukturen und Räume, die den Austausch über diese Grenzen hinweg ermöglichen. Genau hier setzt die Transferveranstaltung „Zuschreibung, Wahrnehmung, Deutung? Prävention von islamistischem Extremismus im interdisziplinären Austausch“ an, die den vorläufigen Höhepunkt der Reihe wissenschaft:praxisnah bildet.
Die Veranstaltung richtet den Blick auf die Chancen und Herausforderungen des Wissenstransfers in der Islamismusprävention und fragt danach, wie Wissen über disziplinäre und institutionelle Grenzen hinweg wirksam geteilt werden kann. Im Fokus stehen die Rolle interdisziplinarer Kooperation, die Bedeutung verstetigter Austauschprozesse sowie die Frage, wie Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen voneinander lernen können, um Prävention von Islamismus nachhaltig zu gestalten.
Vertreter*innen aus Wissenschaft, Praxis, Verwaltung und Politik kommen in unterschiedlichen Formaten – von Inputs über eine Podiumsdiskussion bis hin zu interaktiven Austauschphasen – miteinander ins Gespräch. Ziel ist es, einen offenen, aber fundierten Dialog über Erfahrungen, Perspektiven und Bedarfe in der Prävention von islamistischem Extremismus zu ermöglichen und Impulse für künftige Zusammenarbeit zu setzen.
Laden Sie hier das vollständige Programm (PDF) herunter.
Wir laden herzlich zum digitalen Fachgespräch Fragebögen im Einsatz: Methodischer Austausch und Einblicke in die praktische Anwendung von Fragebögen als (Selbst-)Evaluationsinstrument am 5. November von 10:00 bis 12:30 Uhr ein.
Die Veranstaltung findet als Kooperationsformat zwischen KN:IX connect | Verbund Islamismusprävention und Demokratieförderung und PrEval statt und widmet sich dem gezielten Einsatz von Fragebögen zur (Selbst-)Evaluation.
Wie arbeitet man mit einem Fragebogen? In der politischen Bildung, Demokratieförderung und Extremismusprävention sind Fragebögen ein zentrales Instrument zur Qualitätssicherung und (Selbst-)Evaluation. Doch wie konzipiert man sie wirksam, adressatengerecht und methodisch fundiert? In dem 2,5-stündigen digitalen Fachgespräch dreht sich alles um den gezielten Einsatz von Fragebögen zur (Selbst-)Evaluation.Im ersten Teil werden Grundlagen zur Konzeption, Anwendung und Weiterentwicklung von Fragebögen vermittelt – veranschaulicht durch Praxisbeispiele aus dem Archiv der Jugendkulturen und dessen Fortbildungsarbeit mit der Polizei. Dabei geht es auch um typische Herausforderungen wie den Umgang mit heterogenen Zielgruppen, Fragen der Anonymität, Rücklaufquoten oder die Auswahl geeigneter Skalen. Im zweiten Teil arbeiten die Teilnehmenden in Kleingruppen praxisorientiert an der Entwicklung eigener Fragebögen. Ziel ist es, erste Entwürfe zu erstellen oder bestehende Instrumente weiterzuentwickeln. Die Veranstaltung bietet dabei Raum für kollegialen Austausch, Diskussionen und individuelle Rückfragen zur Umsetzung.
Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte der politischen Bildung, Demokratieförderung und Extremismusprävention, an Trainer*innen, Evaluationsverantwortliche sowie an alle, die ihre Evaluationspraxis weiterentwickeln oder neu etablieren möchten – unabhängig von der Zielgruppe.
Die Referentin
Farina Pippilotta Wäcker ist Referentin und Koordinatorin im Archiv der Jugendkulturen und arbeitet im Projekt „Digitale Labore – kompetent für Resilienz gegen Hass im Netz und Desinformation“. Dort konzipiert und koordiniert sie Fortbildungen für Multiplikator*innen, pädagogische Fachkräfte sowie für die Polizei. Darüber hinaus recherchiert sie für die Datenbank SOMERA zu digitalen Phänomenen im Bereich Jugendkulturen, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Hass im Netz und Desinformation. Farina Pippilotta Wäcker hat Geschichte und Philosophie an der FU Berlin studiert und bringt langjährige Erfahrung aus der politischen Bildungsarbeit mit.
Weitere Informationen zu den Bildungsangeboten:
www.jugendkulturen.de
www.stand-up-participate.de
www.culture-on-the-road.de
www.jugendkulturen.de/der-zweite-blick.html
Kontakt:
Maida Ganević
» E-Mail schreiben
Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch!
Wir möchten Sie herzlich zu unserem Fachgespräch „Kampfsport, Männlichkeit und extremistische Szenen: Digitale Schnittmengen und hybride Narrative“ am 04. Dezember 2024 einladen. Die Veranstaltung findet von 16:30–18:00 Uhr in der Landesvertretung Bremen beim Bund (Hiroshimastr. 24, 10785 Berlin) statt.
Hier geht es zur offiziellen Einladung.
Kampfsport spielt in unterschiedlichen extremistischen Szenen eine zunehmend sichtbare Rolle – sei es als Rekrutierungsumfeld, Identifikationsfläche oder als Mittel der Selbstinszenierung. Überschneidungen mit islamistischen Szenen zeigen sich dabei weniger in ideologischen Bezügen als in der Darstellung hegemonialer Männlichkeitsbilder. Ähnliche Dynamiken finden sich auch in der sogenannten Manosphere und im Rechtsextremismus: Über Vorstellungen von Ehre, Stärke und körperlicher Überlegenheit werden reaktionäre Rollenbilder reproduziert und digital verbreitet.
Das Fachgespräch widmet sich diesen Schnittmengen und fragt, wie sich Narrative, Ästhetiken und Diskurse zwischen Kampfsport, Extremismus und digitalen Räumen überlagern. Ziel ist es, interdisziplinäre Perspektiven aus Wissenschaft, Prävention und Praxis zusammenzubringen und gemeinsam zu diskutieren, welche Ansätze und Handlungsoptionen sich für die Präventionsarbeit ergeben.
Referent*innen:
Alexander Ritzmann (Senior Advisor, Counter Extremism Project)
Lars Wiegold (Referent, PRIF)
Nader Hotait (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, DeZIM)
Die Veranstaltung findet im Rahmen von KN:IX connect statt.
Rechtspopulistische Akteur*innen und autoritäre Diskurse gewinnen in Europa zunehmend an Einfluss. Insbesondere seit der sogenannten Flüchtlingskrise werden Debatten über Flucht, Migration und den (vermeintlichen) Zusammenhang mit islamistischer Radikalisierung immer stärker polarisiert geführt.
Gleichzeitig führen die seit dem 7. Oktober 2023 verstärkten islamistischen Aktivitäten in Europa nicht nur zu einer veränderten realen Sicherheitslage, sondern erhöhen auch die wahrgenommene Bedrohung durch extremistische Kräfte. Diese Entwicklungen schüren antimuslimische Ressentiments, die mittlerweile auch in der sogenannten „Mitte der Gesellschaft“ Fuß fassen – ein Klima, das rechtspopulistische Akteur*innen gezielt nutzen, um ihre Unterstützerbasis auszubauen.
Die zunehmende Verbreitung muslimfeindlicher Diskurse und rechtspopulistischer Einstellungen hat weitreichende Auswirkungen: Sie beeinflusst die islamistische Szene und erschwert zugleich die Präventionsarbeit gegen islamistischen Extremismus. Denn fatale Wechselwirkungen entstehen, indem islamistische Akteur*innen diese Diskurse aufgreifen, sie in den ideologischen Kontext ihres eigenen Weltbildes einbetten und zur Mobilisierung ihrer Anhänger*innen instrumentalisieren.
Das stellt demokratische Gesellschaften – nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa – vor enorme Herausforderungen. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir daher beim Forum:RelEx am 12. und 13. November in Berlin den Blick über nationale Grenzen hinweg auf die europäische Präventionslandschaft richten, neue Perspektiven entdecken und Impulse für eine wirksame Präventionsarbeit entwickeln. Hier finden Sie weitere Informationen sowie das Programm (PDF).
Anmeldung
Die Anmeldung für die Präsenzveranstaltung ist nicht mehr möglich, da die maximale Anzahl an Teilnehmenden bereits erreicht ist. Auf die Möglichkeit der Onlineteilnahme für den 12. November besteht nicht mehr.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte beachten Sie, dass wir bei einer Teilnahme keine Reise- oder Übernachtungskosten übernehmen können.

Die Veranstaltung findet u. a. im Rahmen von KN:IX connect | Verbund Islamismusprävention und Demokratieförderung statt.
Im Rahmen unserer Arbeit beschäftigen wir uns intensiv mit den dynamischen Wechselwirkungen zwischen präventiven und repressiven Ansätzen im Umgang mit religiös begründetem Extremismus. Dieses komplexe Spannungsfeld steht auch im Fokus unseres diesjährigen Politik- und Pressegesprächs, bei dem wir gemeinsam über nachhaltige Lösungsansätze sprechen wollen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet am 28. November 2024 von 18:00 bis 19:30 Uhr statt.
Im Umgang mit religiös begründetem Extremismus stehen wir als Gesellschaft vor der Herausforderung, eine Balance zwischen repressiven und präventiven Maßnahmen zu finden. Oft liegt der Fokus hier auf Verbotsdiskursen, sowie dem Umgang mit Herausforderungen im Schulkontext und Inhalten in den Sozialen Medien. Bei unserem diesjährigen Politik- und Pressegespräch möchten wir diese Themen vertiefen und gemeinsam mit Vertreter*innen aus Politik, Presse und Zivilgesellschaft darüber diskutieren, wie wir vor allem präventive Maßnahmen stärken können, ohne notwendige repressive Maßnahmen zu vernachlässigen. Dabei geht es um die Frage, wie sinnvoll Vereinsverbote sind, welche Wirkung sie auf jugendliche Zielgruppen haben und wie extremistischer Propaganda im digitalen Raum effektiv entgegengetreten werden kann
Auf dem Podium begrüßen wir zur Diskussion Sandra Bubendorfer-Licht (MdB, FDP), June Tomiak (MdA, Bündnis 90/Die Grünen), Christoph Koopmann (Süddeutsche Zeitung) sowie Rüdiger José Hamm (Co-Geschäftsführer BAG RelEx).
Journalist*innen haben sowohl die Möglichkeit, vor Ort als auch online teilzunehmen. Wenden Sie sich für die Akkreditierung gerne auch an unseren Pressekontakt. Weitere Interessierte sind herzlich eingeladen, der Veranstaltung online beizuwohnen. Bei einer Teilnahme in Präsenz haben Journalist*innen die Möglichkeit, nach Abschluss der digitalen Veranstaltung bei Snacks mit uns ins Gespräch zu kommen.
Wir laden Sie herzlich zu unserer abschließenden Fachveranstaltung im Rahmen des fünfjährigen Projekts des Kompetenznetzwerks „Islamistischer Extremismus“ (KN:IX) ein. Unter dem Titel Islamismusprävention im Fokus: Rückblick, aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven möchten wir gemeinsam mit Ihnen zentrale Entwicklungen und Herausforderungen der Präventionsarbeit reflektieren und einen Blick in die Zukunft werfen.
Die Veranstaltung findet von 14:00-15:30 Uhr statt.
Die Bedrohung durch islamistischen Extremismus bleibt akut, während sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die islamistische Szene verändern. Neue digitale Räume und gesellschaftliche Polarisierungen fordern von der Präventionsarbeit und Politik Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Mit dem Ausbau von Netzwerken, der Entwicklung innovativer Ansätze sowie der Förderung von Kooperationen zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren, Regelstrukturen und (Sicherheits)Behörden wurden in den letzten Jahren wichtige Fortschritte in der Präventionsarbeit erzielt. Angesichts zunehmender gesellschaftlicher Komplexität wird die Frage nach der langfristigen Verankerung präventiver Ansätze immer drängender.
Welche Entwicklungen hat die Islamismusprävention in den letzten Jahren durchlaufen? Wie haben sich Mobilisierungsnarrative und -strategien islamistischer Gruppen gewandelt? Wie gut sind wir aufgestellt, um diesen Herausforderungen zu begegnen? Neben diesen Fragen werden wir uns auch dem Blick in die Zukunft widmen: Welche technologischen, sozialen und politischen Entwicklungen werden die Präventionsarbeit in den kommenden Jahren prägen? Und wie können Präventionsansätze weiter professionalisiert und verstetigt werden, um auch in Zukunft wirkungsvoll zu sein?
KN:IX ist ein Projekt von Violence Prevention Network, ufuq.de und der BAG RelEx. Im Rahmen der Veranstaltung diskutieren die Projektleitungen Thomas Mücke, Jochen Müller und Jamuna Oehlmann diese Fragen und werfen einen Blick auf mögliche Entwicklungen und Prognosen. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, sich in einer offenen Diskussion aktiv mit Fragen und Anmerkungen einzubringen. Ziel ist es, nicht nur aktuelle Trends zu analysieren, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen für die Zukunft der Islamismusprävention in Deutschland abzuleiten.
Eine Anmeldung ist bis zum 17. Oktober möglich. Die Zugangsdaten erhalten Sie am Tag vor der Veranstaltung.
Wir möchten Sie herzlich zu unserem Fachgespräch „Islamistischer Extremismus und tschetschenische Communities: Bewährte Praktiken in der Präventionsarbeit“ am 13. November 2024 einladen. Die digitale Veranstaltung findet von 10:00 bis 12:00 Uhr statt.
Die Arbeit mit tschetschenischen Communities ist ein zentraler und gleichzeitig einer der herausforderndsten Schwerpunkte für die Extremismusprävention. Akteure aus der Zivilgesellschaft, Sicherheitsbehörden und den Regelstrukturen sind gleichermaßen gefordert. Nachdem vielerorts vor allem Herausforderungen in der Arbeit mit tschetschenischen Communities diskutiert wurden, wollen wir in diesem Fachgespräch mit Expert*innen aus der Zivilgesellschaft und den Sicherheitsbehörden über bewährte Praktiken sprechen, um Inspiration und Input für neue, aber auch bereits bestehende Ansätze zu schaffen.
Hier finden Sie Programm und Einladung als PDF. Eine Anmeldung war bis zum 11. November 2024 möglich.
Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer Arbeit im Kompetenznetzwerk „Islamistischer Extremismus“ (KN:IX) statt.
Am 10. September 2024 laden wir zum Fachgespräch „Künstliche Intelligenz, Radikalisierung und Prävention“ ein. Die Veranstaltung findet von 10 bis 12:30 Uhr online und im Rahmen unserer Arbeit im Kompetenznetzwerk „Islamistischer Extremismus“ (KN:IX) statt.
In einer Zeit, in der Technologie unsere Gesellschaft tiefgreifend beeinflusst, steht Künstliche Intelligenz (KI) im Mittelpunkt zahlreicher Diskussionen. Ihre wachsende Präsenz ist zunehmend auch in sozialen und politischen Kontexten spürbar. Der Missbrauch von KI durch antidemokratische und extremistische Akteure stellt eine erhebliche gesellschaftliche Herausforderung dar. Gleichzeitig kann KI dazu beitragen, antidemokratische Trends frühzeitig zu erkennen oder das Engagement in der Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention zu unterstützen. Unser Fachgespräch zielt darauf ab, unterschiedliche Aspekte dieses breiten Feldes zu beleuchten und fundiertes Wissen über die Nutzung von KI im Rahmen unserer Arbeit zu vermitteln. Dabei widmen wir uns unter anderem den Fragen, was man unter KI versteht und wie sie aktuell von extremistischen Akteuren eingesetzt wird. Darüber hinaus betrachten wir welche KI-Tools es gibt und wie sie in der gemeinnützigen Arbeit eingesetzt werden können.
Dr. Georg Plattner (Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse, KIT) gibt im ersten Vortrag einen Überblick zum Thema KI und geht darauf ein, wie extremistische und islamistische Akteure KI für ihre Zwecke nutzen. Im zweiten Vortrag stellt Jana Piske (Fairlinked) praxisnah KI-Tools vor und legt den Fokus im Anschluss darauf, was bei Befehlen an KI zu beachten ist (Prompting). In Kleingruppen vertiefen die Teilnehmenden das Gehörte anhand von Beispielen und diskutieren anschließend.
Hier finden Sie Programm und Einladung als PDF.
Wir freuen uns über das große Interesse an dem Fachgespräch. Da wir bereits jetzt die maximale Anmeldezahlen erreicht haben, ist eine Anmeldung nicht mehr möglich. Sie wollen die Inhalte trotzdem nicht verpassen? Dann werfen Sie in der nächsten Zeit einen Blick in unsere Mediathek. Wir nehmen die Inputs der beiden Referent*innen auf und stellen Sie ihnen zeitnah zur Verfügung.