Die Multiplikator*innen des Projekts Projektes Discover Diversity laden für den 19. Juni 2021 zum Online-Fachtag ein. Die Veranstaltung finden von 14 bis 16 Uhr statt. Das Projekt ist in Trägerschaft der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e. V.).

Kurzvorstellung des Fachtages

Seit einem Jahr ist die Corona-Pandemie das alles beherrschende Thema, kein Wunder, dass wir uns
dann gerne auf die Couch zurückziehen und uns möglichst ablenken wollen. Aber mal ehrlich – ein Netflix & Co-Marathon war im ersten Lockdown noch befriedigend, aber langsam ist es nur noch frustrierend und die guten Serien auch schon durchgeschaut. Deswegen lädt das Team von Discover-Diversity alle Interessierten ein, sich (wieder) mit politischer Bildung und ihre Möglichkeiten auseinander zu setzen.

Vor diesem Hintergrund haben die politischen Bildner*innen des Projekts Discover Diversity in den letzten Monate folgende Inhalte für einen Fachtag zusammengestellt:

 

Neben kurzen Inputs aus dem Projektteam geht es bei dem Fachtag vor allem um den Austausch von Erfahrungen und Ideen. Zudem soll über Best-Practice-Beispiele und gemeinsame Herausforderungen zu diskutiert werden. Hier finden Sie weitere Informationen.

Im Rahmen der Reihe Antisemitismus heute. Realitäten. Perspektiven. Zusammenhänge. lädt die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e. V.) herzlich zur nächsten Veranstaltung ein. Diese findet am 31. Mai 2021 von 18:30 bis 20 Uhr statt.

Die Kunst ist frei! Dies ist jedoch kein Freibrief für die ungezügelte Verbreitung menschenverachtenden Gedankenguts. Daher widmet sich diese Veranstaltung der Diskussion um Meinungsfreiheit und Judenfeindlichkeit im alltäglichen Leben sowie verschiedenen Bereichen der Kultur. Wo werden Grenzen überschritten? Was können wir dagegen tun? Diese Fragen diskutieren:

Moderiert wird die Veranstaltung durch Helge Lindh (MdB).

Bitte melden Sie sich für die Teilnahme am Livestream bis zum 30. Mai 2021 unter Struktur@kiga-berlin.org an. Geben Sie hierfür Ihren Vornamen, Namen, E-Mail-Adresse und Ihre Organisation an. Den Sichtungslink schicken wir Ihnen am Tag der Veranstaltung zu. Sollten Sie Fragen an die Expert*innen haben, teilen Sie uns diese gerne in Ihrer Anmeldungsmail mit. Die Fragen können in der Abendveranstaltung thematisiert werden.

Am 26. Mai 2021 organisiert die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e. V.) einen internationalen Workshop mit dem Titel Muslim-Jewish Cooperation for Changing the Narrative. Die Veranstaltung findet von 15 bis 18 Uhr und online statt.

Es werden jüdische, muslimische und weitere Gäste aus den USA, UK, und den Niederlanden beteiligt sein, die sich für muslimisch-jüdische Solidarität einsetzen. Das Treffen wird hauptsächlich auf Englisch stattfinden, aber in den Breakout-Räumen planen wir, einen deutschsprachigen Raum anzubieten.

Unterstützt wird die Veranstaltung durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (evz). Hier finden Sie weitere Informationen zum Programm und der Anmeldung.

Das Team der Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX) lädt zum Online-Fachtag ein. Die Veranstaltung findet am 9. Juli 2021 von 9 bis 17 Uhr statt.

Die Situation scheint klar: Moderne Medien tragen zum Extremismus bei und befördern auf ganz unterschiedliche Weise Radikalisierung, Feindbilder und die Polarisierung der Gesellschaft. Soziale Medien verteilen hasserfüllte Botschaften in bislang ungekanntem Ausmaß und bieten einen geschützten Rekrutierungsraum für Extremist*innen. Doch stimmt das überhaupt? Sind Medien tatsächlich für die Verbreitung und Verfestigung extremistischer Einstellungen verantwortlich? Können sie nicht auch viel zur Prävention gegen Rechtsextremismus, Salafismus und andere Strömungen beitragen, indem sie in großem Umfang Wissen zur Verfügung stellen?

All diese Fragen beleuchtet der Fachtag. Um zu verstehen, welche Rolle Medien bei der Radikalisierung spielen, wirft er einen genauen Blick darauf, wie extremistische Akteur*innen sich verschiedener Medien für ihre Anliegen bedienen. Darüber hinaus wird im Besonderen der Umgang junger Menschen mit Medien betrachtet und es werden Wege zur Stärkung ihrer Medienkompetenz für ein sicheres und respektvolles Bewegen im Netz aufgezeigt.

Der Fachtag soll ein Forum bieten für AkteurInnen und Interessierte aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und zugleich der Entwicklung von handlungsleitenden Perspektiven und Netzwerken dienen. Auf der Grundlage von Fachvorträgen wird zunächst über die Rolle der Medien in Radikalisierungsprozessen informiert. Anschließend werden Workshops mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten von Expert*innen aus der Praxis angeboten. Hier finden Sie weitere Informationen zum Programm und der Anmeldung.

Die Fachstelle ist in Trägerschaft der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit / Streetwork Baden-Württemberg e. V. (LAG). Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, des Landeskriminalamt Baden-Württemberg und der Türkischen Gemeinde Baden-Württemberg statt.

Das Stuttgarter Jugendhaus lädt zum nächsten Online-Vortrag der Reihe Stuttgarter Präventionsgespräche ein. Die Veranstaltung findet am 10. Juni 2021 von 19 bis 20:30 Uhr statt.

Geschichte und ihre Deutungen sind in einer pluralistischen Gesellschaft wie der Bundesrepublik umstritten und oft auch der Gegenstand geschichtspolitischer Auseinandersetzungen. Was ist ein angemessener Umgang mit der deutschen Diktaturgeschichte? Welche Rolle spielen feministische und postmigrantische Stimmen in den geschichtspolitischen Diskursen? Kann oder sollte man mit Geschichte Politik machen für das demokratische Miteinander im hier und jetzt? Wie kann man sich kritisch mit antidemokratischen und rechtspopulistischen Geschichtspolitiken auseinandersetzen?

Als Referentin ist Dr. Claudia Gatzka (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) geladen, die Moderation übernimmt Verena Cömert (Team meX der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg).

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg/Team meX, dem Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft und dem Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart statt. Hier kommen Sie zur Anmeldung.

Die Fachstelle Liberi – Aufwachsen in salafistisch geprägten Familien wird im Jahr 2021 eine Fortbildungsreihe zum Thema Kinder, die in islamistisch und salafistisch geprägten Familien aufwachsen, ausrichten.

Das Fortbildungsangebot richtet sich an Akteur*innen der Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention und insbesondere an Berater*innen im Themenfeld sowie die Rückkehrkoordinator*innen. Die Fortbildung setzt sich aus einem zweitägigen Grundmodul und einem eintägigen Aufbaumodul zusammen. Im Grundmodul werden die Themen Sozialisationsbedingungen, Kindeswohlgefährdung und Resilienzförderung interaktiv behandelt. Im Aufbaumodul stehen dann der Erfahrungsaustausch zu Fällen, in denen Kinder und Jugendliche involviert sind, sowie die Erarbeitung von Ansätzen zur Arbeit mit Kindern im Fokus. Das Aufbaumodul richtet sich demnach vor allem an Akteur*innen aus der Tertiärprävention und der Rückkehrkoordination.

Sowohl das Grund- als auch das Aufbaumodul werden mehrmals in unterschiedlichen Städten angeboten. Derzeit werden die Fortbildungen als Präsenzveranstaltung geplant, sollte die aktuelle Situation dies jedoch nicht zulassen, werden die Termine zu den gleichen Zeiten online stattfinden. Sollten Sie nur Interesse an einer Teilnahme des Aufbaumoduls haben, ist dies bei entsprechenden Vorkenntnissen oder Vorerfahrungen ebenfalls möglich.

Die Termine für die Fortbildungen lauten wie folgt:

zweitägiges Grundmodul (jeweils Di. 10-16 Uhr & Mi. 9-15 Uhr)

eintägiges Aufbaumodul (jeweils Di. 9-16 Uhr)

 

Zur Anmeldung schreiben Sie bitte unter Angabe des gewünschten Termins eine E-Mail an fachstelle.liberi@tgsh.de. Richten Sie Ihre Anmeldung zu einem der Grundmodule bitte bis zum 28. Mai 2021 an die Kolleginnen, für eine Anmeldung zum Aufbaumodul haben Sie bis zum 9. Juli 2021 Zeit.

Die Fachstelle Liberi ist in Trägerschaft der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein (TGS-H e. V.).

Die Fortbildung wird von dem bei Mosaik Deutschland e. V. angesiedelte Präventionsangebot Quwwa – Stärke statt Sprachlosigkeit ausgerichtet. Sie findet am 24. und 25. Juni 2021 online statt.

Demokratiefeindliche Einstellungen, wie sie beispielweise im Islamismus bei Salafist*innen großen Zuspruch finden, stellen unsere gesamte Gesellschaft auf die Probe. Sie schaffen den Nährboden für Hass und Gewalt, was sich bis in unsere Bildungseinrichtungen niederschlägt. Gesellschaftliche Ereignisse, die unter dem Deckmantel des Islam oder gegen den Islam und Muslime gerichtet sind, wie im letzten Jahr beim rassistischen Anschlag in Hanau und bei den islamistischen Anschlägen in Paris und Wien deutlich wurde, beschäftigen und emotionalisieren vor allem Jugendliche.
Während sich Islamist*innen diese gesellschaftlichen Krisensituationen zu Anwerbezwecken zu Nutze machen, erleben sich Pädagog*innen und Sozialarbeiter*innen in diesem Spannungsfeld immer öfter sprachlos.

Das Präventionsangebot von Mosaik Deutschland e. V. bietet dazu Unterstützung für Heidelberger Pädagog*innen und die Jugend- und Schulsozialarbeit. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 19. Juni 2021 unter praevention@mosaik-deutschland.de an. Die Teilnahme ist kostenlos.

Am 7. und 8. Juni 2021 findet die Online Fachtagung Familie extrem – Zugänge schaffen und Kinder stärken zum Umgang mit Eltern und Kindern radikalisierter Familien statt. Der Fokus liegt auf dem Bereich des religiös begründeten Extremismus. Darüber hinaus wird es Einblicke in Erfahrungen und bereits vorhandene Arbeitsansätze aus verwandten Themenfeldern wie dem Rechtsextremismus und sogenannten Sekten geben.

Die Teilnehmenden haben verschiedene Möglichkeiten, Herausforderungen im Umgang mit Eltern und Kindern aus radikalisierten Kontexten zu besprechen. Sie erhalten Handlungsoptionen zur konkreten Einschätzung von Kindeswohlgefährdung und können weitere Fragen zum Themenfeld klären. In Fachvorträgen, Panels und Workshops können sie unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten zu entsprechenden Kindern und Familien sowie Arbeitsansätze mit diesen kennenlernen.

Ausdrücklich eingeladen werden Fachkräfte aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendämter/ASD, Präventions- und Interventionsarbeit, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen, sowie Vertreter*innen der Ministerien und Sicherheitsbehörden. Hier finden Sie weitere Informationen, u. a. zum Programm und der Anmeldung.

Die Tagung wird von die Fachstelle Liberi – Aufwachsen in salafistisch geprägten Familien (TGS-H e. V.) in Kooperation mit PROvention – Präventions- und Beratungsstelle gegen religiös begründeten Extremismus (TGS-H e. V.) und der niedersächsischen Beratungsstelle zur Prävention neo-salafistischer Radikalisierung – beRATen e. V. durchgeführt.

 

Mit ihrer Reihe Islamismus in Social Media: Radikalisierungsprozesse und Prävention bietet das Team von streetwork@online (AVP e. V.) kostenlose Online-Workshops für Menschen an, die beruflich und/oder ehrenamtlich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten.

Hintergrund & Ziel

Das Internet, insbesondere Social Media, haben die Art der Kommunikation und die Verbreitung von Informationen maßgeblich verändert. Soziale Netzwerke sind die neuen Leitmedien der Kinder und Jugendlichen, über die sie sich in diversen Communities austauschen und vernetzen. Diese Strukturen werden außerdem häufig zur Verbreitung radikaler und extremistischer Ideologien genutzt. So gilt Social Media als Katalysator für Radikalisierungsprozesse. Das Online-Streetwork erweitert die aufsuchende Sozialarbeit in den virtuellen Raum und sucht dort den Dialog mit jungen Menschen.

Die Online-Workshopreihe hat zum Ziel, dass Fachkräfte, mittels theoretischer Grundlagen und praktischer Übungen, für die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen sensibilisiert und geschult werden. Der Fokus liegt dabei auf islamistischer Radikalisierung und Präventionsarbeit in virtuellen Communities.

Übersicht
Modul 1: Sozialraum Social Media (9.06.2021)
Modul 2: Phänomenbereich Islamismus (10.06.2021)
Modul 3: Online-Radikalisierungsprozesse im islamistischen Kontext (16.06.2021)
Modul 4: Online-Prävention und Grundlagen der Praxis (17.06.2021)

Jeweils von 10.00 bis 13.00 Uhr

Weitere Informationen zu den Modulinhalten

(more…)

In einer praxisnah konzipierten Weiterbildung von CleaRTeaching werden Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen dazu befähigt, Radikalisierungsprozesse zu erkennen und mit angemessenen Maßnahmen darauf zu reagieren. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Schnittstellen zwischen Demokratiebildung, politischer Bildung, Sozialer Arbeit und Radikalisierungsprävention. Mit Abschluss der Weiterbildung sind Lehrer*innnen sowie Schulsozialarbeiter*innen in der Lage, als zertifizierte Clearingbeauftragte das Clearingverfahren an ihren Schulen zu implementieren und durchzuführen.

Die Weiterbildung besteht aus acht Modulen, die zwischen September 2021 und April 2022 stattfinden. Hier finden Sie weitere Informationen, u. a. zu den Modulen und der Anmeldung. (more…)