Hinweis: Aufgrund der aktuellen Entwicklungen um COVID-19 wurde die Veranstaltung abgesagt (Stand: 16. März 2020)

 

Für den 20. März 2020 lädt das Team von Mosaik Deutschland e. V. zu ihrem Fachtag “Das wird man doch noch sagen dürfen!” Rechtspopulismus – Herausforderung für eine offene Gesellschaft ein.

Als Referent*innen werden Prof. Dr. Christoph Kopke (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin), Ina Bielenberg (Geschäftsführerin des Arbeitskreis dt. Bildungsstätten e. V.), Canan Topcu (Journalistin, Dozentin an der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung und Neue Deutsche Medienmacher e. V.) und Andreas Renner (Vizepräsident des LKA Baden-Württemberg) erwartet.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet in Kooperation mit den folgenden Institutionen statt: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Sicheres Heidelberg e. V., Sicherheit in Mannheim e. V., Kompetenzzentrum gegen Extremismus in Baden-Württemberg, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Website der Kooperationspartner*innen.

Für den Abend des 09. März 2020 lädt der Verein Multikulturelles Forum e.V. zur Vorführung des Films Nur eine Frau mit anschließendem Publikumsgespräch ein. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bildungswerk Multi Kulti, dem Frauenforum im Kreis Unna e.V. sowie dem Netzwerk „Wegen der Ehre“ gegen Zwangsheirat und Gewalt in der Familie im Kreis Unna statt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Multikulturellen Forums.

 

Die diesjährige dritte Summer School von cultures interactive wird aufgrund der aktuellen Lage im Zeitraum vom 13. Juni – 01. August 2020 an 4 Terminen als digitale Summer School mit Online-Vorträgen und Online-Seminaren stattfinden.

Programmschwerpunkte sind u.a. aktuelle Herausforderungen der Jugend-, Bildungs- und Präventionsarbeit; das Spannungsverhältnis von online vs. offline Angeboten; aktuelle Phänomene und Erscheinungsformen von (extrem) rechter Mobilisierung; Bindung und Beziehung als Grundlagen der pädagogische und politische Bildungsarbeit sowie digitale Handlungsmöglichkeiten der Jugend- und Präventionsarbeit. Die Summer School richtet sich an Fachkräfte und Multiplikator*innen aus der Sozialen Arbeit, Jugendarbeit und politischen Bildung.

An jedem Seminartag wird jeweils ein Themenschwerpunkt behandelt. Wir starten bei einem gemeinsamen Tagesintro mit einem Online-Vortrag der in den jeweiligen Tagesschwerpunkt einführen soll. Anschließend wird es eine moderierte Gruppendiskussion zum Vortrag geben. Nach der Mittagspause finden 3 parallele 3-stündige Online-Seminare rund um das Tagesthema statt. Der Tag endet mit einem gemeinsamen Outro, bei dem die Ergebnisse aus den Seminaren vorgestellt werden. Eine Lesung am ersten Tag und eine Abschlussparty mit Live-DJ-Set am letzten Tag runden das Programm ab.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung.

Am 12. Mai 2020 veranstaltet PROvention, die Präventions- und Beratungsstelle gegen religiös begründeten Extremismus der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein (TGS-H e.V.), eine Fortbildung zum Thema Salafismus und Radikalisierung.

In der eintägigen Fortbildung wird sich vertieft mit dem Themenkomplex Salafismus und Radikalisierung auseinandergesetzt. Zusätzlich können die Religion des Islams (in Abgrenzung zur politischen Ideologie des Islamismus) sowie die Analyse von gängigen salafistischen Narrativen und entsprechender Propaganda behandelt werden. Es werden Methoden und pädagogische Ansätze besprochen, um das Thema in Jugendgruppen und im Unterricht dekonstruieren zu können und Jugendliche für solche Ansprachen zu sensibilisieren. Zudem wird in Gruppenarbeiten ein genauer Blick auf reale Lebens- und Radikalisierungsverläufe junger Menschen geworfen und die Sicht auf das verfügbare Hilfesystem erweitert.

Sie können sich sowohl telefonisch (0431 – 73 94 926), als auch per Mail (Betreff: Fortbildung Salafismus) für die Fortbildung am 12. Mai anmelden.

Zudem bietet PROvention Fort- und Weiterbildungen für Lehrkräfte und Sozialraumakteur*innen und Workshops für Schulen an, die bei Ihnen vor Ort mit einer Mindestanzahl von Teilnehmenden durchgeführt werden können. Wenden Sie sich bei Interesse gerne direkt an das Team PROvention.

Hinweis: Aufgrund der aktuellen Entwicklungen um COVID-19 wurde die Veranstaltung abgesagt (Stand: 16. März 2020)

 

Für den 29. April 2020 lädt PROvention, die Präventions- und Beratungsstelle gegen religiös begründeten Extremismus der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein (TGS-H e.V.), zum Fachtag ein. Die Veranstaltung Wem gehört die Wahrheit? Herausforderungen für Schule, Jugendhilfe, und Behörden: Verschwörungstheorien und Extremismus findet in Kooperation mit dem erzieherischen Jugendschutz des Kreises Pinneberg statt.

Lesen Sie hier die Vorankündigung zum Fachtag:
“Was ist eigentlich wahr? Verschwörungstheorien sind ein zentrales Motiv extremistischer Gruppierungen und konfliktträchtiger Glaubensgemeinschaften und können für die pädagogische Arbeit eine große Herausforderung darstellen. Diese „Wahrheiten“ werden häufig in Sozialen Medien wie Facebook, YouTube und in Telegram-Gruppen verbreitet. Deswegen beschäftigt sich diese Fachtagung mit der Frage, welche Bedeutung „die Wahrheit“ im Kontext von Extremismus und Radikalisierungsprozessen hat. Häufig postulieren entsprechende Personen oder Gruppen, verborgene Wahrheiten zu kennen. Sie meinen, dass sie allein wüssten, dass alle anderen Menschen getäuscht würden und im Verborgenen agierende Mächte die Geschicke der Welt lenkten. Der Fokus dieser Fachtagung liegt auf Verschwörungstheorien im Islamismus, mit zusätzlichen Exkursen zu Verschwörungstheorien der Neuen Rechten und des sog. türkischen Ultranationalismus. Außerdem wird das Thema Antisemitismus näher beleuchtet, da sowohl rechtsextreme als auch islamistische Verschwörungstheorien oftmals einen antisemitischen Kern haben.”

 

In Zeiten, in denen antisemitische und antimuslimische Einstellungen, Übergriffe und Gewalttaten zunehmen, sich die Gesellschaft fortwährend spaltet und nationalistische und völkische Kräfte auf dem Vormarsch sind, ist Solidarität untereinander notwendiger denn je. Gemeinsames Engagement von Juden*Jüdinnen und Muslim*innen gegen Ideologien der Ungleichwertigkeit bildet dabei einen essenziellen Baustein. Aus diesem Grund zeichnet die Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (Stiftung EVZ) zusammen mit der KIgA das Engagement zweier jüdisch-muslimischer Initiativen aus Deutschland und den USA mit dem EVZ-Foundation Award for Jewish-Muslim Solidarity aus.

Die Verleihung findet am 21. November 2019 in Berlin statt. Für weitere Informationen, wenden Sie sich bitte an die KIgA.

Am 12. und 13. November 2019 findet in Kooperation der Fachstelle Liberi und PROvention die Bundesfachtagung „Erziehung zur Aufgabe – Kindheit & Extremismus“ in Kiel statt. Im Fokus der zweitägigen Veranstaltung steht der Austausch verschiedener Fachdisziplinen zum Thema Kindheit und Extremismus. Neben Vorträgen zu spezifischen Sozialisationsbedingungen in salafistisch geprägten Familien und der Situation sowie dem Umgang mit zurückgekehrten Familien aus den Kriegsgebieten des sogenannten Islamischen Staates wird ein Blick auf Möglichkeiten zur Stärkung der Resilienz betroffener Kinder gegeben.

Weitere Informationen finden Sie hier.

IFAK e.V. lädt für den 7. November 2019 zum Abschluss der Projekte #selam, re:vision, #believe2society nach Bochum ein. Die Veranstaltung “Radikalisierung vorbeugen. Demokratie leben!” steht unter dem Motto ‘Ergebnisse, Potenziale und Perspektiven zivilgesellschaftlicher Präventionsprojekte in jugendlichen Lebenswelten’.

Religiös begründete Radikalisierung von jungen Menschen hat die gesellschaftlichen Debatten der letzten Jahre mitgeprägt und sowohl Sicherheitsbehörden als auch Pädagog*innen beschäftigt. Politik und Gesellschaft haben in vielfacher Hinsicht auf die Herausforderungen reagiert und zahlreiche Maßnahmen ergriffen sowie entsprechende Strukturen aufgebaut. Hierunter fallen auch öffentlich geförderte Präventionsprojekte, die durch zivilgesellschaftliche Akteure konzipiert und durchgeführt wurden. Der Verein IFAK e.V. hat sich als einer der ersten freien Träger in NRW auf den Weg gemacht, verschiedene Zugänge zu gefährdeten Personengruppen zu finden sowie Präventions- und Gegenstrategien zu erproben. Dies wird u.a. durch die im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ geförderten Projekte realisiert. Auf Grundlage dieser Erfahrungen erörtert die Abschlussveranstaltung folgende Fragen:

 

Weitere Informationen zu der Veranstaltung

Im Rahmen des Fachtages “Antimuslimischer Populismus” laden die Bundeskoordination des Netzwerks Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage und die Landeskoordination Brandenburg, Pädagog*innen aus Brandenburg und Berlin herzlich zum Erfahrungs- und Informationsaustausch ein. Dieser findet am 20. November 2019 in Oranienburg statt.

Muslimfeindlicher Populismus ist ein zentrales Kampagnenthema des politischen Rechtsaußenspektrums in Deutschland und Europa. Mit populistischen Kampagnen gegen Muslim*innen lassen sich rassistische Weltanschauungen weit über den rechtsextremen Rand hinaus verbreiten. Hierbei werden völkisch-rassistische Stereotype auf die Ebenen der Kultur und der Religion übertragen. Diese Form des Rassismus ethnisiert die tatsächliche oder nur zugeschriebene religiöse Zugehörigkeit. Der Islam dient als Projektionsfläche für Feindbildkonstruktionen, die weit in die Mitte der Gesellschaft hinein Wirkung entfalten.

Der Fachtag ‚Antimuslimischer Populismus‘ beleuchtet zu Beginn das komplexe gesellschaftliche Phänomen aus wissenschaftlicher Sicht. Im Anschluss werden in drei Arbeitsgruppen die für die schulische Praxis relevanten Fragen aufgegriffen. Weitere Informationen finden Sie hier.